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Datum : Samstag, 16. November 2019
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Technik sorgt für Strahlende Gesichter und Stirnrunzeln

Ausfall für Bodin, Wolf mit Klassensieg

NÜRBURG (sfä) Zumindest das Wetter zeigte sich beim 51. ADAC Barbarossapreis, dem achten von neun Läufen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN), von seiner trockenen Seite. Lediglich zu Beginn des Zeittrainings am Samstagmorgen war die Strecke nass, trocknete aber später ab. Nach Plan lief es zunächst für Florian Bodin im KTM X- Bow GT 4 von Teichmann Racing mit der Bestzeit 8, 53 Minuten in der der CUP X- Klasse unter drei Autos. Der Heuchelheimer konnte sich in seinem VLN Debütjahr nicht nur etablieren, sondern führt die Cup- Gesamtwertung vor seinem Partner Georg Griesemann aus Bornheim an. Den Start über vier Stunden Rennen fuhr Bodin. Nach einer Rennunterbrechung von gut einer Stunde, lieferte sich der 25- Jährige einen Kampf über zwei Runden mit seinem Teamkollegen und KTM- Werksfahrer Reinhard Kofler aus Attnang. „Ich konnte ihn zwar halten, entschied mich aber wegen einer weicher werdenden Bremse, ihn ziehen zu lassen“, meinte Bodin, der das Auto gut über seinen Turn bringen wollte. Doch es kam anders. „Im Bereich Aremberg knackte es laut hinten links und ich wusste, das irgend etwas gerade seinen Dienst quittiert hat“, beschrieb der Heuchelheimer die Situation. Im Kriechtempo schaffte er es in die Box, wo eine gebrochene hintere linke Radaufnahme festgestellt wurde. Derselbe Defekt wie beim Schwesterauto. Wegen eines verkeilten Rades war eine Reparatur nicht mehr möglich und der Tag war abgehakt. „Schade, trotz meiner persönlichen schnellsten Rennrunde von 8:47,556 Minuten. In der Meisterschaft sieht es für das Finale Ende Oktober dennoch gut aus“, nahm es Bodin gelassen. Klassensieger wurden nach 26 Runden über 4:16:22,868 Stunden Stephan Brodmerkel/Reinhard Kofler (Waldesch/Attnang).

 

Das Wochenende begann für Florian Wolf mit Feinabstimmung am BMW M 4 GT 4 von Leutheuser Racing & Events. Der Lindener bestätigte den Eindruck seines neuen Teamkollegen. Danny Brink aus Külsheim, die Hinterachse sei „nervös“. Nachdem die Achse weicher eingestellt wurde, war das Problem gelöst. Im Zeittraining am Samstagmorgen stellte Brink den M 4 auf dem zweiten Platz in der Klasse SP 8T von sieben Autos ab. Den Start fuhr der Schweizer Manuel Amweg, der die Platzierung halten und den Abstand zum Drittplatzierten vergrößern konnte. Amweg konnte auch zum Spitzenauto in der Klasse, einem Mercedes AMG GT 4 vom Black Falcon Team aufschließen und durch einen früheren Boxenstopp die Spitze übernehmen. Die Werksfahrer von Mercedes eröffneten jedoch die Attacke und konnten den Leutheuser M 4 nach dessen Boxenstopp wieder auf Rang zwei verdrängen. Wolf konnte den Vorsprung zum Drittplatzierten von 38 Sekunden auf 1, 42 Minuten vergrößern, die Lücke von rund 30 Sekunden auf den Klassenprimus aber nicht schließen. Das Blatt wendete sich jedoch schlagartig, als der Mercedes im Bereich Kallenhard wegen technischer Probleme zurückfiel und das Leutheuser- Trio die Spitze übernahm. Mit Gesamtrang 23 unter 154 Teams, 112 in Wertung, reichte es nach 26 Runden über 4:10:13,002 Stunden zum ersten Klassensieg dieses Jahr. Der Gesamtsieg ging nach 28 Runden an Maximilian Buhk/Raffaelle Marciello (Schwarzenbeck/Schweiz) im AMG Mercedes GT 3 vom Team Mann Filter.

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