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Erfolg durch Erfahrung

Vierter Klassenrang für Jung/Wolf am Nürburgring

NÜRBURG (sfä) Die alte Weisheit, dass Erfahrung durch nichts zu ersetzen ist, gilt auch für die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Zwar kann sich jeder gewissermaßen als Sieger fühlen, der einen VLN- Lauf unbeschadet überstanden hat, aber Letzter will auch keiner freiwillig werden. Das galt auch für Nils Jung/Florian Wolf/Arne Hoffmeister (Buesck/Linden/Mainleus) bei ihrem zweiten Einsatz im BMW M4 GT 4 von Leutheuser Racing und Events beim 50. ADAC Barbarossapreis. Der vorletzte von neun VLN- Läufen war für das Trio von Feinarbeiten bestimmt. Im üblichen Training am Freitag auf der rund 25 Kilometer langen Kombination aus GP- Strecke und Nordschleife beschäftigte man sich mit Fahrwerks- sowie Flügeleinstellungen und diskutierte über Einlenkpunkte und Lenkwinkel. Alle drei konnten ihre Rundenzeiten am Freitag dadurch um einige Sekunden deutlich verbessern.

Mit teils nassen Abschnitten begann das Zeittraining am Samstag für Jung. Schlussfahrer Hoffmeister stellte den M4 auf dem vierten Platz von sechs Autos in der Klasse SP 10 ab, wobei die ersten fünf innerhalb von fünf Sekunden dicht beieinander lagen. Einige Gelbphasen durch Unfälle, sogenannte Code 60- Phasen, verhinderten eine Zeitverbesserung durch Wolf.

Hoffmeister übernahm den Start des vierstündigen Rennens. Der Wahlfranke konnte mit dem Klassenprimus mithalten, musste aber die Reifen schonen und hielt sich aus den Zweikämpfen raus. Wolf übernahm den M4, konnte Platz vier verteidigen, den Jung mit beständigen Zeiten nach 4:14:25,941 Stunden und 26 Runden auf Gesamtrang 31 von 146 Teams dann ins Ziel brachte. Der Busecker zog ein zuversichtliches Fazit: „Die ersten drei Autos sind noch eine Spur schneller, aber das bekommen wir bis zum letzten Lauf in zwei Wochen gemeinsam mit unserem Team geregelt. Das Auto liegt uns immer besser“. Der Sieg ging nach 4:06:48,026 Stunden und 28 Runden an Patrick Assenheimer/Dominik Baum (Lehrensteinfeld/Österreich) im Mercedes AMG GT 3.

Enttäuschung im Erzgebirge

Sebastian Wolf lediglich auf Rang 22, Sieg und Matchball für Marijan Griebel im Romo- Peugeot

STOLLBERG (sfä) Es gibt Wochenenden, bei denen zwar das Umfeld stimmt, aber die eigene Leistung nicht. Das erlebte Sebastian Wolf bei der 55. ADMV Rallye Erzgebirge. Gemeinsam mit Beifahrer Andreas Luther aus Eisenach nahm der Licher im Mitsubishi Lancer am vorletzten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) mit elf Prüfungen über 123 Bestzeitkilometer teil. Nach der ersten von drei Auftaktprüfungen am Freitagabend fing sich das Duo bereits 30 Sekunden Rückstand in der Division 2 ein. „Das ist nicht wirklich zufriedenstellend, aber woran es liegt kann wirklich nicht sagen. Am Auto jedenfalls nicht“, meinte Wolf im Zwischenziel ratlos, der sich lediglich auf Platz 33 von 52 Teams wiederfand. Zumindest in der Gesamtwertung trat nach acht Samstagsprüfungen bis in Ziel mit Platz 22 (+9:47,2 min.) und damit Divisionsrang neun eine Verbesserung ein. „Wir haben es heute nicht unbedingt besser gemacht und waren meilenweit von unseren Leistungen beim vorigen DRM- Lauf in Niedersachsen und meinem Heimspiel in Grünberg entfernt. Mal gewinnt man und mal verliert man“, meinte Wolf realistisch. In der Gesamtwertung der Division 2 belegt der Licher mit 32 Punkten Rang sieben. Es führt Dennis Rostek mit 108 Punkten. Der Sieg ging nach 1:01:37,6 Stunden an Marijan Griebel/Alexander Rath (Hahnweiler/Trier im Peugeot 208 T 16 von Romo Motorsport aus Hungen. Der Pfälzer hat nach drei Siegen in Folge beim Finale am 19./20. Oktober in Bayern beste Chancen auf seinen ersten DRM- Titel. Die 3- Städte Rallye kehrt nach ihrem Umzug ins Rottaler Bäderdreieck 2003 wieder an ihren alten Startort in Straubing zurück, mit Schirmherr Walter Röhrl.

Nordhessen- Erfolg im Hinterland

Sieg für Gropengiesser/Rauber auf der Ziellinie, Hahn/Kröll Gesamtzweite, 96 Autos

DAUTPHETAL (sfä) Spannung vom ersten bis zum letzten Meter, weitgehend gute Bedingungen und ein ordentliches Starterfeld mit fast 100 Teilnehmern. Das waren die Rahmenbedingungen bei der 7. ADAC Reifen Ritter Rallye Hinterland des MSC Salzbödetal und MSC Holzhausen- Hünstein. Rund um das Rallyezentrum der Hinterlandhalle in Dautphetal. Neben der Youngtimer Rallye Trophy zählte sie sogenannte Rallye 70 auch zum Mittelhessen Cup Rallye und zum DMSB Rallye Pokal Region Nord. Auf dem Tagespensum standen vier Wertungsprüfungen (WP), je zwei Mal zu fahren, mit komplett 70 Bestzeitkilometern.

Bereits in der WP 1 untermauerte der junge Nordhesse Chris Gropengiesser im Mitsubishi Lancer zumindest seine Ambitionen auf einen vorderen Platz. In WP 2 schlug Markenkollege und Routinier aus Niederbayern Rudi Reindl zu, dann wieder Gropengiesser. Zu diesem Zeitpunkt in der Halbzeitpause sah der Licher Reiner Hahn, ebenfalls im Mitsubishi Lancer unterwegs, keine Chance gegen die scheinbar übermächtigen Mitstreiter. „Das wird hier nichts mit einem Spitzenplatz“. Vorjahressieger Uwe Kiehm aus Schlitz, ebenfalls der Mitsubishi- Meute angehörend, hatte sich bereits vorzeitig ins Aus geschossen. Weitere Tagsbestzeiten gingen an die Mitsubishi- Kollegen Helmut Beckmann, Dennis Rostek und Hahn, der die letzte WP gewann. Dort kam das Aus für Reindl, der seinen Lancer abstellen und kampflos den Triumph dem 22- Jährigen Gropengiesser überlassen musste. Platz zwei ging an Reiner Hahn mit Beifahrer Alexander Kröll aus Schotten. Für Hahn war es nach dem Sieg bei den Rallye Days Grünberg Anfang September der zweite Podestplatz innerhalb von vier Wochen und war vor der Rallye überzeugt von seinem Auto. „Ich setze mich rein, fahre los und fühle mich einfach wohl“.

 

Ergebnisse 7. ADAC Reifen Ritter Rallye Hinterland, 41 Teams in Wertung

  1. Chris Gropengiesser/Tim Rauber (Schauenburg/Darmstadt) ADAC Hessen- Thüringen 48:02,9 min. 2. Reiner Hahn/Alexander Kröll (Lich/Schotten) AMC Grünberg + 48 sec. 3. Dennis Rostek/Tobias Braun (Bückeburg/Maikammer) +1:08,7 min. 4. Helmut und Svenja Beckmann (Wipperfürth) RG Oberberg +1:12,2 min. 5. John Macht/Felix Kißling (Gefrees/Münchberg) alle Mitsubishi Lancer +1:29,1 min. 6. Klaus Osterhaus/Dietmar Moch (Unna/Kürten) RG Oberberg +2:31,4 min. 7. Michael Bieg/Rolf Klasen (Lindlar/Hillesheim) BMW 320is + 3:25,2 min. 8. Marcel Schuhej/Yannik Baumann (Fulda/Eichenzell) +3:35,1 min. 9. Maurice Naumann/Yannik Günther (Gudensberg/Alheim) beide Honda Civic +3:44,3 min. 10. Julian Klingspor/Bastian Discher (Herborn/Medenbach) Mitsubishi Lancer +4:00,6 min. ….13. Bernard Moufang/Tobias Wagner (Nidda/Frankfurt) ADAC Hessen- Thüringen, BMW 320i +4:49 min.

 

Sollzeitergebnisse, 25 Teams in Wertung

1. Rainer Schlesinger/Horst Diemer (Calden/Kaufungen) BMW 2002 ti +1,66 sec. 2. Manfred Adolfs/Wener Neugebauer (Bergneustadt/Wiehl) RG Oberberg, Ford Escort MK II +1,75 sec. 3. Timo Lampas/Harald Aßmus, Opel Kadett 1,2 +1,77 sec. 4. Martin und Carolin Bernhardt (beide Nidda) Opel Manta B +1,82 sec. …...11. Ralf und Lea Garten (Linden) Williams Renault Clio +3,4 sec. 17. Torsten Tippner/Alexander Hirth (Nidda/Schotten) MSC Rund um Schotten, BMW M3 +5,22 sec. 20. Karl- Heinz Erny/Daniela Seitz (Usingen/Felsberg) BMW M5 +14,18 sec.

 

Andrang

Das Zuschauerinteresse im Hinterland dürfte sich locker im vierstelligen Bereich bewegt haben. Bedingt durch größtenteils optimale Bedingungen, ein gutes Starterfeld und diverse Absagen bei heimischen Rallyes. In mehreren Reihen standen die Zuschauer im Startbereich der WP 1 in Holzhausen, bei bester Bewirtschaftung, Mobiltoiletten und Streckensprecher. Man war vorbereitet und wer nicht rechtzeitig auf dem ausgewiesenen Zuschauerparkplatz war, musste einen längeren Fußweg in kauf nehmen.

Anheizer I

Als einer der ungezeiteten Vorwagen vor dem Bestzeitfeld waren Marijan Griebel/Alexander Rath aus Hahnweiler und Trier im Romo- Peugeot 208 T 16 unterwegs. Die beiden Pfälzer führen derzeit in der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) punktgleich mit dem Franken Dominik Dinkel im Skoda Fabia. Im Hinterland wurden Fahrwerkstests für die am kommenden Wochenende anstehende Rallye Erzgebirge durchgeführt, wie Teamchef Ronald Leschhorn erklärte. Die Datenaufzeichnungen seien eine wichtige Grundlage. Im Hinblick auf den möglichen DRM- Gewinn zeigte sich Leschhorn zwar zurückhaltend, unmöglich sei es aber nicht.

 

Anheizer II

Eine Rallye Hinterland ohne die Lokalmatadore Marco Koch/Stefan Assmann aus Marburg und Gladenbach im Gruppe- H Opel Kadett C Coupe? Eigentlich unvorstellbar. Seit dem Startverbot der verbesserten Gruppe H Anfang 2017 ist auch das Heimspiel für das Erfolgsduo in der Bestzeitwertung tabu. So ganz wollte man den Zuschauern den grünen Hecktriebler wohl doch nicht vorenthalten und ließen ihn im ungezeiteten Vorwagenfeld noch mal zünden. Man hielt sich im Vorfeld jedoch relativ bedeckt. Angekündigt wurde es kurzfristig auf Facebook. Ob man sich damit einen Gefallen getan, bleibt dem Auge des Betrachters überlassen. Das bekam jedenfalls den von früher bekannten Augen- und Ohrenschmaus geboten. (sfä)

Bunte Bühne Motorsport

Von Heiko Schäfer

In den Sommermonaten ist es traditionell relativ ruhig in Mittelhessen. Was aber noch lange nicht heißt, dass die Motoren gänzlich verstimmen. Dies war auch dieses Jahr nicht ganz so, aber es war anders also sonst. Besonders heftig traf es die Rallyeszene. Der im Juni geplante erste Rallyesprint Lahn- Dill wurde aus Genehmigungsgründen abgesagt. Die zweite Absage dieses Jahr nach der Hessen Rallye Vogelsberg im April. Der Rallyefunk Lahn- Dill wollte sein zehnjähriges Bestehen gebührend feiern. Somit wurde aus der Wiederbelebung nach der letzten Lahn- Dill Rallye 1989 nichts. Mitte Juli die nächste Hiobsbotschaft für die Szene.

Die für den September anvisierte Rallye Mittelhessen wurde ebenfalls abgesagt. Die Veranstaltergemeinschaft, bestehend aus AMC Gießen, AMSC Pohlheim und AMC Rodheim- Bieber teilte mit, dass die Feldhamstergebiete im Landkreis Gießen vergrößert seien und man von den Städten im Gießener Land Steine in den Weg bezüglich der Genehmigungen gelegt bekommen habe. Nicht unbedingt förderlich kam auch hinzu, dass das Verbot der leistungsstarken und bei Zuschauern beliebte Gruppe- H, sowied die Einführung des zeitaufwändigen sogenannten Kraftfahrzeugpasses (KFP) die Teilnehmerzahlen beeinflusste. Das Interesse von heimischen Startern ging zurück. Ob es einen Neuanfang gibt oder das Ende der Rallye Mittelhessen damit besiegelt ist, ist derzeit offen. Die Absagenserie in Hessen war damit dennoch keineswegs beendet, wenn auch aus diesmal Umweltgründen. Die Hochtaunus Rallye der MSG Feldberg, vormals Buchfinken und davor als Taunus Rallye bekannt, wurde für Anfang August in Absprache mit der Gemeinde Weilrod gestrichen. Aufgrund der Dürre war die Waldbrandgefahr zu groß und die Pegelstände der möglichen Wasserentnahmestellen zu niedrig. Ein Argument, dass wohl auch dem eingefleischtesten Rallyefahrer einleuchten dürfte. Schade, denn für die unter NAVC- Flagge laufende Rallye lagen fast 100 Anmeldungen vor. Doch der Zivilschutz geht vor und im Ernstfall wird jeder Tropfen Wasser und jedes Einsatzfahrzeug gebraucht. Ein Ersatztermin ist bisher offen.

 

Sommertheater und Sommermärchen

 

Von Absagen war bei Niklas Gränz hingegen keine Spur. In den ersten beiden Läufen mit jeweils drei Rennen im ostbelgischen Genk und Kerpen bei Köln holte der Hungener in der DD 2- Klasse der Rotax Max Challenge die Maximalpunktzahl. Auch bei seinem Heimspiel Mitte Juli, in der Stefan Bellof Arena des Kartverein Oppenrod, setzte der 21- Jährige seinen Höhenflug fort. Der Vizemeister gewann zwei von Rennen.

Im August wurde das Oster- Motocross des AMC Langgöns nachgeholt. Mit Ostern hatte der Lauf zum ADAC Motocross- Cup des ADAC Hessen- Thüringen zwar nichts mehr zu tun, mit zu viel Wasser aber auch nicht. Das drückte damals aus dem Boden und führte zur Absage. Aufgrund guter Bewässerung konnten die Langgönser den mehr als 200 Fahrern ordentliche Verhältnisse bieten. Zu besonderen Vorkommnissen kam es weder auf, noch neben der Strecke. Wegen der Trockenheit waren im Fahrerlager jegliche Schweißarbeiten, grillen oder offenes Feuer verboten. Die Feuerwehr blieb zwar trotzdem wachsam, konnte sich aber auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Der gastgebende AMC Langgöns war auf seiner Hausstrecke diesmal fast Alleinherrscher. Mit Ausnahme von Siljan Grohmann vom AMC Rodheim- Bieber, fuhren alle anderen heimischen Teilnehmer unter Langgönser Flagge. Einer von ihnen wurde für seine Leistung allerdings nicht wirklich belohnt. Patrik Bender wurde in seiner Klasse zwei Mal zweiter, kam aber als Gaststarter nicht in der Tageswertung vor. Der Biebertaler nahm es sportlich, zumal er in der Vergangenheit schon etliche Pokale für Spitzenplätze, in Langgöns und auch Beuern, sammeln konnte.

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„Nordschleife war einfach der Hammer“

Trotz Klassenrang 5 in der RCN ist Florian Bodin zuversichtlich

NÜRBURG (sfä) Auf deutschen Slalomstrecken ist Florian Bodin seit Jahren nahezu unschlagbar. Insofern ist die Nordschleife des Nürburgrings die perfekte Herausforderung. Beim Rhein- Ruhr Rennen des AC Oberhausen hatte Bodin nun die ultimative Herausforderung im 350 PS starken Porsche Cayman S von Adrenalin Motorsport aus Heusenstamm unter fünf Autos in der Klasse V 6. Leistungsmäßig ist der Cayman etwa auf Augenhöhe mit dem Porsche 944 GT R, den sich der Heuchelheimer in der Vergangenheit bei Slaloms mit seinem Vater Stefan teilte.

Erste Erfahrungen auf der 20, 832 Kilometer langen Strecke sammelte Bodin jr. auf dem Beifahrersitz von Ioannis Smyrlis, dessen Konkurrent im BMW 318 ti- Cup 2017, nach dem Start. Den zweiten Turn des RCN (Rundstrecken Challenge Nürburgring)- Laufs übernahm er selbst. „Meine Rundenzeiten waren recht gut und ich konnte die zweit schnellste Zeit in der Klasse fahren, trotz einigen Tempolimits wegen Zwischenfällen und auch viel Verkehr“, meinte Bodin.

Vom Tempo her hätte man die Klasse gewonnen, aber ein Rechenfehler in der zweiten Bestätigungsrunde brachte dem Duo einige Strafpunkte an und warf sie nach 2:20, 16 Stunden auf Rang fünf aussichtslos zurück. „Die erste Erfahrung auf der Nordschleife war einfach der Hammer und ich denke, dass ich mich sehr gut verkauft habe. Jetzt steht weiter Erfahrung sammeln und die Daten des Laufes analysieren an. Ende September steht der RCN- Lauf an und eventuell am 6. Oktober der achte VLN (Langstreckenmeisterschaft)- Lauf an. Klassensieger in der V 6 wurde nach 2:26, 46 Stunden Jacek Pydys aus Bergisch Gladbach im Porsche Cayman. Der Gesamtsieg unter 143 Autos ging an Michael Luther/Markus Schmickler (Barsbüttel/Bad Neuenahr- Ahrweiler) im BMW M3 GTR nach 2:15, 45 Stunden.  

Nicht fehlerfrei aber gut dabei

EICHENBÜHL (sfä) Zufriedenstellend verlief für Stefan Bodin aus Ober- Mörlen im Porsche 944 GTR seine erste Teilnahme am 51. Bergrennen Unterfranken in Eichenbühl, dem Finale zur Deutschen Berg Meisterschaft und dem vorletzten Lauf zum KW Berg Cup. Drei Wertungsläufe waren auf der drei Kilometer langen Strecke von Eichenbühl nach Umpfenbach mit einer Steigung von fünf Prozent für die 139 Teilnehmer im Bayerischen Odenwald bei Miltenberg zu fahren. Nach guten 1:29,818 Minuten im ersten Lauf, hatte Bodin vom AMC Gießen mit 1:30,457 und 1:30,263 zwei nicht ganz fehlerfreie Läufe und wurde 30. in der Tourenwagenwertung, die der Kitzinger Norbert Handa im Lancia Delta Integrale nach einer Gesamtfahrzeit von 4:02,721 Minuten gewann. Für den Unterfranken ein krönender Abschluss seiner Karriere.

Die Gesamtwertung ging nach 3:38,301 Minuten an Alexander Hin im Reynard Judd.

Wolf im Harz fast im Plansoll

OSTERODE (sfä) Eine Woche nach seinem zweiten Gesamtrang bei den Rallyedays Grünberg konnte Sebastian Wolf wieder einen Erfolg feiern. Beim sechsten von acht Läufen zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) und ADAC Rallye Masters, der ADAC Niedersachsen Rallye in und um Osterode, reichte es für den Licher und seinen Beifahrer Andreas Luther aus Eckhardtshausen im Mitsubishi Lancer zwar für keinen Podestplatz, aber den zehnten Gesamtrang (+7:21,4 min.) unter 43 Startern und Rang sechs in der Division 2. Damit holte Wolf nach 13 Wertungsprüfungen (WP) über 128, 26 Kilometer im Masters seinen bisher größten Erfolg. Nach den beiden Auftaktprüfungen am Freitagabend lag der Licher bereits auf dem 15. Gesamtrang. Nach elf WP´s am Samstag ging sein selbstgestecktes Ziel mit Platz fünf in der Division wegen der starken Konkurrenz und eines Reifenschadens auf WP 7 nicht in Erfüllung. Doch Wolf freute sich trotzdem. „Unter dem Strich passt das Ergebnis. Da gibt es nichts zu meckern. Zudem hatten wir mit Ruben Zeltner im Porsche und Michael Bieg im Mitsubishi extrem starke Mitstreiter. Trotzdem sind wir gute Zeiten gefahren und hatten viel Spaß“. In der Masters- Zwischenwertung der Division 2 führen Rostek/Braun mit 90 Punkten, Wolf/Luther sind mit 30 Punkten siebte.

Spaß hatten auch Marijan Griebel/Alexander Rath (Hahnweiler/Trier), die nach 1:11:22,7 Stunden den Sieg mit mittelhessischer Unterstützung feiern konnten. Ihr Peugeot 208 T 16 R 5 wird bei Romo Motorsport in Hungen technisch betreut.

Der nächste DRM/Masters- Lauf findet am 28./29. September im Erzgebirge statt.

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Rund Sache, runder Geburtstag

30. Schottenring Classic- GP  vom 17. bis 19. August

SCHOTTEN (sfä) Seit Mitte der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts geht es in Schotten sprichwörtlich rund. Im Jahr 1925 wurde der MSC Rund um Schotten gegründet und am 12. September des Gründungsjahres fand das erste Rennen auf dem heute legendären Schottenring statt. Seitdem ließ man Rennboliden auf, drei und vier Rädern am Fuße des Vogelsberges dröhnen und um Punkte und Pokale fahren. Es folgten Jahre mit unfreiwilligen Unterbrechungen, doch die Schottener gaben die Hoffnungen nie wirklich auf. In Erinnerung an glorreiche Zeiten erwachte sozusagen der Geist der alten Naturrennstrecke am 26./27. August 1989 mit dem ersten Schottenring Classic- GP wieder. Zwar auf einem 1, 4 Kilometer langen Stadtkurs der Rennstadt und damit deutlich kürzer als in der Historie, aber immerhin. Man besann sich auf den historischen Motorradsport und führte die Tradition weiter fort. Am dritten August- Wochenende feiern die MSC- Verantwortlichen um deren Chef Wolfgang Wagner- Sachs, den Fans und Fahrern das 30- Jährige Jubiläum des Klassikers. Ein runder Geburtstag, der in der Neuzeit nicht alltäglich ist, auch für einen renommierten ADAC- Ortsclub nicht. Größter Gegner war, ist und bleibt am dritten August- Wochenende das Wetter. Dennoch erwarten die Organisatoren eine dreistellige Fahrerzahl und mehr als 10 000 Zuschauer entlang der Schottener Seestraße beim Lauf zur Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft, der in Hessen seinen fünften von sieben Läufen auf Sollzeit veranstaltet.Weitere Infos unter www.schottenring.de.

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