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Datum : Sonntag, 11. November 2018
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„Umstieg auf BMW war schwierig, aber richtig“

Jung/Wolf im Langstreckenmeisterschafts- Finale auf Klassenrang vier

NÜRBURG (sfä) Langeweile ist auf der Nürburgring Nordschleife ein Fremdwort. Das gilt auch für Florian Wolf/ Nils Jung/Arne Hoffmeister (Linden/Buseck/Liebenburg). Schon der Streckencharakter der gut 20 Kilometer als „grüne Hölle“ bezeichneten Nordschleife mit ihren 33 Links und 40 Rechtskurven unterschiedlicher Gradien ist einzigartig auf der Welt und eine Herausforderung, auch für die beiden Mittelhessen. Die traten im BMW M 4 GT 4 von Leutheuser Racing beim Finale der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN), dem 43. DMV Münsterlandpokal mit 141 Starten, 122 davon in Wertung, an. Nach gründlicher Datenanalyse vom letzten Rennen vor zwei Wochen war noch Luft nach oben und die  galt es zu verkleinern. Wolf probierte im freien Freitagstraining „ein paar Sachen im Auto aus“ und fühlte sich prompt wohl. Seine Rundenzeiten wurden schneller, das Auto funktionierte und auch dessen Teamkollegen fuhren ohne Probleme. Hoffmeister konnte den M 4 im Training am Samstagmorgen mit einer Rundenzeit von 8: 55 Minuten auf Platz fünf von neun Autos in der Klasse SP 10 platzieren. Der Liebenburger konnte sich bis zum Fahrerwechsel durch Wolf auf diesem Rang halten.  Bei dessen Tankstopp nahm man Rücksicht auf ein anderes Team, mit dem man sich die Box teilte und parkte den BMW neben deren Porsche. Beim Tankvorgang verlor man jedoch Zeit, weil der Tankschlauch zehn Zentimeter zu kurz war. Dennoch kam Wolf wieder gut ins Rennen und holte auf. Nach dem Wechsel mit Jung verlor dieser etwas Kondenswasser, was aber keine wesentlichen Auswirkungen hatte. Somit reichte es nach 4:08:01, 800 Stunden und 25 Runden zu Platz vier in der SP 10. „Die letzten drei Rennen können als Test und Erfahrung mit dem BMW eingestuft werden, wobei es zum Schluss immer positiver ausfiel. Ob es 2019 im Leutheuser- Team für die beiden Mittelhessen weitergeht, steht noch nicht fest.

Sieger des VLN- Finales wurden nach 28 Runden über 4:03:35,744 Stunden die Österreicher Klaus Bachler/Martin Ragginger im Black Falcon Porsche 911 GT 3. Der VLN- Gesamtsieg ging nach sechs von neun möglichen Klassensiegen an Christopher Rink/Danny Brink/Philipp Leisen vom Pixum Team Adrenalin Motorsport.

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