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DER ADAC OPEL E-RALLY CUP WIRD 2022 NOCH ATTRAKTIVER

Nach der überaus erfolgreichen Premierensaison des ersten elektrischen Rallye-Markenpokals weltweit laufen die Vorbereitung für den ADAC Opel e-Rally Cup 2022 auf Hochtouren. Die Teams in ihren Opel Corsa e-Rally erwartet im kommenden Jahr ein attraktives, abwechslungsreiches Programm mit Rallye-Einsätzen in vier Nationen.

Das Herzstück der zweiten Saison des ADAC Opel e-Rally Cup bilden vier Wertungsläufe im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Wie schon in der abgelaufenen Saison geplant, geht der Saisonauftakt am ersten Mai-Wochenende im Rahmen ADAC Actronics Rallye Sulingen über die Bühne. Nach dem erfolgreichen Auftritt in diesem Jahr ist auch die ADAC Rallye Stemweder Berg Mitte Juni erneut gesetzt, während die ADAC Saarland-Pfalz Rallye in und um St. Wendel im August erstmals einen Lauf der schnellen Stromer austrägt. Das Saisonfinale steigt am zweiten Oktober-Wochenende wiederum im Rahmen der ADAC 3-Städte Rallye mit ihren selektiven Wertungsprüfungen in Niederbayern sowie im angrenzenden Oberösterreich.

Zwischen diesen DRM-Läufen geht’s jeweils ins benachbarte Ausland, wo die Teams sich und ihre Corsa e-Rally bei attraktiven Veranstaltungen vorstellen können. Ende Mai bereichern die Elektrorenner das Teilnehmerfeld der niederländischen ELE Rally bei Eindhoven. Im Juli wartet mit der Rallye Weiz in der Steiermark eine österreichische Traditionsveranstaltung auf die Teams. Und im September reist der Cup-Tross nach Frankreich, wobei die Veranstaltung noch bekanntgegeben wird. Neben Deutschland als Basis gastiert der ADAC Opel e-Rally Cup 2022 damit in drei Ländern, in denen der Rallyesport seit jeher einen sehr hohen Stellenwert genießt, was den Kalender nochmals deutlich aufwertet.

Eine Woche vor dem Saisonstart in Sulingen erhalten die Teilnehmer des ADAC Opel e-Rally Cup zudem an gleicher Stelle die Gelegenheit zu einer Generalprobe. Die offizielle Testveranstaltung am 30. April wird vornehmlich in der selektiven Eickhofer Heide, vormals bekannt als IVG-Gelände, abgehalten.

ADAC Motorsportchef Thomas Voss sagt: „Wir haben mit Freude zur Kenntnis genommen, wie zahlreich die Anfragen seitens der Veranstalter nach Austragung eines Cup-Laufs waren. Viele unter ihnen wollten sicherlich zunächst einmal abwarten, wie sich dieses revolutionäre Projekt in der Praxis umsetzen lässt. Der Erfolg der Premierensaison und die Aufmerksamkeit der Serie in der Politik, Öffentlichkeit und bei den Medien hat das Interesse nochmals angeheizt. Wir sind überzeugt, dass der vorliegende Terminkalender weitere Teams und Teilnehmer anlocken wird. Auch diesbezüglich ist das Interesse groß. Die Rallye-Fans dürfen sich auf den ADAC Opel e-Rally Cup 2022 freuen.“

TERMINE ADAC OPEL E-RALLY CUP 2022, ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN

06./07.05.2022 ADAC Actronics Rallye Sulingen (DRM)
20./21.05.2022 ELE Rally, Eindhoven / NL
10./11.06.2022 ADAC Rallye Stemweder Berg, Lübbecke (DRM)
14.-16.07.2022 Rallye Weiz / A
19./20.08.2022 ADAC Saarland-Pfalz Rallye, St. Wendel (DRM)
September 2022 Frankreich
14./15.10.2022 ADAC 3-Städte Rallye, Niederbayern (DRM)

Quelle: https://www.motorsport-xl.de/news/2021/ADAC-Opel-Rallye-Cup/Der-ADAC-Opel-e-Rally-Cup-wird-2022-noch-attraktiver-44504.html

 

FÖRDERPILOT 2022 DES HJS DRC WIRD RENÉ NOLLER

René Noller bestreitet mit einem Opel Corsa RC4 alle Läufe zur Deutschen Rallye Meisterschaft 2022. Er hat sich, nicht nur durch seinen Gesamtsieg bei der Rallye Thüringen, sondern auch bei den Sichtungen, die durch eine fachkundige Jury begleitet wurden, gegen seine Mitbewerber durchsetzen können.

Mit einem in Eigenregie eingesetzten aktuellem Opel Corsa RC 4 werden alle sieben Veranstaltungen in Angriff genommen. Start ist im April 2022 bei der Rallye 57. ADAC Rallye Erzgebirge in Stollberg. Das Coaching wird durch die erfahrenen Rallyepiloten Hermann Gassner Junior und Horst Rotter gewährleistet.

„Wir haben uns im Jahr 2021 bewusst in der HJS DRC engagiert, um die Förderung für 2022 zu gewinnen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unser Ziel erreicht haben und damit die Kosten für die Deutsche Rallye Meisterschaft 2022 größtenteils über die Förderpartner HJS und Pirelli abdecken können;“ freut sich René Noller.

„Mit René haben wir einen schnellen Piloten, der neben großem Potential auch schon einige Erfahrung mitbringt. Seine Auslandseinsätze und seine 16, im Jahr 2021, absolvierten Rallyeveranstaltungen sind eine hervorragende Basis, um im Jahr 2022 als Favorit für den Sieg in der 2WD Wertung an den Start zu gehen“, erklärt Klaus Osterhaus, der dem Junior in der Saison als zusätzlicher Coach zur Verfügung steht. „Wenn jetzt noch der ADAC und der DMSB mit ihren Fördermitteln einsteigen steht einem zusätzlichen Engagement von René in der ERC nichts im Wege.“

 

DRM-KALENDER 2022

22.4. - 23.4. ADAC Rallye Erzgebirge, Stollberg
6.5. - 7.5. ADAC Actronics Rallye Sulingen, Sulingen
10.6. - 11.6. ADAC Rallye Stemweder Berg, Lübbecke
1.7. - 2.7. Rallye ADAC Mittelrhein, Wittlich
19.8. - 20.8. ADAC Saarland-Pfalz Rallye, St. Wendel
30.9. - 1.10. ADAC Cimbern Rallye, Süderbrarup
14.10. - 15.10. ADAC 3-Städte-Rallye, Niederbayern
Quelle: https://www.motorsport-xl.de/news/2021/HJS-Rallye/Foerderpilot-2022-des-HJS-DRC-wird-Rene-Noller-44497.html

DRM künftig ohne Sachsen-Rallye

Die Planungen für die Deutsche Rallye Meisterschaft 2022 sind abgeschlossen. Im Kalender stehen sieben Läufe, nicht mehr dabei ist die Sachsen-Rallye rund um Zwickau.

Enttäuschung beim AvD. Die Sachsen-Rallye wird im nächsten Jahr nicht mehr Teil der DRM sein. Sie musste Platz machen für die neue Rallye Mittelrhein (01.-02. Juli), die 2022 zum ersten Mal überhaupt stattfindet.

„Die Situation erinnert mich ein wenig an 2006, als wir plötzlich auch nicht mehr zur DRM gehörten“, meinte Rallye-Chef Michael Görlich. Damals führte die Entscheidung zur Gründung der Deutschen Rallye Serie (DRS), doch aktuell fehlen für solch einen Schritt weitere größere Veranstaltungen, die ebenfalls nicht zur DRM gehören.

Saisonstart ist bei der Rallye Erzgebirge rund um Stollberg, die nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause wieder Gastgeber für die deutsche Rallye-Elite ist. Die 3-Städte-Rallye ist Mitte Oktober Schauplatz des Finales, für den Klassiker im Südosten Bayerns sind Wertungsprüfungen in Deutschland, Österreich und Tschechien geplant.

Trotz der Kritik der Fahrer ist die Saison auf sieben Läufe angewachsen, gewertet werden maximal sechs Ergebnisse. 

DRM-Kalender 2022
22.-23.04. Rallye Erzgebirge, Stollberg
06.-07.05. Actronics Rallye Sulingen, Sulingen
11.-12.06. Rallye Stemweder Berg, Lübbecke
01.-02.07. Rallye Mittelrhein, Wittlich
19.-20.08. Saarland-Pfalz Rallye, St. Wendel
30.-01.10. Cimbern Rallye, Süderbrarup
14.-15.10 3-Städte-Rallye, Niederbayern

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/drm-kuenftig-ohne-sachsen-rallye-47605/

 

Kässer holt Titel - Göttig den Sieg

Mit ein wenig Glück gewinnt Stefan Göttig zum vierten Mal die Rallye Hessisches Bergland. Und auch Tom Kässer und Stephan Schneeweiß stehen mit Fortuna im Bunde, als sie im Ziel den Sieg im DMSB Rallye Cup feiern können.

Der DRC-Endlauf präsentiert sich mit einer kurzen Etappe am Freitagabend über zwei Wertungsprüfungen und eine Samstagetappe mit acht WPs. Der Auftakt geht schief. Der superschnelle Schlussteil der WP 1 bei Großropperhausen liegt im dichten Nebel. Stefan Göttig und Natalie Solbach-Schmidt bremsen die Schikane zu spät an und räumen sie mit dem Skoda Fabia R5 ab.

Aus Sicherheitsgründen – speziell für die Streckenposten an der Schikane – erfolgt der Abbruch, für den zweiten Durchgang wird das Ziel um 3 km vorverlegt. Mitfavorit Dennis Rostek hat seinen VW Polo R5 bereits mit technischen Problemen nach der WP 1 abgestellt. Thomas Lorenz und Tim Rauber (Skoda Fabia Super 2000) setzen die einzige Bestzeit des Freitags mit 5 Sekunden Vorsprung auf Göttig und 6 Sekunden auf Oliver Bliss und Fabian Peter im Mitsubishi Evo 6.

Am Samstagvormittag absolvieren die Fahrer je zwei Durchgänge auf dem Asphalt-Rundkurs Malsfeld und dem Rundkurs Rhünda, der im Steinbruch rund 30% auf gut fahrbarem Schotter bietet. In Malsfeld glänzen Konstantin Keil und Steffi Fritzensmeier im Citroen DS3 mit der Bestzeit, rutschen aber im Auslauf der Rhünda-WP 4 in den Graben. Lorenz beginnt den Samstag mit seiner zweiten Bestzeit und behauptet die Führung auch nach Rhünda.

Das Blatt wendet sich, als Lorenz beim zweiten Malsfeld-Rundkurs für einen Schikanenfehler 10 Strafsekunden bekommt und in Rhünda fast 10 Sekunden gegen Göttig einbüßt. In der Mittagspause führt Göttig mit 6 Sekunden vor dem stark fahrenden Bliss und 15 Sekunden vor Lorenz, der aber nicht aufgibt und mit drei Bestzeiten auf den früheren Alheimer-WPs Schwarzer Stock und Solz kontert. Dadurch kommt Lorenz bis auf eine Sekunde an Göttig heran.

Doch Göttig durchfährt den Sprint von Solz nach Iba um fünf Zehntel schneller und gewinnt mit Natalie Solbach-Schmidt die Rallye Hessisches Bergland. Thomas Lorenz und Tim Rauber kassieren an der letzten Schikane eine zweite Strafe, womit sich ihr Rückstand von 1,8 auf 11,8 Sekunden vergrößert, Rang 2 bleibt jedoch ungefährdet. Der andere Super 2000, der Peugeot 207 von Nico Leschhorn und Jara Hain, fährt vom Start bis ins Ziel auf Rang 4.

Den dritten Platz auf dem Podium erringen Oliver Bliss und Fabian Peter, zugleich den Klassensieg NC1. Doch weil lediglich drei NC1-Mitsubishi starten – Michael Bieg wird 6., Max Beckmann fällt aus – sorgt die Cup-Arithmetik dafür, dass Bliss trotz Sieg im DMSB Rallye Cup von Platz 1 und Platz 2 zurückfällt. Ebendiese Cup-Arithmetik – in diesem Fall das Fossil der halbierten Punkte - hat zuvor schon René Noller um alle Chancen gebracht. Der 19-Jährige antwortet darauf optimal: Mit Lisa Kiefer auf den heißen Sitz jagt er den Rally4-Corsa bei schmuddeligem Herbstwetter so flott über die nordhessischen Landstraßen, dass er im Ziel als Fünfter und bester Pilot ohne Allradantrieb ankommt.

In der „Königsklasse“ NC3 mit 20 Startern entscheidet sich der DMSB Rallye Cup. Die Favoriten Tom Kässer und Stephan Schneeweiß (Honda Civic R) starten gut; allerdings liefert ihnen der einheimische Markenkollege Maurice Naumann von Beginn an einen Rad-an-Rad-Kampf. Als Kässer im zweiten Rhünda-Rundkurs aneckt, fällt er hinter Naumann und die beiden BMW-Piloten Bernard Moufang und Hans Limpert auf Platz 4 zurück.

Der Titel droht Kässer zu entgleiten, zumal ihn leichte Schäden am Honda einbremsen. Doch der Schwabe kämpft, und als kurz vor Schluss Naumann (Antriebswelle) und Moufang (Technik) ausfallen, reicht der zweite Platz für Tom Kässer und Stephan Schneeweiß zum Titelgewinn. Der Tagessieg geht an Hans und Max Limpert im BMW 320is, die eine durchwachsene Saison erfolgreich beenden.

Die 1600-cm³-Klasse sieht einen Erfolg von Christopher Berghahn und Sarah-Marlen Storch, die ihren leichten Opel Corsa A blitzsauber über die oftmals rutschigen Straßen steuern. Mike Melzer und Linus Noll im PS-stärkeren, aber schwereren Suzuki Swift müssen mit Platz 2 vorlieb nehmen. In den großen Gruppe-G-Klassen setzen sich Fred Teschner und Sara Phieler im AMG-Mercedes A35 sowie John Semmelhaack und Christian Möck im Audi S3 durch.

Die kleine Klasse NC8 erlebt einen spannenden Dreikampf zwischen dem HJS-Junior-Spitzenreiter Michel Mathes (Golf) und den beiden Nordhessen Philipp Heinmüller (Astra) und Philip Schwarz (Mitsubishi Colt), die die Prüfungen innerhalb von nur 13 Sekunden durchfahren. Philipp Heinmüller und Lukas Müller haben im Ziel die Astra-Nase vorn. Doch Platz 2 reicht für den 27-jährigen Hammelburger und seinen gleichaltrigen Co Julius Emmert zum Gewinn der HJS-DRC-Junior-Wertung. Die nächsten Ziele von Michael Mathes: „Unser Sieger-Golf steht zum Verkauf. Nächstes Jahr wollen wir mit ein paar PS mehr unterwegs sein.“

Von den 61 gestarteten Teams erreichen 43 das Ziel auf dem historischen Marktplatz von Melsungen, nach einem unfallfreien und pünktlichen Verlauf. Zwei Stunden später rollen noch 44 von 50 Retro-Teams durch den Torbogen vor dem Rathaus. Die Retro-Rallye Hessisches Bergland führt über die acht Samstagprüfungen und sieht prominente Teams auf dem Podium: Rainer Schlesinger und Marina Hoos (BMW 2002 ti, Baujahr 1969) gewinnen vor Meike Peters und Hans Röhrs (VW Golf II, Bj. 1987) sowie Gerd Michalowski und Jens Voigt (Lancia Delta Integrale, Bj. 1988).

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/nat/artikel/kaesser-holt-titel-goettig-den-sieg-47548/

 

TERMINE FÜR DEN HJS-DMSB RALLYE CUP 2022 STEHEN FEST

Der Serienorganisator des HJS DMSB Rallye Cups (HJS-DRC) freut sich, gemeinsam mit dem DMSB die Termine 2022 für alle Teilnehmer vorzustellen. Für die erfolgreichsten Teams stehen im kommenden Jahr Preisgelder im Wert von ca. 15.000,- Euro bereit. Die Nachwuchsförderung der Junioren inklusive Coachings und Schulungen kann leider nicht fortgesetzt werden. Eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit den Teilnehmern der Slowly Sideways wird angestrebt.

Die Planungen für 2022 sind abgeschlossen und werden in Kürz in der offiziellen Ausschreibung veröffentlicht.  Ab dem Jahr 2022 wird es eine einheitliche Wertung des HJS DMSB Rallye Cup und des DMSB Rallye Cups geben. Für beide Wertungen ist eine verbindliche kostenlose Anmeldung über die DMSB Web Seite erforderlich. Die Punkte werden wieder bei insgesamt sieben Veranstaltungen mit zwei Streichresultaten in der Region NORD/SÜD vergeben, beim gemeinsamen Endlauf werden wieder doppelte Punkte vergeben.

Für alle Teilnehmer greift Organisator Klaus Osterhaus auf das bewährte Reglement zurück. Klasseneinteilungen und Punktvergabe werden in 2022 fortgeführt.  Fahrzeuge der Gruppe F mit sequentiellem Sport-Getriebe sind ab 01.01.2022 in der Gruppe F nicht mehr zugelassen, daher ist eine Sonderregelung für die HJS-Wertung nicht mehr erforderlich.

Das Förderprogramm für den besten Junior 2022 wird im folgenden Jahr nicht mehr fortgesetzt. Cup Organisator Klaus Osterhaus: „Leider ist es uns in den letzten Jahren trotz intensiver Bemühungen in Deutschland nicht gelungen, alle Junioren Förderpartner zu einem gemeinsamen Konzept zusammenzubringen. Wir hoffen jedoch, dass die Kooperation der Stiftung Sport und dem DMSB im Motorsport Team Germany langfristig erfolgreich sein wird.“

HJS DMSB KALENDER 2022        

NORD        

  • 18.03.2022: XXXI. ADAC Rallye Buten un´ Binnen
  • 02.07.2022: 30. ADAC Rallye Ostwestfalen    
  • 23.07.2022: 58. SEVentilation DMV Thürigen Rallye
  • 05.08.2022: 57. ADAC Holsten Rallye
  • 17.09.2022: 10. ADAC Reifen-Ritter Rallye Hinterland
  • 01.10.2022: 60. ADAC Rallye Wartburg
  • 29.10.2022: 53. ADAC Rallye Atlantis
  • Ersatz: Visselhöveder ADAC Herbstrallye (22.10.2022)

        
SÜD

  • 06.03.2022: ADAC Rallye Kempenich
  • 02.04.2022: 33. ADAC Ostalbrallye
  • 04.06.2022: ADAC-MSC Pfingst-Rallye Zerf
  • 18.06.2022: 24. Hunsrück-Junior-Rallye
  • 06.08.2022: 49. ADAC Rallye Oberehe
  • 01.10.2022: 33. ADAC Rallye 70 Kohle & Stahl
  • 29.10.2022: ADAC Saarland Rallye       

Ersatz: 

  • 19. ADAC Oster-Rallye Tiefenbach (16.04.2022)
  • 41. ADAC Stäubli Rallye Fränkische Schweiz (08.10.2022)
  • 58. ADAC 3 Städte Rallye (13.10.2022)

        
ENDLAUF

  • 11./12.11.2022: 3. ADAC rthb Rallye 70 Hessisches Bergland

 

Quelle: https://www.motorsport-xl.de/news/2021/HJS-Rallye/Termine-fuer-den-HJS-DMSB-Rallye-Cup-2022-stehen-fest-44345.html

 

Tannert gewinnt Sachsen-Rallye - Griebel holt Tite

Julius Tannert gewinnt das dramatische Saisonfinale der Deutschen Rallye Meisterschaft. Marijan Griebel reicht der zweite Platz zum Titelgewinn und Dominik Dinkel muss vorzeitig aufgeben.

Julius Tannert (Skoda) hat endlich sein Heimspiel gewonnen. Zusammen mit Beifahrer Helmar Hinneberg zeigte der Zwickauer bei der Sachsen-Rallye eine beeindruckende Leistung und setzte sich klar gegen die Konkurrenz durch. „Vor zehn Jahren fuhr ich meine erste Rallye überhaupt, jetzt zuhause zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes“, jubelte der Sachse.

Jubelstimmung herrschte auch auf dem zweiten Platz. Marijan Griebel und Co Alex Rath (Citroën) reichte das Ergebnis, um erneut den Titel in der DRM zu gewinnen. Ihr direkter Konkurrent Dominik Dinkel war zunächst einen abgefallenen Turbolader-Schlauch zurückgefallen und nach einem Unfall vorzeitig ausgeschieden.

„Ich bin total glücklich und erleichtert. Die letzten Meter wurden heute immer länger. Am Anfang, als es noch so eng war, sind wir voll auf Attacke gefahren. Da denkt man noch nicht über einen Sieg oder Titel nach. Aber als feststand, dass wir nur noch ankommen müssen, wurde es richtig schlimm. Man achtet auf jede Kleinigkeit und hört genau ins Auto rein“, sagte Griebel.

Spannend blieb bis zum Schluss das Duell um den dritten Rang. Hier setzte sich Christian Riedemann (VW) mit nur 4,1 Sekunden Vorsprung gegen Philip Geipel (Skoda) durch, obwohl dieser am Wochenende vier Bestzeiten setzen konnte. Carsten Mohe (Skoda) muss dagegen erneut einen heftigen Abflug verkraften, auch Gaststarter Fabian Kreim (VW) sah das Ziel nicht. Er landete bereits am Freitagabend auf dem Dach seines Autos.

Merkel holt 2WD-Titel

Nach einem Unfall in der sechsen Prüfung sah es für Alexander Merkel und Co Lisa Kiefer zunächst nach einem Ausfall aus. Doch ihr Team konnte den Opel Corsa Rally4 rechtzeitig wieder reparieren und der fünfte Platz in Sachsen reichte dem Duo in der Endabrechnung zum Titel des Deutschen 2WD Meisters.

Für die Favoriten in der DRM Historic-Wertung lief es beim Finallauf in Sachsen ebenfalls nicht optimal. Walter Gromöller und Beifahrer René Meier beschädigten während der vierten WP ihren Opel Ascona 400 und verloren wertvolle Zeit. Auch wenn das Team das Auto über Nacht wieder herrichten konnte, fehlten dem Duo am Ende zwei Punkte zur Deutschen Histo Meisterschaft. Den Titel sicherte sich das Team Andreas Dahms und Paul Schubert im Porsche 911. Kleines Trostpflaster für Gromöller: Er gewann das diesjährige Rallye Masters. Im elektrischen Opel-Cup feierte Champion Laurent Pellier seinen mittlerweile sechsten Saisonsieg, Max Reiter konnte sich in Sachsen den Vizetitel sichern.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/tannert-gewinnt-sachsen-rallye-griebel-holt-titel-47474/

 

Wagner gewinnt 3-Städte-Rallye

Nach einem beinharten Duell mit Hermann Neubauer kann Simon Wagner die diesjährige 3-Städte-Rallye gewinnen. Bester DRM-Pilot wurde Dominik Dinkel.

Gipfeltreffen beim vorletzten Lauf der Deutschen Rallye Meisterschaft. Aus Österreich rückte die Spitze der dortigen Meisterschaft an und die Gäste gaben in Form von Simon Wagner (Skoda) und Hermann Neubauer (Ford) das Tempo vor.

Die beiden lieferten sich bis zum Finale ein Duell auf Augenhöhe, mit nur 1,3 Sekunden Abstand ging es auf die letzten Wertungskilometer. Während sich Neubauer dort einen folgenschweren Abflug leistete, behielt Wagner die Nerven und holte sich zusammen mit Beifahrer Gerald Winter den Gesamtsieg und den Staatsmeistertitel 2021. Doppelt bitter für Neubauer: Als er auf die Wiese rutschte, sprang dort durch die heftige Berührung ein Kanaldeckel auf, der das linke Hinterrad so stark beschädigte, dass er vorzeitig aufgeben musste.

Bester deutscher Fahrer wurde Dominik Dinkel (Ford), der weiterhin auf Kurs zur Meisterschaft liegt. Hinter ihm erreichen seine direkten Titelkonkurrenten Marijan Griebel (Citroën) und Julius Tannert (Skoda) auf den Plätzen drei und vier das Ziel. "Ich freue mich, den Vorsprung gegenüber den anderen Jungs wieder ein klein wenig vergrößert zu haben, schließlich steht mit der Sachsen-Rallye in Zwickau, Ende Oktober der letzte Lauf in der DRM auf dem Programm", so Dinkel.

Die beiden Mitfavoriten Christian Riedemann (VW) und Carsten Mohe (Skoda) fielen nach Problemen mit der Elektrik bzw. einem Unfall vorzeitig aus.

Die 2WD-Wertung führt nach der 3-Städte-Rallye Alexander Merkel (Opel Corsa Rally4) an. In der DRM Historic-Wertung holte Walter Gromöller (Opel Ascona 400) den Sieg und übernahm nicht nur die Spitze bei den Histos, sondern auch im Rallye Masters. In der Masters-Wertung triumphierte Lokalmatador Raffael Sulzinger, der im kleinen Ford Fiesta Rally4 sogar auf den neunten Gesamtrang stürmte. Im elektrischen Opel-Cup verzichtete der bereits als Meister feststehende Franzose Laurent Pellier auf den Start, mit Max Reiter gab es deshalb einen neuen Laufsieger.

Das Finale der DRM findet bereits in zwei Wochen statt. Bei der Sachsen-Rallye (28. bis 30. Oktober) rund um Zwickau erwarten die Fahrer erneut prominente und starke Gaststarter.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/wagner-gewinnt-3-staedte-rallye-47378/