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„Haben gezeigt was wir können“

Nach Motorproblem Mittelfeldplatzierung für Jung/Wolf beim 24h- Rennen

NÜRBURG (sfä) Nicht ganz nach Plan verlief für Florian Wolf aus Linden und Nils Jung aus Buseck das 46. ADAC Zurich 24h- Rennen auf dem Nürburgring. Bei zunächst optimalen Wetterbedingungen am Samstag verfolgten mehr als 200 000 Zuschauer das Geschehen der 150 Teams entlang des 25, 378 Kilometer langen Traditionskurses mit GP- Strecke und Nordschleife in der Eifel. Die beiden Mittelhessen wechselten sich am Steuer des KTM X Bow von Isert Motorsport mit ihren Teamkollegen Arne Hoffmeister aus Mainleus und Robert Schröder aus Berlin ab. Bester Laune war das Quartett für den am Samstag um 15. 30 Uhr startenden Marathon. Grundlage dafür war eine perfekte Runde mit 8:54 Minuten, die Hoffmeister am Freitag im Qualifying als Poleposition für die zweite Startgruppe reichte.

 

Der Mainleuser übernahm den Start, musste die Pole zwar an einen Porsche abgeben, war aber dennoch schneller als die beiden Schwester- KTM´s von Isert mit Ferdinand und Johannes Stuck aus München, Volker Strycek aus Dehrn und Max Friedhoff aus Bonn, sowie dem „Damen- Quartett“ Naomi Schiff aus Laufen, Laura Kraihamer aus Österreich, Lena Strycek aus Dehrn und Rahel Frey aus der Schweiz. Nach etwa 90 Minuten übergab Hoffmeister an Wolf, der nach seiner ersten Runde mit Rauchbildung in die Box kam. Ursache war ein Motorschaden, der einen Ölwannenwechsel zur Folge hatte. Nach zwei Stunden Reparaturzeit ging der KTM mit Schröder am Steuer wieder auf die Strecke und gab nach einigen Runden Entwarnung. Der X Bow lief ohne Probleme und konnte bis vier Uhr morgens einige Plätze gut machen, als kräftiger Regen Nils Jung zum Reifenwechsel in die Box zwang. Danach übernahm Florian Wolf, der fehlerfrei blieb und einen weiteren Turn fahren durfte. Die Rundenzeiten waren zwar besser als bei den Schwester- Autos, aber der Abstand recht groß. Nachdem am Morgen neben Regen auch Nebel über die Strecke zog, kam es zur Rennunterbrechung. Gegen 13. 45 Uhr wurde erneut gestartet, Hoffmeister übernahm den Endspurt und platzierte den KTM nach 24:00:10,014 Stunden über 109 Runden auf Gesamtrang 72 von 150 Autos, 106 davon in Wertung, und Klassenrang drei. „Wir haben gezeigt was wir können. Wer weiß was wir ohne unseren Schaden hätten erreichen können. Wir können in unserer Klasse Top- Rundenzeiten fahren und somit zeigen, dass auch im nächsten Jahr mit uns zu rechnen ist“, zog Florian Wolf ein positives Fazit. Klassensieger wurde der Stuck- KTM nach 23:57:19,611 Stunden und 122 Runden.

Der Gesamtsieg beim Eifelklassiker ging nach 135 Runden über 24:00:09,10 Stunden im Porsche 911 GT3 R an Manthey Racing aus dem nahegelegenen Meuspath mit Richard Lietz/Patrick Pilet/Fred Mackowiecki/Nick Tandy (Österreich/Frankreich/Frankreich/Großbritannien).

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