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Wagner gewinnt 3-Städte-Rallye

Nach einem beinharten Duell mit Hermann Neubauer kann Simon Wagner die diesjährige 3-Städte-Rallye gewinnen. Bester DRM-Pilot wurde Dominik Dinkel.

Gipfeltreffen beim vorletzten Lauf der Deutschen Rallye Meisterschaft. Aus Österreich rückte die Spitze der dortigen Meisterschaft an und die Gäste gaben in Form von Simon Wagner (Skoda) und Hermann Neubauer (Ford) das Tempo vor.

Die beiden lieferten sich bis zum Finale ein Duell auf Augenhöhe, mit nur 1,3 Sekunden Abstand ging es auf die letzten Wertungskilometer. Während sich Neubauer dort einen folgenschweren Abflug leistete, behielt Wagner die Nerven und holte sich zusammen mit Beifahrer Gerald Winter den Gesamtsieg und den Staatsmeistertitel 2021. Doppelt bitter für Neubauer: Als er auf die Wiese rutschte, sprang dort durch die heftige Berührung ein Kanaldeckel auf, der das linke Hinterrad so stark beschädigte, dass er vorzeitig aufgeben musste.

Bester deutscher Fahrer wurde Dominik Dinkel (Ford), der weiterhin auf Kurs zur Meisterschaft liegt. Hinter ihm erreichen seine direkten Titelkonkurrenten Marijan Griebel (Citroën) und Julius Tannert (Skoda) auf den Plätzen drei und vier das Ziel. "Ich freue mich, den Vorsprung gegenüber den anderen Jungs wieder ein klein wenig vergrößert zu haben, schließlich steht mit der Sachsen-Rallye in Zwickau, Ende Oktober der letzte Lauf in der DRM auf dem Programm", so Dinkel.

Die beiden Mitfavoriten Christian Riedemann (VW) und Carsten Mohe (Skoda) fielen nach Problemen mit der Elektrik bzw. einem Unfall vorzeitig aus.

Die 2WD-Wertung führt nach der 3-Städte-Rallye Alexander Merkel (Opel Corsa Rally4) an. In der DRM Historic-Wertung holte Walter Gromöller (Opel Ascona 400) den Sieg und übernahm nicht nur die Spitze bei den Histos, sondern auch im Rallye Masters. In der Masters-Wertung triumphierte Lokalmatador Raffael Sulzinger, der im kleinen Ford Fiesta Rally4 sogar auf den neunten Gesamtrang stürmte. Im elektrischen Opel-Cup verzichtete der bereits als Meister feststehende Franzose Laurent Pellier auf den Start, mit Max Reiter gab es deshalb einen neuen Laufsieger.

Das Finale der DRM findet bereits in zwei Wochen statt. Bei der Sachsen-Rallye (28. bis 30. Oktober) rund um Zwickau erwarten die Fahrer erneut prominente und starke Gaststarter.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/wagner-gewinnt-3-staedte-rallye-47378/

André Reuter auf dem Podium beim Finale

Ein Schrei geht durch den Boxenfunk am Nürburgring. Was ist passiert?

Der Youngster aus dem Team Reuter Motorsport, André Reuter, hat in dem Regenrennen mit realistischen Podium-Ambitionen gezeigt, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Kurz vor dem Ziel nutzte er in der NGK-Schikane die Chance um sich an dem dominanten ca 230 PS starken VW Lupo, aus der englischen BTCC, trotz seiner Kampflinie, außen vorbeizupressen. Somit war Platz 2 in der Klasse DTC im letzten Lauf der Tourenwagen Classics gesichert. Im Gesamt platzierte er sich auf 21 von ursprünglich 45 Startern an diesem Wochenende.

Im ersten Qualifying am Freitag wurde der Grundstein für die Startaufstellung gelegt und der Sohn von Teamchef Christian Reuter sicherte sich schon mal mit seinem BMW E30 318is Platz 4 in seiner Klasse. Im Qualifying 2 am Samstag war die Strecke feucht und trocknete zügig ab. Trotzdem entschied man sich die neuen Regenreifen anzufahren, um mit mehreren Stops das Laufbild des Profils und den steigenden Luftdruck zu checken. So konnte man genau den Zenith des Reifens einschätzen, wann er abbauen würde. Somit war auch das punktgenaue einstellen des Fahrwerkssetup möglich. Dass das der Schlüssel zum Erfolg werden sollte für den Renntag, konnte man vorher nicht wissen.

Entgegen aller Wettervorhersagen war zum Start tatsächlich nur noch leichter Regen am Sonntag. Der spätere Gesamtsieger Marc Seesing aus Belgien setzte auf seinem BMW M3 E30 auch auf die gleiche Reifenmarke wie das Team Reuter, und er sagte noch frohlockend im Vorstart:“ Heute ist Dunlop-Wetter !“ mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Das hofften in diesem Lauf vermutlich auch die „alten“ DTM-Haudegen Prinz Leopold von Bayern, Harald Grohs, Olaf Manthey oder Kris Nissen, sofern sie mit dieser Reifenmarke unterwegs waren. Das Team Reuter hoffte natürlich auch auf Abtrocknen der Strecke, denn somit wären die Michelin bereiften Fahrzeuge im Nachteil. Über die 40 Minuten Renndauer zeigten sich immer mehr hellere Stellen auf dem Asphalt. Ein zwischenzeitliches Safety Car warf die Strategie leider ein wenig über den Haufen. Der vorgezogene Boxenstopp während der Safety-Car-Phase war dann doch richtig, denn man konnte durch den früheren Stop den Lupo in der Box überholen. Zum Ende des Rennens konnte der Lupo wieder aufschließen und zog an Andre´ Reuter drei Runden vor Schluss vorbei. Über Funk kam die Nachricht, den Abstand nicht abreißen zu lassen, dranzubleiben und den Vordermann nervös zu machen. Und dann überholte André in der letzten Schikane vor dem Ziel an einer Stelle, wo der VW wohl nicht mehr mit gerechnet hatte. In der Zielkurve konnte der letzte Angriff des wild driftenden Lupo noch mal abgewehrt werden, sodass dann über der Ziellinie der Boxenfunk glühte.

Teamchef Christian Reuter: „Eigentlich war die Umrüstung von 16 auf 17 Zoll Regenreifen erst für nächste Saison geplant. Aber aufgrund der steilen Entwicklung des Fahrers und Fahrzeugs musste einfach die Bereifung schneller „mitwachsen“. Die Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt !“

Meister in der Saison 2021 wurde Steffen Lykke Gregerson aus Dänemark auf einem BMW E30 M3 DTM

Auch wir sind zurück von der Rallye Thüringen.

Auf den schnellen schnellen und welligen Prüfungen konnten wir zwar viel Erfahrung mit dem für uns neuen Adam sammeln, blieben aber etwas hinter unseren eigenen Erwartungen zurück.
Von Anfang bis Ende konnten wir dennoch das Tempo steigern und wollten die Rallye ja auch als Test für die Saarland-Pfalz nächste Woche nutzen.
Auf WP1 mussten wir kurz langsam machen, weil sich das Fahrzeug direkt vor uns von der Strecke gedreht hat. Sehr schade für die beiden aber immerhin ist nichts schlimmes passiert.
Auf WP5 hatten wir dann noch ein kleines internes Problem mit Giulis Frühstück, die aber eisern weiter angesagt hat.

Vielen Dank an die Veranstalter und vor allem an Schmack Motorsport für den super vorbereiteten Adam!
Und auch an Sascha Dörrenbächer für die Bilder.

Weiter geht’s direkt nächste Woche in St. Wendel, wir freuen uns schon!

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=3892854407487255&id=727791787326882&viewer=727791787326882&paipv=1

Rally2-Fahrzeuge weiterhin bei Rallye 70 erlaubt

Die Starterlaubnis für Rally2-Fahrzeuge bei Rallye-70-Veranstaltungen kam im letzten Jahr gut an, jetzt hat sie der DMSB verlängert.

Die Verlängerung der Starterlaubnis für Rally2-Fahrzeuge (ehemals R5) bei Rallye 70-Veranstaltungen beschloss das Exekutiv-Komitee des DMSB bereits im November, allerdings wurde diese Entscheidung zunächst durch einen Trägerverband gestoppt.

Mittlerweile kam noch einmal Bewegung in die Sache und das Vorhaben konnte doch noch wie geplant für die Saison umgesetzt werden.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/nat/artikel/rally2-fahrzeuge-weiterhin-bei-rallye-70-erlaubt-45992/

 

Rund Sache, runder Geburtstag

30. Schottenring Classic- GP  vom 17. bis 19. August

SCHOTTEN (sfä) Seit Mitte der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts geht es in Schotten sprichwörtlich rund. Im Jahr 1925 wurde der MSC Rund um Schotten gegründet und am 12. September des Gründungsjahres fand das erste Rennen auf dem heute legendären Schottenring statt. Seitdem ließ man Rennboliden auf, drei und vier Rädern am Fuße des Vogelsberges dröhnen und um Punkte und Pokale fahren. Es folgten Jahre mit unfreiwilligen Unterbrechungen, doch die Schottener gaben die Hoffnungen nie wirklich auf. In Erinnerung an glorreiche Zeiten erwachte sozusagen der Geist der alten Naturrennstrecke am 26./27. August 1989 mit dem ersten Schottenring Classic- GP wieder. Zwar auf einem 1, 4 Kilometer langen Stadtkurs der Rennstadt und damit deutlich kürzer als in der Historie, aber immerhin. Man besann sich auf den historischen Motorradsport und führte die Tradition weiter fort. Am dritten August- Wochenende feiern die MSC- Verantwortlichen um deren Chef Wolfgang Wagner- Sachs, den Fans und Fahrern das 30- Jährige Jubiläum des Klassikers. Ein runder Geburtstag, der in der Neuzeit nicht alltäglich ist, auch für einen renommierten ADAC- Ortsclub nicht. Größter Gegner war, ist und bleibt am dritten August- Wochenende das Wetter. Dennoch erwarten die Organisatoren eine dreistellige Fahrerzahl und mehr als 10 000 Zuschauer entlang der Schottener Seestraße beim Lauf zur Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft, der in Hessen seinen fünften von sieben Läufen auf Sollzeit veranstaltet.Weitere Infos unter www.schottenring.de.