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Topleistung und fragwürdige Disqualifikation bei Teichmann Racing

NÜRBURG (sfä) Keine Langeweile hatte das Team von Teichmann Racing beim 47. ADAC TOTAL 24h- Rennen vor rund 230 000 Zuschauern. Die Truppe aus Adenau war mit vier KTM X- Bow GT 4 in der Cup X- Klasse mit folgenden Fahrerquartetts dabei.Daniel Bohr (Wasserbillig) Michael Brüggekamp (Gersheim) Robert Schröder (Berlin) Andreas Tasche (Cochem) mit der Nr. 110, Laura Kraihamer (Österreich) Reinhard Kofler (Attnang) „Maximilian“ (Witten) Maik Rönnefarth (Bad Neuenahr) mit der 111, Christian Björn Hansen, Runar Vatne (beide Norwegen) Christoph Dupre (Schiffweiler) Georg Griesemann (Bornheim) mit der 112 und des unter Bewerbung von Race Union fahrenden KTM mit Stephan Brodmerkel (Waldesch) Torleif Nytroen (Weinsheim) und Karlheinz Teichmann (Österreich) mit der Nr. 60. Die Pole in der Klasse sicherte sich die 111 mit Kofler. Nach dem Start um Samstag um 15. 30 Uhr verliefen die ersten Runden auf der Kombination GP- Strecke und Nordschleife bis auf eine Berührung der 112 mit anschließendem Austausch der Koppelstange ohne Probleme. Besonders die 111 zeigte im ersten Viertel des Rennens mit Gesamtrang 36 unter 155 Teams, 102 davon in Wertung, das Potenzial des X- BOW auf. Doch die Freude darüber im Team dauerte nicht lange. Für das Auto wurde die schwarze Flagge gezeigt, mit anschließender Disqualifikation. „Angeblich sei der KTM zu laut, was bei einem 2:OL TFSI Motor nur schwer zu glauben ist“, meinte Teamchef Michael Teichmann über die aus seiner Sicht fragwürdige Disqualifikation.  Gegen 0. 30 Uhr kam die 60 wegen abfallender Leistung in die Box. Die Ingenieure stellten mangelnden Kraftstoffdruck fest, tauschten die Benzinpumpe und schickten das Auto wieder in die „Grüne Hölle“. Um 2. 40 Uhr verunfallte 112 im Bereich Schwalbenschwanz, weil ihm ein Fahrzeug in die Seite gefahren und damit in die Leitplanke gedrückt hatte. Nach vier Stunden ging der KTM mit ausgewechseltem gesamten Vorderwagen und auch neuer linker Vorderachse wieder auf die Strecke. Zwei Runden vor Schluss fing sich die 110 noch einen Reifenschaden ein, konnte aber nach 132 Runden und Gesamtrang 56 noch den Klassensieg holen. Platz 83 ging nach 118 Runden an die 112 und Platz 89 belegte die 60 mit 110 Runden. „Vier X- BOW´s am Start und keiner ist ausgefallen. Es ist zu erkennen, dass die Autos nicht nur das härteste Langstreckenrennen der Welt überstehen, sondern ich davon überzeugt bin, dass eine Top 20- Platzierung möglich ist“, zog Teichmann ein positives Fazit. Der Gesamtsieg ging nach 157 Runden an Pierre Kaffer/Frank Stippler/Frederic Vervisch und Dries Vanthoor im Audi R 8 LMS vom Audi Sport Team Phoenix.

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