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Simon Klemund setzt Duftmarke am Nürburgring

Hungerer auf Platz 60 beim 24h- Rennen, Motorhaube sorgt bei Wolf für Schock

NÜRBURG (sfä) Die Eckdaten sind einzigartig. Etwa 25 Kilometer Rundenlänge, 155 Teams und 230 000 Zuschauer. Das 47. ADAC TOTAL 24h- Rennen ist nach Veranstalterangaben das größte Autorennen der Welt. Eine Bühne, die insbesondere für Nachwuchsfahrer ein neues und auch einzigartiges Erlebnis ist. So erging es auch Simon Klemund, obwohl sein Start beim Eifelmarathon an seidenen Faden hing. Erst kurz vor Toreschluss war sein Start im BMW 240i Racing von FK Performance aus Bremen in trockenen Tüchern. Mit seinen 18 Jahren war Klemund somit jüngster Fahrer im gesamten Feld. Der Mittelhesse wechselte sich am Steuer des BMW mit Andreas Ott (Schwanewede), Alain Pier (Luxemburg) und Dr. Hans Wehrmann (München- Grünwald) ab und war in den Trainings mit Abstand der schnellste Fahrer des Quartetts. So durfte oder musste er auch den Start fahren, was die Sache für ihn noch beeindruckender machte. In den Nachtstunden fuhr der Newcomer einen Doppelturn, übernahm dann noch am Sonntagmorgen und dann den vorletzten Turn. Viel Fahrzeit und ohne Probleme. Ein Umstand, der beim Klassiker eher eine Seltenheit ist. Nach 24:00:54,954 Stunden und 129 Runden reichte es zum beachtlichen 60. Gesamtrang unter 102 gewerteten Teams. Nach der Zielankunft folgten für Klemund einige Interviews, unter anderem von BMW auf englisch und eine Liveschaltung in deren VIP- Zelt. Möglich also, dass Klemund bei einigen Teamchefs einen guten Eindruck hinterlassen hat. Ob ihm das für die Zukunft hilfreich ist, bleibt abzuwarten. Den Einstand beim 24h- Rennen kann ihm jedenfalls niemand mehr nehmen. Auch innerhalb des Teams stimmte die Chemie. Simon´s Mutter Martina Walenta brachte es auf den Punkt. „Wir haben uns sofort wohlgefühlt“. Gesamtsieger wurden nach 157 Runden und 24:08:14,647 Stunden Pierre Kaffer (Salenstein) Frank Stippler (Bad Münstereifel) Frederic Vervisch und Dries Vanthoor (beide Belgien) im Audi R8 LMS vom Audi Sport Team Phoenix aus Meuspath am Nürburgring.

 

Florian Wolf (Linden) teilte sich mit Manuel Amweg (Schweiz) Arne Hoffmeister (Liebenburg) und Routinier Rudi Adams (Nohn) einen BMW M 4 GT 4 von Leutheuser Racing und Events. In den Qualifyings tat sich schwer, die optimale Fahrwerkseinstellung zu finden. Teamchef  Christian Leutheuser entschied sich dafür, die Einstellungen aus der VLN (Langstreckenmeisterschaft) zu übernehmen, was für Rang 60 und Platz vier in der Klasse SP 10 reichte. Hoffmeister übernahm den Start. Kurz nach Mitternacht hielt man den dritten Klassenrang. Zu Platz vier wurde der Vorsprung größer, doch auf Platz eins hatte man keine Chance, weil der Spitzenreiter eine etwa 20 km/h höhere Kurvengeschwindigkeit fahren konnte. Platzierung halten war das Ziel. Doch dann schlug der Eifelgeist zu, sollte es einen geben. In der Schlussphase öffnete sich bei Höchstgeschwindigkeit von weit mehr als 200 km/h auf der Döttinger Höhe die Motorhaube und versperrte die Sicht. Ausgelöst durch die hohe Belastung und damit entstehende Materialfehler. Im Team war man geschockt Eine Vollbremsung blieb ohne Erfolg und der Fahrer musste fast im Blindflug versuchen, die Box anzusteuern. Dennoch schlug er mit der Front in die Leitplanke ein und verkeilte sich.  Mit Hilfe der Streckenwarte konnte der M 4 wieder frei gezogen werden und in die Box fahren.  Dort wurde alles mit Panzerbändern notdürftig zusammen geflickt und man schaffte es am Ende zu Klassenrang drei und nach 140 Runden und 24:09:45,681 Stunden zu Gesamtrang 34.  

 

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