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Datum : Samstag, 16. November 2019
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Erfolgreiche „Wasserspiele“ für Bodin und Wolf in der Eifel

NÜRBURG (sfä) Eifeltypisch waren die Wetterverhältnisse beim sechsten Lauf zur Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft (VLN), dem 42. RCM/DMV Grenzlandrennen auf der Kombination Nordschleife und GP- Strecke mit einer Rundenlänge von rund 25 Kilometern. Mal nass, mal trocken, mal Slicks und dann wieder Regenreifen. Mit diesen Umständen hatten alle 147 Teams, 126 davon in Wertung, auch Florian Bodin (Heuchelheim) und Florian Wolf (Linden) zu kämpfen. Dennoch verlief das Training am Samstagmorgen relativ gut für Bodin, der den KTM X- Bow GT 4 von Teichmann Racing nach 10:34,398 Minuten als Klassenbester von drei KTM´s in der Cup- X- Klasse abstellte. „Ich konnte zwei solide Runden und den Rest des Zeittrainings nutzten wir, um das Auto den Bedingungen anzupassen“, meinte der Heuchelheimer. Den Start des vierstündigen Rennens fuhr diesmal dessen Partner Georg Griesemann (Bornheim), der den KTM nach acht Runden wieder an Bodin übergab und regelrechte „Wasserspiele“ erlebte. „Es war sehr viel Wasser auf der Straße und durch die Gischt fühlte es sich ein wenig wie Blindflug an“, beschrieb der 25- Jährige die Lage. Die Bedingungen änderten sich zwar Runde für Runde, doch Bodin nach 4:09:26,675 Stunden über 22 Runden erneut den Klassensieg und damit Gesamtrang 24 fest machen. „Damit sind wir natürlich mehr als zufrieden“, war sein erfreuliches Fazit.

Etwas anders erlebte Florian Wolf das Rennwochenende, der sich einen BMW M 4 GT 4 von Leutheuser Racing mit Arne Hoffmeister (Liebenburg) und Manuel Amweg (Schweiz) in der SP8T- Klasse teilte. „In diese Klasse mussten wir wechseln, nach dem wir feststellten, dass der Ladedruck des Turboladers nicht im Normalbereich waren. In der SP8T sind allerdings auch 20 Mehr- PS erlaubt und die Werke testen hier schon mal praktisch „Prototypen“ für die GT4- Einstufung in 2020 zu tun, und mit Werksfahrern“, beschrieb Wolf die neue Situation und auch Herausforderung. Durchgereicht wurde das Trio nach 10:46,447 Minuten mit Platz vier von acht Autos im Samstagstraining jedenfalls nicht. „Wir hatten anfangs mit Untersteuern zu kämpfen, was mit 460 PS an der Hinterachse im Nassen nicht einfach machte. Darauf mussten wur uns erst mal einstellen“, analysierte Wolf seine ersten Eindrücke. Startfahrer Hoffmeister hielt sich  aus allen Zweikämpfen heraus und konnte den M4 auf Rang drei halten. Zwischenzeitlich lag man sogar auf Platz zwei. Die Mitstreiter von Schubert Motorsport hatten jedoch einen besseren Zeitpunkt zum Boxenstopp erwischt und der Leutheuser M4 lag wieder auf Platz drei. In der Schlussphase war wieder Wolf am Steuer, der es mit viel Wasser zu tun bekam. „Abschnitte, die im trockenen mit 200 km/h passen, ging teils kaum Tempo 100“, meinte Wolf. Eine Angriff auf den Zweitplatzierten machte keinen Sinn und man wurde 4:10:56,454 Stunden und 23 Runden als Klassendritter und 26. in der Gesamtwertung abgewunken. Eine Klassenplatzierung, die sich angesichts der starken Konkurrenz ein wenig wie ein kleiner Sieg angefühlt haben muss. „Wir sind natürlich überglücklich und haben als Privatteam ein Ausrufezeichen gegenüber den Werksteams gesetzt“, freute sich Wolf, ebenso wie Patrick Assenheimer. Der Heilbronner konnte zusammen mit Partner Manuel Metzger (Schweiz)  im Black Falcon Mercedes AMG GT3 nach 4:06:42,263 Stunden zum dritten Mal in Folge einen VLN- Lauf gewinnen konnte. Das gelang zuletzt Chris Mamerow und Dirk Werner im Jahr 2008. Der nächste VLN- Lauf findet am 28. September mit dem 59. ADAC Reinoldus- Langstreckenrennen statt.    

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