Veranstaltungen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
Datum : Samstag, 7. Oktober 2017
8
9
10
11
12
13
14
Datum : Samstag, 14. Oktober 2017
15
16
17
18
19
20
Datum : Freitag, 20. Oktober 2017
21
Datum : Samstag, 21. Oktober 2017
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

 

Zweiter Rallye Mittelhessen- Rallye- Sieg für Schuhej/Timmer

Weilroder Robin Hofmann bester Mittelhesse auf Platz fünf, Gruppensieg für Habicht/ Kraft


POHLHEIM (sfä) Nach 2015 holte sich das Mitsubishi- Team Jörg Schuhej/Tanja Timmer (Fulda/Schwalmstadt) seinen zweiten Sieg bei der dritten Auflage der ADAC Rallye Mittelhessen, organisiert von den Ortsclubs AMC Gießen, AMSC Pohlheim und dem erstmals mitveranstaltenden AMC Rodheim- Bieber. Die Rodheimer organisierten mit der zwei Mal zu fahrenden früheren Dünsberg- Rennstrecke von Blasbach nach Hohensolms einen neuen Teil der Rallye Mittelhessen, der von den 24 Teams durchaus respektvoll angegangen wurde.

Mit den beiden Sprints in Watzenborn (WP 1/4) und Blasbach (WP 3/6) und den zwei Rundkursen in Hattenrod (WP2/5) und „Lahntower“ im Heuchelheimer Gewerbegebiet (WP 7) hatte das Fahrerfeld ein recht anspruchsvolles Programm über 35 Bestzeitkilometer um das Rallyezentrum Klosterwaldhalle in Dorf- Güll zu bewältigen. Von beginn an machte Schuhej im Mitsubishi klar, dass der erneute Sieg nur über ihn führen würde, zumal er keine wirklich ebenbürdigen Gegner hatte. Ansatzweise schafften es lediglich die Schlitzer Markenkollegen Uw Kiehm/Andreas Bemmann, die im ersten Blasbach- Durchgang 1, 2 Sekunden langsamer als der Fuldaer waren, ihren gelben Lancer aber kurz vor Schluss vorzeitig abstellen mussten. In der Pause nach WP 4 am späten Nachmittag war die allgemeine Stimmung recht gut und ohne nennenswerte Probleme bei den Teams. Angesichts des einsetzenden Regens und der Dämmerung wurden die Zusatzscheinwerfer montiert, um den weiteren Durchblick zu behalten. Schuhej setzte seine Bestzeitenserie bis ins Ziel fort und gewann im Allradler mit über zwei Minuten vor den Nordhessen Spangenberg/Wenning im M3 und den Franken Schmitt/Pfister im Opel Kadett E GSI mit weiteren 15 Sekunden dahinter. Bester Mittelhesse wurde Robin Hofmann aus Weilrod, der von Natalie Stiasny navigiert, im BMW 318ti Gesamtfünfter (+3:01,40 min.) wurde und Platz drei in der verbesserten Klasse F 5 feiern konnte. Allen Grund dazu hatten auch Lucas Habicht/Leonie Kraft aus Lahnau bzw. Dautphetal, die im BMW 318 ti auf Gesamtrang 12 (+4:04,10 min.) die seriennahe Gruppe G gewannen.

Ergebnisse 3. ADAC Rallye Mittelhessen, 24 Starter, 19 in Wertung
1. Jörg Schuhej/Tanja Timmer (Fulda/Schwalmstadt) MSC Fulda, Mitsubishi Lancer Evo 9 26:02,00 min. 2. Gerrit Spangenberg/Andre Wenning (Wolfhagen/Bad Arolsen) MSC Emstal +2:06,70 min. 3. Gerrit Schmitt/Stefan Pfister (Marktheidenfeld) MSC Wächtersbach +2:21,70 min. 4. Ralf Breinger/Madeleine Steinbach (Blaubeuren/Neckarwestheim) HWRT, Seat Ibiza Cupra +2:32,20 min. 5. Robin Hofmann/Natalie Stiasny (Weilrod/Gummersbach) RG Oberberg, BMW 318ti +3:01,40 min. 6. Wolfgang Voss/Michael Kreuter (Langgöns/Braunfels) BMW 318is +3:11,30 min. 7. Bernard Moufang/Tobias Wagner (Nidda/Frankfurt) MSC Rund um Schotten/ADAC Hessen- Thüringen, BMW 320i +3:32,00 min. 8. Ralf Weller/Roman Schüler (Gebhardshain/Forstmehren) Ford Fiesta +3:46,40 min. 9. Jan Schneider/Michael Münnich (Weilrod/Lauterbach) Taunus Racing Team, BMW 318ti +3:52,30 min. 10. Maurice Naumann/Thorsten Wentow (Gudensberg) KMC Kassel, Honda Civic Type R +3.53,50 min. 11. Norbert Schneider/Andreas Hanz (Weilrod/Rotenhain) BMW 323ti +3.55,80 min. 12. Lucas Habicht/Leonie Kraft (Lahnau/Dautphetal) AMSC Pohlheim, BMW 318ti +4:04,10 min. 13. Sven Jungwirth/Patricia Hufeld (Mücke) AMC Grünberg, BMW 318is +4.04,50 min. 16. Jens Hofmann/Andrea Becker- Kraft (Lahnau/Dautphetal) AMSC Pohlheim, BMW 318is +4:55,70 min. 18. Edin Bajramovic/Matthias Hoffmann (Nidda/Langgöns) +7:34,70 min.

1. ADAC Retro Rallye Mittelhessen, 9 Starter
Marcel Michel/Kevin Hettler (Kellenbach/Kirn) BMW 318is +1,37 sec. 2. Mark und Antje Blüthner (Bühl) ADAC Südbaden, VW Golf +1,91 sec. 3. Kai Rode/Tim Pfeifer (Witzenhausen) VW Polo +3,02 sec. 4. Martin und Carolin Bernhardt (Nidda) AMSC Pohlheim, Opel Manta B +4,46 sec. …..8. Timo Lampas/Harald Aßmus (Hirzenhain/Nidda) Opel Kadett C +10,59 sec.)


Rallyesplitter
Verzögerung
Leichte Zeitverzögerung auf den Verbindungsetappen zwischen den WP´s gab es durch eine groß angelegte Katastrophenschutzübung im Kreis Giessen, an der etwa 1 000 Kräfte beteiligt waren.

Versagen
Nachdem Reiner Hahn am Freitagabend die freiwillige technische Abnahme erfolgreich durchlaufen hatte, quittierte auf dem Heimweg nach Lich das Getriebe seines Mitsubishi Lancer seinen Dienst. Jegliche Rettungsversuche scheiterten und so war einer der Topfavoriten bereits vor der Rallye aus dem Rennen.

Verkleinerung
Mit 26 Autos in der Bestzeitwertung gegenüber knapp 80 vor zwei Jahren war das Feld diesmal deutlich kleiner. Grund dafür seien nach Meinung von Rallyeleiter weniger das Verbot der Gruppe H, sondern mehr die unglückliche Terminierung von drei Rallyes im September in Mittelhessen.

Vorwagen
Neben einem Lancia Delta Integrale, einem Ex- Werksauto des Finnen Juha Kankkunen, waren Michael Gerber/Peter Thul (Lich/Wolfsburg) im Toyota Corolla WRC und die weiteren Publikumslieblinge Marco Koch/Stefan Assmann (Marburg/Gladenbach), Gesamtsieger von 2014, mit ihrem grünen Opel Kadett C Coupe, in Pohlheim als ungezeitete Vorwagen dabei. Gerber/Thul nutzten ihren Auftritt als Vorbereitung für die Rallylegend vom 19. bis 22. Oktober im italienischen San Marino. Zu Ehren des vor zehn Jahren bei einem Hubschrauberabsturz tödlich verunglückten schottischen Ex- Weltmeisters Colin Mc Rae gibt es Demofahrten mit allen noch lebenden Rallye- Weltmeistern und deren früheren Autos. (sfä)