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Strafe, Klassensieg und Blechkontakt

NÜRBURG (sfä) Wenn etwas am Nürburgring Bestand hat, ist es das launige Eifelwetter. Mal nass, mal trocken auf der 25 Kilometer langen Kombination Kurzanbindung GP- Strecke und Nordschleife. So auch beim 59. ADAC Reinoldus- Langstreckenrennen, dem siebten von neun Läufen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Für Florian Bodin begann das Samstagstraining zunächst nach Plan. Der Heuchelheimer und sein Partner Georg Griesemann aus Bornheim wurden in der Cup X- Klasse unter drei Autos mit ihrem KTM X- Bow GT 4 von Teichmann Racing mit 8:58, 665 min. zunächst als Schnellste geführt. Weil Griesemann jedoch eine gelbe Flagge missachtete, wurde ihr KTM an das Ende ihrer Startgruppe strafversetzt. Bodin sah es gelassen: „Kann unter solchen Bedingungen schnell passieren. Die gute Ausgangslage ist zwar dahin, aber das Rennen ist lang“.

Den Start fuhr Griesemann, der sich nach drei Runden an die Klassenspitze setzen konnte. Nach zehn Runden ließ sich der Rheinländer neue Regenreifen in der Box aufziehen und übergab den X- Bow sechs Runden später an Bodin. Weil es aber trockener wurde, entschied sich der 25- Jährige drei Runden später für profillose Slicks und holte mit Gesamtrang 22 (4:09:29,780 Stunden) unter 151 Teams, 127 davon in Wertung, auch den Klassensieg. „Mit den Slicks konnte ich zuletzt angreifen und die Zeit beim Boxenstopp wieder heraus fahren. So haben wir taktisch und auch fahrerisch einen tadellosen Job gemacht“, meinte der Heuchelheimer erfreut.

In der Gesamtwertung der Cup X- Klasse führt Bodin derzeit mit 39, 99 Punkten vor seinem Partner Griesemann (38, 32) und deren Teamkollege Stephan Brodmerkel (18, 34).

Florian Wolf aus Linden teilte sich einen BMW M 4 GT 4 von Leutheuser Racing & Events mit Arne Hoffmeister aus Liebenburg und dem Schweizer Manuel Amweg. In der SP 8 T- Klasse schaffte das Trio Platz drei unter sechs Autos im Training. Hoffmeister konnte sich kurz nach dem Start auf Klassenrang zwei vorkämpfen. Bei abtrocknender Strecke ließ er jedoch auf Slicks wechseln, was sich in der nächsten Runde jedoch als falsch erwies. Nach fünf Boxenstopps und Reifenwechseln rutschte man auf Platz drei zurück und Amweg übernahm. Den Schweizer traf jedoch ein Auto hinten rechts und ein paar Minuten später gab es im Bereich Schwalbenschwanz einen Treffer hinten links. Nach weiteren zwei Runden holte man den M 4 an die Box, um sich die Schäden anzusehen. Schlussfahrer Wolf übernahm den Schlussspurt, konnte aber die 58 Sekunden Rückstand auf den britischen Ex- Formel 1 Fahrer Martin Brundle und dessen Sohn Alexander im Aston Martin Vantage AMR GT 4 auf Platz 2 in der Klasse nicht mehr gut machen. Dennoch blieb nach 4:09:24,324 Stunden Gesamtrang 43, Klassenplatz drei und das Wissen, konkurrenzfähig zu sein. Der Sieg ging nach 25 Runden über 4:03:12,888 Stunden an Dominik Baumann aus Österreich und Fabian Schiller aus Troisdorf im Mercedes AMG GT 3 vom Team Get Speed, das damit seinen ersten VLN- Triumph feiern konnte. Mit dem ADAC Barbarossapreis geht die VLN am 12. Oktober in die heiße Phase.

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