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ADAC Cimbern Rallye: Der Dreikampf an der Tabellenspitze geht in Norddeutschland weiter

Die vorletzte Tourstation führt die Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) in den hohen Norden nach Süderbrarup. Rund 35 Kilometer südöstlich von Flensburg gehen bei der ADAC Cimbern Rallye am 30. September und 1. Oktober 86 Fahrzeuge ins Rennen. Grund für dieses rekordverdächtige Starterfeld ist die Teilnahme der besten dänischen Drift-Künstler, da der nördlichste DRM-Stopp gleichzeitig ein offizieller Lauf der dänischen Rallye-Meisterschaft ist. Die deutschen Spitzen-Teams werden ihr Hauptaugenmerk jedoch auf die inländische Konkurrenz richten. In der Top-Klasse DRM hat sich von Saisonbeginn an ein packender Kampf an der Spitze entwickelt. Nach fünf von sieben Läufen liegen die ersten drei Fahrzeuge innerhalb von nur sechs Punkten.

Marijan Griebel hat im Meisterschaftskampf die besten Karten
Nach Platz drei bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye ist der Vorsprung von Tabellenführer Philip Geipel und seiner Co-Pilotin Katrin Becker-Brugger im Skoda Fabia Rally2 Evo auf fünf Punkte zusammengeschmolzen. An die ADAC Cimbern Rallye 2021 hat das Duo keine guten Erinnerungen, in der vorletzten Wertungsprüfung kam das vorzeitige Aus. „Es war ein Fahrfehler und der darf diesmal nicht passieren, wenn wir oben mit dabeibleiben wollen. Anders als im Saarland gibt es keinen Schotteranteil, aber das ist nicht entscheidend, denn die Top-Drei haben gezeigt, dass sie auf allen Belägen schnell sind. Wir wollen um den Sieg mitfahren und uns eine gute Ausgangsbasis für das Finale schaffen“, sagt der 35-jährige Philip Geipel aus Plauen. Hinter ihm liegt Marijan Griebel in Lauerstellung. Der zweimalige DRM-Champion hat zusammen mit seinem Beifahrer Tobias Braun im Cockpit eines Citroën C3 Rally2 die letzten drei Meisterschaftsläufe gewonnen und damit seine Chancen auf den Titel-Hattrick gewahrt. „In den beiden vorangegangenen Wettkämpfen kannte ich das Terrain gut. In Süderbrarup hat keiner von uns einen Heimvorteil. Die Rallye ist materialschonend, denn sie findet ausschließlich auf Asphalt statt. Das ist wichtig für mich, denn nach dem Ausfall in Sulingen kann ich mir keine weiteren Defekte leisten. Ein wichtiger Faktor wird das Wetter sein. Im vergangenen Jahr sind wir kaum aus dem Service herausgefahren, schon hat es geregnet und ein Reifenwechsel war fällig. Darauf muss man sich im Norden einstellen“, erklärt der 33-jährige Hahnweiler.

Mit nur einem Zähler Rückstand folgen Julius Tannert und Frank Christian im VW Polo GTI R5 auf Rang drei. Der 32-jährige Zwickauer Tannert: „Nach seinen drei Siegen hintereinander hat Marijan jetzt die besten Karten. Wenn wir ihn noch abfangen wollen, müssen wir unseren ersten Saisonerfolg einfahren und die Cimbern Rallye gewinnen. Auf Erfahrungen aus den Vorjahren kann man nicht zurückgreifen, denn die Strecken werden dort immer wieder verändert. Das gilt aber für alle Fahrer.“ Der Gewinner der ADAC Cimbern Rallye 2021 und Vierter des Gesamtklassements Dominik Dinkel wird in Süderbrarup nicht an den Start gehen. Dafür will der Tabellenfünfte und Sieger der Gentlemen Trophy Dennis Rostek zusammen mit Michael Wenzel im Skoda Fabia Evo Rally2 vorn mitmischen.

Martin Christ führt DRM2 an, Christian Riedemann wird zum X-Faktor
Die DRM2-Klasse für nicht allradangetriebene Fahrzeuge führt der Geesthachter Martin Christ im Opel Corsa Rally4 mit dem komfortablen Vorsprung von 30 Punkten an. Doch dieses Zwischenresultat ist trügerisch. Sein auf Platz zwei liegender Markenkollege René Noller ist einmal ausgefallen, kann aber dieses Ergebnis streichen. Martin Christ erklärt: „Wenn man die Tabelle mit den jeweiligen Streichergebnissen bereinigt, verringert sich mein Vorsprung. Deshalb wird es bei der Cimbern Rallye wahrscheinlich noch keine Titelentscheidung geben, es sei denn, René hat wieder Pech. Die Ansagen wird bei mir diesmal Lina Meter machen, mit der ich am Wochenende bei der Rallye Grünhain Zweiter geworden bin. Dort konnten wir Regen-Setups testen und fahren mit viel Vorfreude und einem guten Gefühl nach Süderbrarup, wo ich im vergangenen Jahr meine Klasse klar gewinnen konnte.“ Für zusätzliche Spannung dürfte der Einsatz von Christian Riedemann in der DRM2 sorgen. Der 35-Jährige startete in dieser Saison zweimal in der Top-Klasse und wurde dort einmal Zweiter und einmal Fünfter. Zudem gewann er die Cimbern Rallye 2020, die allerdings nicht im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft stattfand, und dürfte ein starker Konkurrent für Christ und Co. werden.

DRM Classic entschieden – DRM Nationals völlig offen
Andreas Dahms und Paul Schubert liegen im Porsche 911 bei der DRM Classic uneinholbar in Führung und sind als Zweite auch bei den DRM Nationals vorn mit dabei. Sebastian Wolf und Andreas Luther führen diese Kategorie im Mitsubishi Evo X mit einem Vorsprung von nur drei Zählern an. Gute Chancen auf den Gesamtsieg haben auch noch Tarek Hamadeh-Spaniol im Citroën C2 Challenge als Dritter sowie Christopher Gerhard (Mitsubishi Lancer EVO X) und Rafael Klein (BMW E36 M3) auf den Plätzen vier und fünf.

Anspruchsvolle Asphaltpisten mit vielen Kuppen
Die Teilnehmer der ADAC Cimbern Rallye müssen insgesamt zehn Wertungsprüfungen absolvieren. Vier mit einer Länge von gut 45 Kilometern am Freitag, sechs weitere WPs über eine Distanz von knapp 87 Kilometern folgen am Samstag. Schmale Straßen mit engen Kurven und blinden Kuppen sind das Markenzeichen der norddeutschen DRM-Etappe. Am Freitag um 16:31 Uhr erfolgt der Start, am Samstag um 10:16 Uhr beginnt die zweite Etappe. Die ADAC Cimbern Rallye endet am Samstag um 16:42 Uhr.

Quelle: https://www.r4llye.de/drm/adac-cimbern-rallye-der-dreikampf-an-der-tabellenspitze-geht-in-norddeutschland-weiter/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=news-von-r4llye-de-das-motormagazin_2

 

Doppellauf mit Kohle & Stahl im Süden und Ostsee im Norden

Am kommenden Wochenende steht der zweite von drei Doppelläufen im HJS-AVD-DMSB Rallye Cup 2022 auf dem Programm. Mit der 34. ADAC Rallye Kohle & Stahl findet ein Klassiker im Süden statt, auf deren Strecken bereits die Weltelite um Zehntelsekunden kämpfte. Die Prüfungen der Ostsee Rallye befinden sich analog zur Holsten-Rallye auf dem Truppenübungsplatz Puttlos – mit dem Unterschied, dass ein wesentlich höherer Schotteranteil gefahren wird.

Leistungsstarke Fahrzeuge der Klasse NC1 oder hochmoderne Rallyefahrzeuge der neuesten Generation - wer wird am Ende ganz oben stehen? Hanno Brocker startet als Lokalmatador im Mitsubishi Evo und zählt zum engeren Favoritenkreis. Gleiches gilt für ihre Markenkollegen Chris Gropengiesser, der nach seinem Sieg im Skoda Fabia Rally2 am letzten Wochenende wieder im eigenen Fahrzeug antritt, Patrick Fank und John Macht. Nicht zu vergessen Jan Petersen im neu aufgebauten BMW E46 M3. Auf der anderen Seite stehen die modernen R-Fahrzeuge – hier gelten Max Reiter (Peugeot 208) und Björn Satorius im Ford Fiesta als Top-Favoriten. Der frisch gebackene Opel e-Corsa Rallyechampion Timo Schulz wird es im älteren Citroen C2 R2 schwer haben. Dazu greift Guido Hudlmaier im leistungsstärkeren Ford Fiesta Rally3 wieder selbst ins Lenkrad. Kevin Müller hat es im neuen Toyota GR Yaris ebenfalls auf eine top Platzierung abgesehen.

Das in der Meisterschaft führende Vater/Sohn-Duo Hans und Max Limpert (BMW 320is) konkurriert mit Felix Schumann (Ford Fiesta) und Sven Glass (Opel Kadett) in der Klasse NC3. Aber auch die  seriennahen Klasse NC8 ist in diesem Jahr sehr beliebt und entsprechend umkämpft. So belegt Alexander Kazmierzak im Opel Corsa den zweiten Platz in der Meisterschaft. Er trifft auf Timo Singer  (Opel Astra), Michael Look (VW Golf) und den Bayer Willi Trautmannsberger (Opel Corsa).

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Chris Gropengiesser gewinnt Hinterland-Jubiläum

  1. Die 10. ADAC Reifen-Ritter Rallye Hinterland (17.09.2022) überzeugte mit anspruchsvollen Wertungsprüfungen und einer guten Organisation. Sonnige Abschnitte wechselten sich über den gesamten Tag hinweg mit kurzen Regenschauern ab, so dass die Reifenwahl zur Lotterie wurde. Chris Gropengiesser / Sebastian Lang wurden im Skoda Fabia Rally2 Evo ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen vor Hermann Gaßner / Karin Tannhäuser im Toyota GR Yaris.

    Gropengiesser vor Gaßner – dahinter entfachte sich ein spannender Wettkampf
    Nach einem kurzen Test am Vortag präsentierten sich Chris Gropengiesser und Sebastian Lang im angemieteten Skoda Fabia R2 Evo in absoluter Topform. Nach vier Bestzeiten und einem Vorsprung von 43,5 Sekunden erreichten sie das Regrouping an der Hinterlandhalle. „Das hätten wir selbst nicht erwartet“, strahlte das Duo mit der Sonne um die Wette. Dahinter folgten Hermann Gaßner / Karin Tannhäuser im Toyota GR Yaris vor Reiner Hahn / Stefan Schork (Ford Fiesta) und Michael Bieg / Bernd Birkholz (Mitsubishi EVO), deren Motor auf der Verbindungsetappe den Dienst verweigerte und sich nicht mehr zum Leben erwecken ließ. „Ich hätte Bernd nach seinen 10 Jahren Rallyepause gerne eine Zielankunft geboten, doch in diesem Jahr ist bei mir leider der Wurm drin…“, resümierte der Klassenprimus sichtlich gefrustet.

    Nach zwei weiteren Bestzeiten auf den Prüfungen „Holzhausen“ und „Wiesenbach“ bremste ein kräftiger Regenschauer die Top-Teams auf den nur durch wenige Meter getrennt gelegenen Prüfungen „Bottenhorn“ und „Bad Endbach“ aus. Gropengiesser beschränkte sich darauf seinen Sieg sicher ins Ziel zu bringen, dahinter fühlte sich Gaßner um einige Jahre zurückversetzt: „Das war eine echt anspruchsvolle Rallye, die Prüfungen erinnern mich an die Hessen Rallye und es machte schon immer großen Spaß in dieser Region zu fahren.“ Hahn sicherte sich den verbleibenden Platz auf dem Siegerpodium vor einem bestens aufgelegten Christopher Gerhard / Christian Frorath im Mitsubishi Lancer Evo X.

    Berghahn rückt mit starker Leistung auf den 2. Meisterschaftsrang vor
    Mit einer Gesamtbestzeit in WP 8 sicherten sich Christopher Berghahn / Sarah-Marleen Storch im Ford Fiesta den Sieg in der hart umkämpften Klasse RC4 vor den Brüdern Nils und Mats Gulba (Peugeot 208) und Youngster Liam Müller / Maresa Lade (Opel Corsa), die mit einer Bestzeit in WP 7 ihr großes Talent aufblitzen ließen. Mit diesem Ergebnis rücken Berghahn / Storch auf den zweiten Platz im HJS AvD DMSB Rallye Cup in der Region Nord nach vorne, den Mike Melzer / Marcel Stauch im Suzuki Swift Sport nach einem guten zweiten Platz in der Klasse NC4 hinter Steffen & Janika Weber im Honda Civic weiterhin anführen.
    Erik Sindermann / Matthias Pätzold spielten bei den wechselhaften Witterungsbedingungen im Renault Clio Rally5 ihre Erfahrung aus und schlossen innerhalb der Top 10 ab. Allen Grund zur Freude hatten auch Bernard Moufang / Lena-Sophie Tippner-Moufang im BMW 320i E36, die sich den Sieg in der hart umkämpften Klasse NC3 sicherten. Bei den beliebten Yougtimern setzten sich Heinz Robert Jansen / Alexander Brauer im Opel Manta B vor Frank Merten / Stefanie Spreitzer im VW Golf 3 durch.

    Gesamtergebnis 10. ADAC Reifen-Ritter Rallye Hinterland

    1. Gropengiesser Chris / Lang Sebastian Skoda Fabia Rally2 Evo 45:09,4
    2. Gaßner Hermann / Tannhäuser Karin Toyota GR Yaris + 39,7
    3. Hahn Reiner / Schork Stefan Ford Fiesta MKI + 1:28,5
    4. Gerhard Christopher / C. Frorath Mitsubishi Evo X + 1:29,9
    5. Berghahn C. / Storch Sarah-Marleen Ford Fiesta Rally4 + 1:38,0
    6. Gulba Nils / Gulba Mats Peugeot 208 Rally4 + 1:56,4
    7. Osterhaus Klaus / Moch Dietmar Toyota GR Yaris + 2:13,3
    8. Müller Liam / Lade Maresa Opel Corsa Rally4 + 2:14,5
    9. Sindermann Erik / Pätzold Matthias Renault Clio Rally5 + 2:54,7
    10. Moufang Bernard / Tippner-Moufang Lena BMW 320i E36 + 3:03,0

Quelle: https://www.r4llye.de/hjsdmsb/chris-gropengiesser-gewinnt-hinterland-jubilaeum/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=news-von-r4llye-de-das-motormagazin_2

 

 

Die Bimmer kommen – das Teilnehmerfeld für Hockenheim wächst

Das Gastspiel der Tourenwagen Legenden und des Tourenwagen Revivals im Rahmen des ADAC Racing Weekends auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg verspricht, ein weiteres Highlight in der Saison 2022 zu werden. Die Teilnehmerliste wächst. Aktuell liegen vier Dutzend Nennungen für beide Serien vor, allein 27 bei der TWL.
 
Vor allem das Lager der BMW-Fraktion hat deutlich aufgestockt. Drei BMW M3 E30 bringt Heinz-F. Pott an den Start, die von Pott selbst, Thomas Ardelt, Dr. Jan Mattes Reiling und Lothar Schmitt pilotiert werden. Ebenfalls mit von der Partie ist Kasper Aaskov, der sich den tic tac-M3 mit seinem dänischen Landsmann Kevin Brandsborg teilt. Letzterer ist kein geringerer als der aktuelle Tabellenführer des Citroën DS3 Cups in Dänemark. Weitere Bimmer kommen von André und Christian Reuter (BMW 318iS E30, 1990), Marc Ayrton Damschke (BMW 325i E30, 1987), Lutz Peper (BMW M3 E30, 1989), Wolfgang Wemhoff (BMW M3 E36, 1996) und dem amtierenden TWL-Champion Hans Robert Holzer (BMW M3 E30, 1987).
 
Die BMW-Fraktion trifft auf dem Hockenheimring auf stark besetzte Mercedes 190 E 2.5-16 EVO I+II mit prominenter Besetzung. Ekkehard Ludewigs wechselt sich am Volant mit Klaus Ludwig ab, Ferdi Weischenberg mit Roland Asch, Marcel Wüst mit Kurt Thiim und Thomas Weckerle mit Patrick Huisman. Weitere 190er kommen von Josef Krings und Ko Koppejan. Zusammen bringen die ehemaligen DTM-Piloten auf 62 Rennsiege und vier DTM-Titel.
 
Ganz oben in der Gunst der Fans stehen die Exoten der goldenen Jahre, die man heutzutage eher selten im Renneinsatz zu Gesicht bekommt. Dazu zählen die Klasse-1-Fahrzeuge von Stefan Rupp (Alfa Romeo 155 ITC, 1996), Peter Nickel (Opel Calibra, 1995), Thorsten Stadler und Altfrid Heger (beide AMG-Mercedes C-Klasse ITC, 1996) genauso wie die Fahrzeuge von Klaus Peter (Audi V8, 1990), Patrick Stein (Opel Calibra, 1995), Michael Schneider (Ford Sierra Cosworth RS5000, 1987), Thomas Bartel (Ford Sierra Cosworth, 1986) und Anton Werner (Audi 200 quattro M86, 1988).

Beim ADAC Racing Weekend tragen die Tourenwagen Legenden zwei Rennen (11:10 und 16:35 Uhr) aus, die am Rennsamstag (1.10.) je über die Distanz von 30 Minuten gehen. Training (11 Uhr) und Qualifying (15:20 Uhr) werden bereits am Freitag (30.9.) ausgetragen. Das Tourenwagen Revival bestreitet am Freitag das Training um 12:45 Uhr, die erste GLP startet um 17 Uhr. Am Samstag geht das Revival um 13:35 Uhr erneut auf die Piste. Der komplette Rennsamstag – mit den Legenden und weiteren Serien – kann im Livestream unter www.adac-motorsport.de verfolgt werden.

Quelle: https://mailchi.mp/9e1323b12a46/es-wird-legendr-neue-rennserie-fr-klassische-renntourenwagen-10138195?e=9dc56e1319

 

Dennis Fetzer am Podium des ADAC 1.000 Kilometer-Rennens

Beim Eifel-Klassiker, dem 1.000 Kilometer-Rennen, nahm Dennis Fetzer im Porsche 964 CUP Platz. Zusammen mit Jürgen Pentz belegte er am Samstag den dritten Gesamtrang. In der Klasse 49 feierte das Duo den Sieg.

  • Dennis Fetzer und Jürgen Pentz in der #64

  • 3. Platz beim ADAC 1.000 Kilometer-Rennen

  • 1. Platz in der Klasse

 

Nürburgring. Ein echter Klassiker fand am Wochenende am Nürburgring statt. Das ADAC 1.000 Kilometer-Rennen lockte Fans von traditionellen Rennfahrzeugen an die Nordschleife.

Das Qualifying am Samstagmorgen war die erste Session, die Dennis Fetzer mit seinem Teamkollegen Jürgen Pentz bestritt. Das Duo nahm im Porsche 964 CUP mit der Nummer #64 teil. Das Zeittraining beendeten sie auf dem zehnten Gesamtrang – eine gute Ausgangsposition für das Rennen.

Während die Startphase positiv verlief, musste der Lauf wegen Unwetter und Schlammbahnen unterbrochen werden. Um 17:10 Uhr erfolgte der Re-Start mit rund eineinhalb verbleibenden Stunden, in denen Dennis Fetzer teilweise die Führung übernahm. 70 Fahrzeuge sahen am Samstagabend nach 20 Rennrunden die Ziellinie. Das Duo Pentz und Fetzer konnte sich den dritten Gesamtrang sichern und freute sich damit zudem über den Klassensieg.

 

„Es war eine sehr schöne Erfahrung beim 1.000 Kilometer-Rennen an den Start zu gehen. Die Classics sind etwas ganz Besonderes“, so Dennis Fetzer.

 

Ergebnis

1. #24 Schumann – Schmumann – Manthey – Kiesch / BMW 635 CSI

2. #78 Kolb – Kolb – Kolb / Porsche 964

3. #64 Pentz – Fetzer / Porsche 964 CUP

Quelle: https://mailchi.mp/d2f83d941e44/all-inklcom-racing-bereit-fr-den-wtcr-saisonauftakt-9374465?e=34eac46c2b

 

54. ZEWOTHERM ADAC Barbarossapreis

ZEITPLAN
8. Oktober 2022

08:30 – 10:00 Uhr Zeittraining
11:00 – 11:40 Uhr Startaufstellung
12:00 – 16:00 Uhr Rennen (4 Stunden)
 
VERANSTALTER

MSC Sinzig e.V. im ADAC
Gudestraße 25
53489 Sinzig

Griebel gewinnt Saarland-Pfalz-Rallye

Zusammen mit Beifahrer Tobias Braun hat Marijan Griebel sein Heimspiel in der Deutschen Rallye Meisterschaft gewonnen. Die weiteren Podiumsplätze bei der Saarland-Pfalz-Rallye belegen Julius Tannert und Philip Geipel.

Nach packenden Duellen in der Region um die Kreisstadt St. Wendel im Saarland sicherte sich Lokalmatador Marijan Griebel aus Hahnweiler im Citroën C3 Rally2 seinen dritten Sieg in Folge. Zusammen mit Co-Pilot Tobias Braun rückt er in der Meisterschaft auf Platz zwei vor und jagt nun die Führenden Philip Geipel und Katrin Becker-Brugger (Skoda Fabia Rally2 Evo), die im Saarland hinter Julius Tannert und Frank Christian (VW Polo R5) Dritter wurden.

„Unser Plan ist voll und ganz aufgegangen. Da die WPs am Freitag dieselben des Vorjahres waren, hatte ich keinen Vorteil. Aber am Samstag wusste ich, dass ich aufgrund der Streckenkenntnis den anderen gegenüber einen Vorteil haben würde. Das haben wir perfekt ausgespielt. Es hat richtig Spaß gemacht, sieben Bestzeiten in Folge hinzuknallen und die Rallye zu gewinnen“, sagte Griebel.

Selten ging es in der Deutschen Rallye-Meisterschaft enger zu. Bis zur achten Wertungsprüfung wechselte dreimal die Führung und kein Fahrer konnte sich mit mehr als 1,5 Sekunden von der Konkurrenz absetzen. Erst als es zu den Prüfungen rund um den Heimatort Hahnweiler am Samstagnachmittag kam, nutzte der spätere Sieger Griebel seinen Heimvorteil und baute die Führung auf die Zweitplatzierten kontinuierlich aus.

Julius Tannert zeigte eine starke Vorstellung, gewann drei Wertungsprüfungen und führte zwischenzeitlich sogar die Saarland-Pfalz Rallye an. „Wir hatten die Hand schon kurz am Pokal, aber Marijan hat seinen Heimvorteil genutzt. Die Nachmittagsschleife spielte ihm da voll in die Karten. Bei der Rallye geht es eben um Streckenkenntnisse, und wer noch ein bisschen besser weiß, wo es genau langgeht, findet hier und da auch mal eine halbe Sekunde. Da hatten wir einfach keine Chance, das muss man auch anerkennen und akzeptieren. Aber wir konnten Philip und Dominik hinter uns lassen und den Abstand nach vorn verkürzen“, erklärte der 32-jährige Tannert.

Philip Geipel startete stark mit den Siegen der WP eins, drei und sechs, konnte aber am Ende als Dritter auf Griebel und Tannert keinen Druck mehr ausüben. „Das war eine äußerst spannende Rallye. Leider haben wir am ersten Nachmittag bei zwei der vier Prüfungen kleinere Fehler gemacht, das war ärgerlich. Heute war es aber eigentlich ganz okay.“ Und Co-Pilotin Katrin Becker-Brugger ergänzt: „Heute waren wir erst Gejagte, dann Jäger. Gut ist, dass wir mit einem heilen Auto ins Ziel gekommen sind. Jetzt schauen wir mit Spannung auf die Cimbern Rallye und die Meisterschaftsentscheidung.“

Auf den Plätzen vier und fünf folgten die Duos Dominik Dinkel/Pirmin Winklhofer und Björn Satorius/Hanna Ostlender (beide Ford Fiesta Rally2).

Noller gewinnt DRM2-Wertung

In der DRM2-Wertung kam es zu einem wahren Herzschlagfinale. In der allerletzten Wertungsprüfung schafften René Noller und Stefan Kopczyk im Opel Corsa Rally4 nach einer großartigen Aufholjagd noch das Unmögliche und zogen an Martin Christ zum Sieg vorbei. Noller entschied sieben der letzten acht WPs für sich. „Das war der Wahnsinn. Es fing gestern gar nicht so gut, aber heute lief alles nach Plan – einfach perfekt. Auch die Bestzeit auf der Pirelli Power Stage haben wir geschafft. Wir lagen vor den letzten vier Prüfungen 13 Sekunden zurück. Super, wie wir das noch aufgeholt haben“, sagte Noller. Aber auch der zweitplatzierte Markenkollege Christ war nicht unzufrieden: „Wir sind eigentlich ganz glücklich, denn seit der neunten WP war unsere Kupplung kaputt und wir wollten nur noch Schadensbegrenzung betreiben.“

Andreas Dahms und Paul Schubert im Porsche 911 Carrera liegen nach ihrem Sieg in der DRM Classic uneinholbar in Front und sind die neuen DRM Classic Champions. „Das hat hier richtig Spaß gemacht. Eine ganz tolle Rallye mit super Strecken und vielen Raffinessen - alleroberstes Regal. Schön zu sehen ist, dass die Fangemeinde von unserem Porsche immer größer wird“, schwärmte Andreas Dahms.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/griebel-gewinnt-saarland-pfalz-rallye-48896/

 

Hart gekämpft, Podium, aber trotzdem nicht richtig glücklich

Kurvenreiche Strecke auf dem Sachsenring forderte vom BMW alles, manchmal auch etwas mehr. 

André Reuter: " Wenn man mit dem mehrfachen Meister und aktuell führenden in der Meisterschaft permanent im harten Zweikampf ist, der Streckensprecher Schnappatmung bekommt ("...ein 318is hetzt einen M3, wie kann das sein?") dann beide Läufe "nur" zweiter wird, tut das schon etwas weh. Zumal ich im freien Training und im Qualifying HaRo Holzer auf seinem M3 E30 beide Male geschlagen habe. Aber er ist eben ein Fuchs. Sonst wäre er nicht schon Meister geworden und würde aktuell auch nicht führen. Dafür habe ich aber die Sektdusche auf dem Podium eindeutig gewonnen".  André Reuter lacht :-)

Aus dem offiziellen Pressebericht der Tourenwagen-Legenden:

 
"...Schnellstes Klasse-3-Fahrzeug war der BMW M3 E30 von Hans Robert Holzer. „Das war ein richtig hartes Rennen“, sagte er. „Ich habe von Anfang bis Ende gekämpft. André Reuter hat mit seinem BMW 318is E30 richtig Druck gemacht. Er ist sehr stark gefahren. Morgen hoffe ich erneut auf ein gutes Ergebnis, um die Tabellenführung in der Meisterschaft zu verteidigen.“

 

Im zweiten Rennen waren die Reifen dann ab der Mitte des Rennens überfahren und Reuter musste abreißen lassen.

Nach denn Ferien geht es nochmal nach Hockenheim und an den Nürburgring. Da werden die Karten nach einem kleinen upgrade am Fahrzeug neu gemischt.

Gesamtsieger wurde im ersten Lauf auf ITC Mercedes AMG Thorsten Stadler, und im zweiten Lauf DTM Legende Kurt Thiim auf dem gleichen Auto.

Quelle: Reuter Motorsport