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Chaotisches Wetter

Florian Wolf erfolgreich am Sachsenring

 

Packende Zweikämpfe, gegen das Wetter und den Gegner. Der Leutheuser BMW M4 GT4 (Start-Nummer 444) im Duell mit einem Gegner. Kein Einsehen hatte Petrus mit den Protagonisten der DMV-AMC Sachsenring Racingdays, wo auch die NES 500 (National Endurance Series) zur Austragung kam. Während sich der Freitag mit einigen Schauern noch einigermaßen durchwachsen präsentierte, goss es am Samstag den ganzen Tag wie aus Kübeln. Der einzige Vorteil für die Teams: Nur eine Sorte Reifen. Der M4 GT4 stellte sich mit seiner Stammbesatzung Florian Wolf und Arne Hoffmeister der Herausforderung.
Das Freie Training lief für beide Kategorien unter nassen Bedingungen ab. Da für den weiteren Verlauf der Veranstaltung Regen vorausgesagt war, konnte gut am Set-Up der Autos probiert werden. Das Freie Training verlief ohne besondere Vorkommnisse. Das Duo Wolf/Hoffmeister verpasste mit 0,632 sec Rückstand die Pole nur knapp. Das Highlight der Veranstaltungsreihe, das 3h-Rennen DMV NES 500, startete am Samstagnachmittag, bei unverändert widrigen Bedingungen. Arne Hoffmeister übernahm den Startturn. Das Leutheuser Auto kam gut vom Start weg und behauptete zunächst seine Spitzenposition. Ein langsamerer Teilnehmer verursachte einen kurzen Ausflug ins Kiesbett. Dadurch riss der Kontakt zur direkten Spitze ab. Das Rennen war geprägt von ständigen Safety Car Phasen, die eine Strategie unmöglich machten, da Reglementbedingt unter Safety Car kein Boxenstop durchgeführt werden darf. So kam es auch zu ständigen Führungswechseln. Auch Arne Hoffmeister übernahm zeitweise die Führung. Allerdings konnte er sich nicht absetzen, wegen der beschrieben Safety Car und Doppelt Gelb Phasen. Die im Reglement festgelegten 3 Mindestboxenstopps, mit einer Mindeststandzeit von jeweils 3:40 min, die frühestens nach 30 Rennminuten und spätesten 30 Minuten vor Rennende angetreten werden mussten, machten den Teamchefs die Strategiearbeit zusätzlich schwer. Außerdem mussten sich die Spitzenfahrzeuge nach den Safety Car und Gelbphasen immer durch einen Pulk der erheblich langsameren BMW 318 er durchkämpfen, so dass jedes Mal der Anschluss verloren ging und wieder mühsam zurück gekämpft werden musste. Kurz gesagt: „Ein Lotteriespiel“. Arne Hoffmeister übergab an Florian Wolf, der ebenfalls wie ein Löwe gegen die Umstände wie auch Gegner ankämpfte. Der Trick des Teamchefs, kurz vor Schluss des Turns von Florian Wolf, diesen vor dem zweiten Wechsel auf Arne Hoffmeister, zum zweiten Pflichtstopp vor der Konkurrenz an die Box zu holen, war der Schlüssel um sich dadurch auf Platz zwei zu schieben und so auf das Podium zu kommen. Dennoch mussten sich die Leutheuser Piloten am Ende trotz größtem Einsatz dem Porsche Cayman von Kirsch/Wächter, geschlagen geben. Somit hat Leutheuser Racing&Events ein tolles erfolgreiches Wochenende zum Abschluss bringen können.

 

Bericht: Klaus Höhn

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