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Rallye-WM Kalender 2023: Deutschland ist zurück

Insgesamt 13 Läufe umfasst die Rallye-Weltmeisterschaft 2023. Auch Deutschland ist wieder mit dabei, allerdings mit einem völlig neuen Format.

Wie gewohnt startet die neue WM-Saison mit der Rallye Monte Carlo vom 19. bis 22. Januar. Nach dem anschließenden Ausflug ins verschneite Schweden (9. bis 12. Februar), feiert Mexiko (16. bis 19. März) sein Comeback in der Topliga. Es folgen die WM-Läufe in Kroatien, Portugal, Italien, Kenia, Estland, Finnland und Griechenland, ehe mit Chile einem weiteren Land die Rückkehr gelingt.

Rallye Zentraleuropa

Auch Deutschland ist wieder mit von der Partie, allerdings wird der WM-Lauf künftig zusammen mit Tschechien und Österreich ausgetragen. Der Start der offiziell als 'Central European Rally' bezeichneten Veranstaltung ist in Prag geplant, der Zieleinlauf in Passau. Durch seine zentrale Lage in der Dreiländer-Region bildet die Stadt an vier Tagen das Herzstück der Rallye mit dem Servicepark auf dem Messegelände Passau-Kohlbruck. Die Streckenführung, mit Prüfungen in Tschechien, Österreich und den Landkreisen Freyung-Grafenau und Passau ähnelt der diesjährigen 3-Städte-Rallye, die als Generalprobe genutzt wurde.  

Spannend war die Frage, ob es gelingt, Saudi-Arabien in die Rallye-WM zu hieven. Der Wunsch des WRC-Promoters erfüllte sich diesbezüglich nicht, denn die Saison umfasst weiterhin 13 statt 14 Läufe und endet im November in Japan. Auch auf den WM-Lauf in Nordamerika muss weiterhin gewartet werden.

Rallye-WM Kalender 2023
19.-22.01. Monte Carlo
09.-12.02. Schweden
16.-19.03. Mexiko
20.-23.04. Kroatien
11.-14.05. Portugal
01.-04.06. Italien
22.-25.06. Kenia
20.-23.07. Estland
03.-06.08. Finnland
07.-10.09. Griechenland
28.-01.10. Chile
26.-29.10. Zentraleuropa
(Deutschland, Österreich, Tschechien)
16.-19.11. Japan

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/wrc/artikel/rallye-wm-kalender-2023-deutschland-ist-zurueck-49357/

 

Marc Bach gewinnt Havelland und Schotter-Cup

Spiel, Satz und Sieg – mit Platz 1 in der Klasse, Platz 1 in der Allrad-Wertung und dem Gesamtsieg bei der Havelland-Rallye holt sich Marc Bach den Titel im HD-Schotter-Cup vor dem Titelverteidiger Jan Schneider, der seinerseits im DMSB Schotter Rallye Cup die Nase vorn hat.

Der späte Termin führt leider dazu, dass trotz 68 Nennungen schließlich nur 56 Fahrzeuge durch den Startbogen rollen – eine Folge der Materialschlacht in der Lausitz zwei Wochen zuvor. Ansonsten präsentiert sich die 49. ADAC/PRS-Havelland-Rallye von der besten Seite. Die sieben Prüfungen (vier verschiedene) fordern die Fahrer in hohem Maße. Der neue Rundkurs am Stadtrand von Beelitz ist ein idealer Auftakt für Aktive und Zuschauer, der 9-km-Sprint bei Brück bietet einen ständigen Wechsel von High-Speed-Betonplattenwegen und kurvenreichen Naturwegen - „twisty and technical“ -, wie man sie im Flachland nicht erwartet.

Höhepunkt ist die Nacht-WP 5+7, die mit einem winkligen Rundkurs im 150-Seelen-Dorf Alt-Bork beginnt, wo Bürgermeisterin und Feuerwehr für ein Rallye-Volksfest mit Bratwurst, Kuchen, Flutlicht und Live-Reportage sorgen. Und dann folgt das Schotterfestival auf den breiten und schnellen Windrad-Zufahrten, unterbrochen durch Deutschlands kurvenreichsten Plattenweg. Besonders schwierig ist die Fahrbahn-Oberfläche: Beim Besichtigen am Morgen bei -6° hart gefroren, bei Sonnenschein ab Mittag jedoch mit auftauendem Matsch sehr schmierig und am Abend bei Bodenfrost stellenweise sauglatt. Ein ideales Rallyezentrum und eine pünktliche (!) Siegerehrung im Saal mit „richtigem“ Essen runden die Havelland-Rallye positiv ab. 

Start-Ziel-Sieg für Bach

Marc Bach kommt zwar nur als Vierter in der Schotter-Cup-Wertung nach Beelitz; weil er aber erst vier Läufe bestritten hat, kann der 37-jährige Mitsubishi-Pilot aus Ziltendorf, direkt an der polnischen Grenze, noch volle Punkte einfahren, während die anderen Top-Teams mit Streichresultaten kalkulieren müssen. Bach und sein Copilot Norman Jakobs können als einzige den Tabellenführer Jan Schneider überflügeln, doch dazu ist der Gesamtsieg erforderlich. Und diese Aufgabe löst Bach souverän: Im Lancer Evo 9 fährt er einen Start-Ziel-Sieg mit mehr als einer Minute Vorsprung heraus, wobei er sechs Bestzeiten verbucht.

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Hans Limpert gewinnt den Cup 2022

Perfektes Novemberwetter mit strahlendem Sonnenschein zum Finale des HJS AvD DMSB Rallye Cup. Die Vertreter der Regionen Nord und Süd trafen sich zum gemeinsamen Finale bei der 3. ADAC rthb Rallye Hessisches Bergland rund um Melsungen.

Strahlende Sieger der Saison 2022 wurden Hans und Max Limpert. Das Vater-Sohn-Gespann erlebte vor allem gegen Ende des Jahres eine emotionale Berg- und Talfahrt. Nach dem erneuten Klassensieg in der fränkischen Schweiz gab es einen technischen Protest gegen den Motor ihres BMW 320is. Der Motor entsprach dem Reglement, zur Untersuchung musste das Antriebsaggregat jedoch fast komplett zerlegt werden. Bis unmittelbar vor dem Start des Süd-Finales im Saarland dauerte der erneute Zusammenbau. „Dadurch war ich im Saarland nicht komplett mit den Gedanken dabei“, erklärte Limpert seinen Unfall beim letzten Vorlauf. Die Reparatur war vor dem Finale nicht mehr möglich, es begann die Suche nach einem Ersatzauto. „Die Otterbachs sind echte Freunde! Kai sagte sofort zu, sein Bruder Nico hat dann beim Finale meinen Sohn Max in ihrem Auto vertreten.“

Die neue Fahrer-Kombination im Otterbach-BMW funktionierte von Beginn an. „Die Bremsen und die Reifen habe ich von meinem 320is genommen, so fühlte ich mich im fremden Auto direkt heimisch.“ Nach einem spannenden Kampf mit Maurice Naumann / Alexander Wolf im Honda Civic Type R ging der Sieg in der mit 10 Teams stark besetzten Klasse NC3 an Limpert / Otterbach. „Es ist zwar schade, dass Max beim Finale nicht im Auto dabei sein konnte, aber wir haben diesen Cup gemeinsam gewonnen“, strahlte Hans Limpert im Ziel.

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Dennis Fetzer beendet NLS Saison im Porsche GT3

Top Rundenzeiten und eine starke Performance kennzeichneten den finalen Lauf am Nürburgring. Doch am Weg zum Podium blieb das Glück leider fern.

  • NLS 2 am Nürburgring

  • Dennis Fetzer und Nico Menzel in der #25

Nürburgring. Die Nürburgring Langstrecken Serien Saison 2022 liegt hinter Dennis Fetzer. Beim nachgeholten, ursprünglich als NLS 2 geplanten Rennen, ging es mit Nico Menzel hinter dem Steuer der #25 von Huber Motorsport ins Wochenende.

Erstmalig pilotierte der junge Fahrer einen Porsche 911 GT3 R in der SP9 Pro Klasse. Das gesteckte Ziel war es, die Saison erfolgreich abzuschließen. Zu Beginn des Rennens sah es ganz danach aus, als könnte sich das Duo der Startnummer #25 gegen das stark besetzte Feld von 94 Teilnehmern durchsetzen. Dennis Fetzer übernahm den zweiten Stint und fuhr bis auf P3 vor, ehe er das Rennauto wieder seinem Teamkollegen übergab. Doch das Glück am Weg zum sicheren Podium blieb fern. Beim Überrunden eines anderen Fahrzeugs rutschte der Porsche mit den roten Farbakzenten im Gras aus. Damit war das Rennen für das Team nach 16 absolvierten Runden frühzeitig zu Ende.

„Ich hatte eine tolle Saison und wollte diese natürlich mit einem Top-Ergebnis beenden. Wir waren am Weg zum Podium und hatten dann einfach Pech. Trotzdem möchte ich mich bei Huber Motorsport für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken“, so Dennis Fetzer.

Quelle: https://mailchi.mp/1404e7b88c61/all-inklcom-racing-bereit-fr-den-wtcr-saisonauftakt-10164865?e=34eac46c2b

 

Mikkelsen gewinnt Lausitz-Rallye

Andreas Mikkelsen kann die diesjährige Lausitz-Rallye für sich entscheiden und liefert den erhofften Premierensieg des neuen Skoda Fabia RS Rally2 ab. Auf den weiteren Podiumsplätzen landen Tom Kristensson und Matthias Kahle.

Andreas Mikkelsen hat abgeliefert. Der Skoda-Werkspilot holte den ersten Sieg des neuen Fabia RS Rally2 und entschied die 25. Ausgabe der Lausitz-Rallye zu seinen Gunsten. Sechs von zehn möglichen Bestzeiten waren eine klare Ansage. 

Auf dem zweiten Platz landete Tom Kristensson (Hyundai) und Lokalmatador Matthias Kahle (Skoda), der nach über zwölf Monaten Pause erstmals wieder im Rallyeauto saß, gelang im Finale doch noch der Sprung auf das Treppchen – ein schönes Geburtstagsgeschenk für Beifahrer Christian Doerr. Zuvor waren Anders Grondal (Skoda) und Filip Mareš (Skoda) in der vorletzten Prüfung liegen geblieben. 

Der hochgehandelte Erik Cais (Ford) verlor frühzeitig alle Chancen, nachdem sich der Turboschlauch auf der zweiten Prüfung gelöst hatte. Nachwuchstalent Fabio Schwarz (Ford) kämpfte sich bis auf den achten Gesamtrang nach vorn, ehe eine defekte Zylinderkopfdichtung für das vorzeitige Aus sorgte.

Nachdem sich der heftige Regen in der Nacht verzogen hatte, erlebten zigtausende Fans das erhoffte Schotterspektakel. Allerdings hatten die vielen Rally2-Fahrzeuge der Spitze die Strecken stark in Mitleidenschaft gezogen, die Starter im hinteren Feld bekamen das zu spüren und kämpften in den tiefen Fahrspuren teilweise um das pure Vorankommen.

Mehr Infos in Kürze …

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/nat/artikel/mikkelsen-gewinnt-lausitz-rallye-49246/

 

Termine für den HJS AvD DMSB Rallye Cup 2023 stehen fest

Der Kalender für die nächste Saison im HJS AvD DMSB Rallye Cup stehen fest. Es bleibt beim Konzept mit Vorläufen in den Regionen Nord und Süd plus Endlauf. 

Die Planungen für 2023 sind so gut wie abgeschlossen und werden in der offiziellen Ausschreibung in zwei bis drei Wochen veröffentlicht.  

Die Punkte werden wieder bei insgesamt sieben Veranstaltungen mit zwei Streichresultaten in der Region Nord und Süd vergeben. Beim gemeinsamen Endlauf der Regionen Nord und Süd werden wieder doppelte Punkte vergeben.

Klasseneinteilungen und Punktvergabe werden in 2023 fortgeführt.  Damit ist sichergestellt, dass auch Fahrzeuge der kleineren Klassen oder Gruppe G Fahrzeugen alle Chancen auf den Gesamtsieg haben. RC2 / R5 Fahrzeuge sind zwar starberechtigt, können im HJS AvD DMSB Rallye Cup aber nicht punkten. Klassen und Fahrzeugwechsel im Laufe der Saison sind weiterhin zugelassen.

HJS AvD DMSB Rallye Cup 2023
Region Nord
11.03. Rallye Ostwestfalen
25.03. Rallye Buten un` Binnen
20.05. Sachsen-Rallye
05.08. Holsten-Rallye
23.09. Ostsee-Rallye
21.10. Visselhöveder Herbst-Rallye
28.10. Rallye Atlantis
Region Süd
05.03. Rallye Kempenich
25.03. Ostalb-Rallye
08.04. Oster-Rallye Zerf
01.07. Hunsrück-Junior-Rallye
05.08. Rallye Oberehe
26.08. Niederbayern Rallye
07.10. Rallye Fränkische Schweiz
Ersatzlauf Nord/Süd
23.09. Kohle und Stahl
04.11. Saarland Rallye
Endlauf
11.11. Rallye Hessisches Bergland

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/nat/artikel/termine-fuer-den-hjs-avd-dmsb-rallye-cup-2023-stehen-fest-49237/

 

Licher Sebastian Wolf wird Deutscher Rallyemeister „Nationals“

Von Alexander Wissgott und GI Allgemeine

Heimische Motorsportler stark in den Top-Rallye Serien

In dieser Saison wurden im Rahmen der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) gleich vier unterschiedliche Wertungen ausgefahren. Neben den Fahrern der Top-Liga gibt es eine gesonderte Wertung für nicht Allrad getriebene Fahrzeuge-die DRM 2. Die Teams in historischen Rallyefahrzeugen kämpfen um den Titel „DRM Classic“. Die beliebte Breitensport Serie des ADAC die „Rallye-Masters“ der vergangenen Jahre wurde in „DRM-Nationals“ umbenannt und durch die Austragung im Rahmen der DRM deutlich aufgewertet.

Der für den AMSC Pohlheim fahrende Rallyepilot Sebastian Wolf aus Lich-Birklar stand gemeinsam mit Copilot Andreas Luther (Eisenach) im April zum ersten von sieben Läufen mit seinem Mitsubishi Lancer EvoX im Erzgebirge am Start.

Geplant war einfach nur mal wieder eine Rallye zu fahren, ohne den Gedanken an einen Sieg, Titel oder Ähnliches. „Am Ende der Rallye hatten wir den Sieg in der Klasse „NC1“ und 30 Punkte auf dem Konto, was uns aber noch nicht an Mehr denken ließ“ erinnert sich Wolf zurück.
Nachdem auch beim zweiten Lauf der „Rallye Sulingen“ am Ende der Klassensieg eingefahren werden konnte und weiter Punkte aufs Meisterschaftskonto wanderten, wurde umgeplant und der Entschluss gefasst um den Titel mitzufahren.

In der Meisterschaft hat jedes Team ein Streichergebnis und so fiel die beruflich bedingte Absage beim dritten Lauf nicht ins Gewicht.
Bei der „Rallye Mittelrhein“ im Juli reichte ein dritter Rang, um die Führung weiter zu behaupten. Doch dicht auf den Fersen des Pohlheimer Motorsportlers lauerte ein Team mit weiterer Mittelhessischer Beteiligung. In der Meisterschaftswertung war Copilotin Sina Hildebrandt aus Gießen mit Rafael Klein (Bergkamen) im BMW M3 bereits auf Rang vier nach vorne gefahren.
Eine Rallye später hatte Wolf Pech. Im Saarland sollte die Führung weiter ausgebaut werden, doch ein Plattfuß kostet so viel Zeit, dass am Ende nur Platz fünf heraussprang. Hier holte das DUO Kleine/Hildebrandt den Klassensieg und kam damit in der in der Meisterschaft einen Platz nach vorne.

Die „Cimbern Rallye“ im Schleswig-Holsteinischen Süderbrarup war eine Regenschlacht. Hier holte der Pohlheimer Motorsportler seinen nächsten Klassensieg. Mit einer starken Vorstellung im heckgetriebenen BMW navigierte Hildebrandt ihren Fahrer ebenfalls zum Klassensieg. Nun betrug der Abstand in der Meisterschaft nur noch 7 Punkte und die Entscheidung musste beim letzten Lauf, der „3 Städte Rallye“ fallen. Die Rallye fand in diesem Jahr in drei Ländern gleichzeitig statt und diente als Generalprobe für den eventuell dort stattfindenden Deutschen WM-Lauf im kommenden Jahr. Am Freitag wurden vier Prüfungen in Tschechien gefahren, auf denen Wolf mit der Bestzeit in WP 1 und zweimal der zweiten Zeit in den folgenden Prüfungen seine Ambitionen auf den Titel unterstrich. „Wir waren sofort da, haben einen guten Rhythmus gefunden und voll im Plan, auch wenn ich mich im Dunkeln etwas schwer getan habe.“ so Wolf zum Ausflug ins Nachbarland. Am Samstag standen jeweils vier WP`s in Deutschland und Österreich auf dem Plan. Regen und Nebel prägten die Prüfungen in denen der Licher dreimal die zweitbeste Zeit in der Klasse fuhr und vor den letzten Umläufen Rang zwei belegte, was zum Titelgewinn reichen würde. „Wir wollten auf den letzten vier WP`s dann im Hinblick auf die Meisterschaft nichts mehr riskieren und haben Tempo rausgenommen.“

Dies gelang bis ins Ziel im bayrischen Waldkirchen. Hier fuhr das Duo Wolf/Luther als erster Meister der neuen „DRM-Nationals“ 2022 auf die Zielrampe.
„Andy und ich können es immer noch nicht so richtig glauben, das ist der absolute Wahnsinn, dass wir die DRM Nationals gewinnen konnten. Wir haben die Nerven behalten und uns den Titel gesichert und das als gesamtes Team. Die Mechaniker haben das ganze Jahr einen Super Job

gemacht und der Evo lief bei jeder Veranstaltung wie ein Uhrwerk.“ so der Fahrer des AMSC Pohlheim im Ziel.
Bei der Siegerehrung stand dann mit Sina Hildebrandt vom AMC Gießen eine weitere hessische Motorsportlerin auf dem Podest. Sie freute sich gemeinsam mit ihrem Piloten Rafael Klein über den zweiten Rang in der Meisterschaft. Das Porsche Duo Andreas Dahms und Paul Schubert, die bereits den DRM-Classic Titel eingefahren hatten, holten Platz drei.
Im Dreiländereck entschied sich auch der Titel in der DRM. Und auch hier wurde der Titel mit hessischer Beteiligung eingefahren. Katrin Becker-Brugger aus Schlitz sicherte sich mit ihrem Piloten Philip Geipel (Plauen) nach einem Sekundenkrimi den Titel und darf sich nun zum ersten Mal Deutsche Rallyemeisterin nennen. Katrin Becker-Brugger: „Ich kann das gar nicht fassen. Wir haben mit 0,5 Sekunden die DRM-Wertung gewonnen und sind mit einem Punkt Vorsprung Deutscher Meister geworden. Ich kann ich das gar nicht glauben.“

Hockenheim, Freitag, sonniges Herbstwetter, freies Training...

Eigentlich sollten im freien Training nur die neuen Slicks angefahren werden und dann ein paar flotte Runden zum Check gedreht werden. Daß dann gleich eine Fabelzeit mit 4,5 Sekunden Vorsprung in der Klasse rauskam machte selbst den Team-Chef Christian Reuter sprachlos. Zumal die Bestzeit von André  auf dem 318is in Hockenheim bei 2,05 lag. Und nun bei 2,02.9.

In allen Qualifyings und Rennen hatte man den amtierenden Meister, und aktuell führenden in der Gesamtwertung Haro Holzer, bei extrem widrigen Bedingungen deutlich im Griff. Platz 2 und Podium für André Reuter in beiden Rennen  unter 7 Startern  in der Klasse spricht eine deutliche Sprache. Nur einem DTM M3 E30 musste man sich geschlagen geben.

Das Ganze war letzte Saison noch ein Traum, regelmäßig auf das Podium zu fahren. Seit diesem Jahr wird die Messlatte kontinuierlich höher gelegt. Nun ist es das Ziel auch zu gewinnen. Eigentlich frech mit einem 318is die ganze leistungsmäßig stärkere Meute aufzumischen. Aber...., warum nicht ? In den letzten 3 Jahren wurden wir als Punktelieferant gerne gesehen. Nun sieht das langsam anders aus. Im letzten Winter wurden zwei Entwicklungs-Sprünge auf einmal gemacht. Während der Saison 2022 nochmal Einen (größere Bremsanlage). Die harte Detailarbeit zahlt sich endlich aus. Das größte Geheimnis liegt in einer Küchenwaage ;-)
 

Im Anhang die Ergebnisse vom freien Training mit der Fabelzeit. Einmal als PDF in ganzer Liste, und als Screenshot nur von unserer Klasse. Daher das Foto von ganz oben lesen. Da sind die Plätze 1 und 2, dann unten 3-7 

Ganz still und heimlich liegt nun der Junior auf Platz 8 unter 54 Fahrern in der Gesamtwertung der Tourenwagen Legenden

Am 14.-16.10. geht es dann zum Finale auf dem Nürburgring     

 

Die komplette Aufzeichnung der beiden Rennen sind unter folgendem Link direkt zu finden.

Ein wirklich guter Stream mit gutem Bildmaterial !  Auch der Reporter ist einigen bekannt. U.A. die Stimme der DAKAR Rallye auf Eurosport

 

Rennen 1

https://youtu.be/cPHgwh_NvcA?t=49

(leider auch mit schweren Unfall eines Ringshausen Sierra)

 

Rennen 2
https://youtu.be/cPHgwh_NvcA?t=18743

 

Offizieller Pressebericht der Tourenwagen Legenden

Alfa Romeo und AMG-Mercedes siegen in Hockenheim


Die vorletzte Station der Tourenwagen Legenden und des Tourenwagen Revivals auf dem Hockenheimring war von wechselhaften Witterungsbedingungen geprägt. Auf strahlenden Sonnenschein am Freitag folgte beim ADAC Racing Weekend Regen am Samstag und machte die Rennen zu einer großen Herausforderung. In der TWL teilten Stefan Rupp (Alfa Romeo 155 ITC) und Altfrid Heger (AMG-Mercedes C-Klasse ITC) die Siege unter sich auf. In der TWR feierte Aston-Martin-Pilot Thilo Goos einen Doppelsieg.
 
„Die Rote Diva fühlte sich heute wie ein Fisch im Wasser“, kommentierte Rupp seinen Sieg in Rennen eins. „Die Reifen waren am Anfang sehr gut, als es noch komplett nass war. Nach der Unterbrechung war es dann etwas schwieriger. Aber als meine Box mir mitteilte, dass Altfrid noch eine Zeitstrafe bekommen würde, habe ich Tempo rausgenommen.“ Das Rennen wurde in Runde zwei nach einem Unfall von Thomas Bartel eingangs der Start-Ziel-Geraden unterbrochen. Während Bartel unverletzt blieb, wurde sein Ford Sierra Cosworth stark beschädigt. Auch wenn Heger die Ziellinie als Erster überquerte, wurde Rupp aufgrund einer Zeitstrafe für einen Frühstart als Sieger gewertet. Platz drei ging an den schnellsten Klasse-2-Fahrer, Anton Werner im Audi 200 quattro M86.
 
Im Fokus stand in Rennen eins das Aufeinandertreffen drei ehemaliger AMG-Mercedes-Werksfahrer. Klaus Ludwig wurde im Mercedes 190 E 2.5-16 EVO II als Vierter abgewinkt. Hinter BMW-Pilot Kasper Aaskov und Ko Koppejan in einem weiteren 190er belegte Roland Asch Platz sieben. Kurt Thiim wurde auf Platz acht gewertet. Der Sieg in Klasse 3 ging an Thomas Ardelt im BMW M3 E30.
 
In Rennen zwei war Heger dann nicht mehr zu bremsen. Souverän setzte sich der Essener gegen Rupp und Werner durch. „Vielen Dank an Thorsten Stadler, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat, die C-Klasse auf Herz und Nieren zu prüfen“, sagte Heger. „In Rennen eins wurde ich aufgrund eines Fehlers beim Start bestraft. Den Sieg in Rennen zwei habe ich mir dann verdient. Die C-Klasse macht eine Menge Spaß, ist aber gerade bei diesen Bedingungen eine große Herausforderung. Großes Kompliment an die Amateurpiloten, die diese Fahrzeuge bewegen.“ Anton Werner konnte im von der Leistung her unterlegenen Audi anfangs noch mit den C-Klassen mithalten. Mit zunehmender Renndistanz hatte er dann aber das Nachsehen. Neben zwei dritten Plätzen holte sich der Landshuter zwei Siege in Klasse 2. „Die Reifen haben zum Schluss nachgelassen, weil die Strecke abgetrocknet ist. Anfangs konnte ich noch pushen“, so Werner. „Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Eine tolle Veranstaltung und tolle Mitstreiter im Starterfeld.“ Hinter Werner belegten Patrick Huisman und Ko Koppejan in Klasse zwei die Positionen zwei und drei. Schnellster Klasse-3-Fahrer war erneut Thomas Ardelt.
 
Im Tourenwagen Revival war in beiden Gleichmäßigkeitsprüfungen kein Kraut gegen Thilo Goos gewachsen. Mit dem Aston Martin V8 Vantage N24 wich er in beiden Heats am geringsten von seinen gesetzten Rundenzeiten ab. Am Samstag folgten Peter Röskes (Mercedes SLK 55 AMG) und Marco Ayrton Damaschke (BMW 325i E30). Die Abweichungen betrugen 18, 19 und 29 Punkte. In der zweiten GLP am Samstag komplettierten Jens Weimann (Ford Escort RS2000) und Jörg Reuter (Mercedes-Benz 190 E 2.3-16) die Podestplätze. Auch hier war Goos mit nur 14 Strafpunkten extrem konstant, seine Verfolger folgten mit 20 und 34 Punkten.
 
Bereits in zwei Wochen findet das Saisonfinale auf dem Nürburgring statt. Im Rahmen der ADAC Racing Weekends gehen vom 14.-16. Oktober Tourenwagen Legenden, Tourenwagen Classic und Tourenwagen Revival an den Start.

Quelle: Reuter Motorsport GmbH