Kalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
Datum : Donnerstag, 3. Juni 2021
4
Datum : Freitag, 4. Juni 2021
5
Datum : Samstag, 5. Juni 2021
6
Datum : Sonntag, 6. Juni 2021
7
8
9
10
11
Datum : Freitag, 11. Juni 2021
12
Datum : Samstag, 12. Juni 2021
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30

 

Like

 

NES 500 Assen

Von F. Wolf

 

Freitag freies fahren:
Das erste mal in Assen auf einer neuen Strecke war für Team und uns Fahrer neu. Christian Leutheuser (Teamchef) war in der Vergangenheit im Alfa Romeo 147 Cup vor einigen Jahren mal in Assen, wo er auch selbst ins Lenkrad gegriffen hatte, aber wir hatten keinerlei Daten/Erkenntnisse im BMW M4 GT4.

Wir fühlten uns direkt wohl auf der Strecke, obwohl diese eher für die Moto GP ausgelegt ist. Durch die engen Kurven war es für uns eine Herausforderung den schweren M4 zu händeln und somit rechneten wir wieder mit einer guten Performance der TCR Autos.

Wir konnten für den Freitag gute Erkenntnisse sammeln und als Fahrer ein paar Daten ansehen, wo wir Zeit verlieren. Somit waren wir für das Qualifying am Samstagmorgen gerüstet und wollten direkt unsere erarbeiteten Kenntnisse auf der Strecke umsetzen.

Zeittraining:
Anders wie in Hockenheim oder Oschersleben gab es in Assen nur eine Qualifying Session, da der Zeitplan für das Rennwochenende sehr knapp war.
Das Zeittraining verlief dann für uns nicht optimal da wir mit viel Verkehr zu kämpfen hatten und somit konnten wir die Performance nicht umsetzen und starteten nur von Platz 6. Vor uns standen 3 TCR Autos und unsere Holländischen Kollegen deren Heimstrecke Assen war - die natürlich hier ihren Heimvorteil ausspielen konnten. Der Munckhoff M4 GTR der noch weiter modifiziert ist als unser Auto legte mit einer 1.45.3 eine absolute Bestzeit hin. Dennoch hatten wir nichts zu verlieren und blieben bei unserer Taktik wie in den vergangenen Rennen.

Rennen:

Den Start übernahm wie üblich Arne. Arne konnte sich, mit konstanten Rundenzeiten, schnell auf Platz 3 vorkämpfen. In der ersten längeren Code 60 Phase nach ca. 30 Minuten holten wir Arne zum Stopp rein. Da wir 3 Pflichtboxenstopps machen müssen überlegten wir in der langen Code 60 Phase gleich wieder nach 1. Runde zu stoppen, aber nach der Berechnung unseres Dateningenieurs würde das mit unserem kalkulierten Spritverbrauch nicht reichen und müssten 10 Minuten vor Rennende nochmal zu einem kurzen Boxenstopp was aber eine Standzeit von ca. 1. Minuten bedeuten würde und wir diese rausfahren müssten, was bei der schnellen Konkurrenz schwer möglich war.
Unsere Konkurrenz Caisley Motorsport mit Heiko Hammel im Opel TCR (Klasse NES8) versuchten das Risiko zu gehen und stoppten direkt wieder, somit hatten sie schonmal 2. Pflichtboxenstopps.
Wir hofften hier auf eine weitere Code 60 Phase, sodass wir diese nutzen könnten, diese blieb aber leider aus.
Nach ca. 1,5 Stunden wechselten dann wir, für mich hieß es konstante Runden zu fahren, um den Rückstand zu verkleinern und wenn ein Problem beim Opel entsteht durch Reifenschaden o.ä. sofort zur Stelle zu sein.
Ich lag mir durchschnittlich 1.47 gut im Zeitfenster und konnte den Rückstand auf nur noch 23 Sekunden verringern. Das reichte aber dennoch leider nicht mehr, um den TCR einzuholen. Somit hieß es zum Schluss Platz 2 im Gesamtergebnis und Platz 1 In unserer Klasse NES9. Auf unseren Konkurrenten in der Klasse der Gesamt 3. wurde hatten wir über 1. Runde Vorsprung.

Dominik Dinkel gewinnt Rallye Stemweder Berg

Dominik Dinkel und Beifahrer Pirmin Winklhofer gewinnen die Rallye Stemweder Berg – Saisonauftakt der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) 2021. Julius Tannert und Marijan Griebel komplettieren das Podium.

Die Aufwärmrunde in Slowenien hat sich bezahlt gemacht: Dominik Dinkel (Ford) zeigte sich beim Saisonauftakt der Deutschen Rallye Meisterschaft bestens aufgelegt und entscheidet die Rallye Stemweder Berg zu seinen Gunsten.

Dahinter schnappt sich Julius Tannert (Skoda) den zweiten Platz, nachdem Marijan Griebel (Citroën) auf der vorletzten Prüfung durch einen abgesprungenen Ladeluftschlauch zu viel Zeit verlor.

Noch härter traf es Topfavorit Christian Riedemann (Skoda), der zu spät am Start der dritten Prüfung erschien und durch die fällige Zeitstrafe weitzurückfiel. Überhaupt nicht ins Ziel kam Carsten Mohe (Skoda), der nach einem Schaden an der Kardanwelle aufgeben musste.

Den Sieg im ersten Lauf des neuen elektrischen Opel-Rallye-Cups sicherte sich der Franzose Laurent Pellier.

Mehr Infos in Kürze ...

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/dominik-dinkel-gewinnt-rallye-stemweder-berg-46691/

 

ADAC Mittelrhein bewirbt sich um einen DRM-Lauf

Im nächsten Jahr soll es einen Lauf der Deutschen Rallye Meisterschaft auch in der Eifel und an der Mosel geben. Darauf hat sich der Vorstand des ADAC Mittelrhein am Donnerstag in Koblenz verständigt.

„Motorsport fasziniert und bringt die Menschen zusammen. Wir möchten den Rallye-Sport zurück in die Region holen und werden uns deshalb um die Ausrichtung eines Laufs zur Deutschen Rallye-Meisterschaft 2022 bewerben“, erklärt Axel Friedhoff, Vorstand Sport beim ADAC Mittelrhein und selbst passionierter Rallye- und NLS-Fahrer.

Beim ADAC Mittelrhein hat sich ein Gremium aus erfahrenen Rallye-Fachleuten aus der Region gebildet, um die Veranstaltung zu organisieren. „Wir möchten die regionalen Strukturen im Motorsport weiter stärken und können dabei die weitreichende Expertise unserer erfahrenen Fachleute nutzen“, betont Friedhoff. So war der ADAC Mittelrhein bis 2016 sportlicher Ausrichter der damals in Trier beheimateten Rallye Deutschland.

Sommerloch wird gefüllt

Der Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft soll am 1. und 2. Juli 2022 stattfinden. Das Zentrum der Rallye liegt in der Kreisstadt Wittlich rund um die Stadthalle Eventum. Geplant sind insgesamt sechs Wertungsprüfungen (WP) an zwei Tagen, die jeweils zwei Mal gefahren werden. Mit Ausnahme eines Zuschauer-Rundkurses handelt es sich ausschließlich um Start-Ziel-Prüfungen.

„Den Lauf kombinieren wir dazu mit einer Rallye 70, um auch den lokalen Nachwuchstalenten die Möglichkeit zu geben, an einer Rallye auf höchstem Niveau teilnehmen zu können. Dabei richten wir unseren Blick im Motorsport grundsätzlich auch auf die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz“, so Friedhoff

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/adac-mittelrhein-bewirbt-sich-um-einen-drm-lauf-46686/

 

VERTRAG VERLÄNGERT – 24H-RENNEN BIS 2028 GESICHERT

Das ADAC TOTAL 24h Rennen bleibt bis mindestens 2028 das Motorsport-Highlight im Kalender des Nürburgring. Das haben die Betreiber der Rennstrecke und der veranstaltende ADAC Nordrhein unmittelbar vor der 49. Auflage des Langstrecken-Klassikers (3. bis 6. Juni) bekanntgegeben. Der noch bis einschließlich 2023 laufende Vertrag wurde vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert.

„Die Verlängerung des Vertrags ist eine tolle Nachricht für alle Fans der Nordschleife”, freut sich Mirco Hansen, Organisationsleiter des 24h-Rennens. „Wir haben gerade in den beiden Corona-Jahren gesehen, wie wichtig dieses Megaevent für die ganze Region ist. Deswegen sind wir froh, nun bis mindestens 2028 planen zu können. Das gibt allen Beteiligten – Teams, Fahrern und Partnern des größten Rennens der Welt – langfristige Sicherheit.” Mirco Markfort, Geschäftsführer des Nürburgrings, ergänzt: „Das 24h-Rennen transportiert den Anspruch und die Einzigartigkeit unserer Rennstrecke einer weltweiten Öffentlichkeit. Mit der frühzeitigen Vertragsverlängerung ist nun bis mindestens 2028 sichergestellt, dass die größte Motorsportparty der Welt ihren festen Platz auf der Nordschleife hat.

Die Termine für die 50. und 51. Auflage des 24h-Rennens stehen schon fest. Die Fans können sich die Himmelfahrtswochenenden 2022 (26. – 29. Mai) und 2023 (18. – 21. Mai) jetzt schon fix im Kalender notieren.


Quelle: https://www.motorsport-xl.de/news/2021/24h-Nuerburgring/Vertrag-verlaengert-24h-Rennen-bis-2028-gesichert-42240.html

 

Auch 2021 keine Grabfeld-Rallye

Die für den 3. Juli geplante Grabfeld-Rallye kann auch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Die Blicke richten sich daher schon voll auf den 2. Juli 2022.

Wenige Wochen vor der Grabfeld-Rallye gibt es noch immer keine ausreichende Planungssicherheit für größere Veranstaltungen. Ohne diese kann das Team des Automobilclubs (AMC) Bad Königshofen im Grabfeld e. V. rund um Rallyeleiter Bernd Menzel aber an der geplanten Durchführung der 27. RSC-Grabfeld-Rallye nicht länger festhalten.

„Die Entwicklung der Pandemie und der damit verbundenen Maßnahmen ist nicht abschätzbar. Wir haben uns daher dazu entschlossen, auch in diesem Jahr auf die Durchführung der ‚Grabfeld‘ zu verzichten und setzen coronabedingt erneut aus“, so Menzel.

Sylvia Wacker, die 1. Vorsitzender des AMC Bad Königshofen, meint zudem: „Unsere Rallye lebt wie kaum eine andere von ihren Fans, den vielen Zuschauern und ihrer fröhlichen Stimmung. Dazu gehören natürlich auch unser Festzelt samt Zeltbetrieb, das Campen rund um das Rallyezentrum sowie unsere Siegerehrung vor großem Publikum. Eine pure Motorsport-Veranstaltung ohne Besucher kommt für uns nicht Frage. Schließlich ist die Rallye ein Fest für Freunde aus nah und fern. Die Grabfeld-Rallye war immer ein Event für die ganze Familie und als Happening für die Region gedacht, daran wollen wir festhalten.“

Neue Strecken geplant

Nachgeholt werden soll die 27. Grabfeld-Rallye im nächsten Jahr. „Unser Team ist motiviert und zieht an einem Strang. Alle freuen sich darauf, wieder etwas zu machen. Wir haben seit der letzten Grabfeld-Rallye die ruhige Zeit genutzt und kräftig ins Wegenetz rund um Sulzdorf investiert, um unseren Teilnehmern neue und überarbeitete Strecken präsentieren zu können“, sagt Pressesprecher Patrick Mohr. „Auch den Zuschauern wird das überarbeitete Format mit spektakulären Schotterpassagen bestimmt sehr gut gefallen.“

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/nat/artikel/auch-2021-keine-grabfeld-rallye-46614/

 

Nach langer Zwangspause - Saisonstart am 11. Juni?

Corona hat den Rallyefahrern und Rallyefans auch den Mai verhagelt. Doch in zwei Wochen wird die Saison voraussichtlich starten – mit dem DRM-Lauf am Stemweder Berg und mit der Hunsrück-Junior-Rallye.

Sinkende Inzidenz-Werte lassen zwar Hoffnungen zu, doch die Umsetzung der Behörden geht nicht von heute auf morgen. So mussten beide Rallyes, die am 29. Mai stattfinden sollten, zum zweiten Mal verschoben werden. Die Birkenfelder Löwen-Rallye rutscht nun auf den 26. Juni, die Nordhäuser Roland-Rallye auf den 24. Juli.

Deutschlands Rallyesaison 2021 wird – wenn vor Ort nicht noch ein Hotspot auftaucht – am Freitag, den 11. Juni, um 17.30 Uhr in Lübbecke beginnen. Die ADAC-Rallye Stemweder Berg zählt zur Deutschen Rallye-Meisterschaft und zum ADAC Opel e-Rallye-Cup. 90 Nennungen liegen kurz vor dem Nennschluss auf dem Tisch, darunter 14 Rally2-Boliden. Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Zuschauer sind nicht zugelassen.

Am gleichen Wochenende startet auch der DMSB Rallye Cup mit der 23. Hunsrück-Junior-Rallye. Der Start der 120 Fahrzeuge erfolgt zur Mittagszeit in Veitsrodt bei Idar-Oberstein, doch auch hier sind keine Zuschauer erwünscht.

Da nach der Stormarn- und der Hombachtal-Rallye auch die Osterburg-Rallye in Ostthüringen abgesagt werden musste (der Veranstalter MC Weida sucht allerdings nach einem Ersatztermin), wird am dritten Juni-Wochenende keine Rallye stattfinden. Am letzten Juni-Wochenende stehen die zweimal verschobene Löwen-Rallye in Birkenfeld und die Rosenhof-Rallye in Ostholstein auf der Terminliste.

Auch im Juli herrscht zurzeit noch keine verlässliche Terminsicherheit. Die ADMV-Wedemark-Rallye wird von 10. Juli auf den 9. Oktober verschoben, weil die Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte im Juli nicht garantiert werden kann. Somit erlebt die 50. ADAC-Roland-Rallye in Nordhausen am 24. Juli den Auftakt für die ADMV-Meisterschaften und für den Schotter-Cup.

Lockerer – oder sorgloser – geht man in anderen Ländern mit der Corona-Bedrohung um. Das nutzen auch deutsche Rallyefahrer: Bei der Rallye Velenje in Slowenien sind an diesem Wochenende nicht weniger als 21 deutsche Teams am Start.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/nat/artikel/saisonstart-am-11-juni-46613/

 

Die Olympia-Rallye lebt wieder auf

Kurz vor dem Auftakt der Olympischen Sommerspiele 1972 ging in Deutschland die bislang größte Rallye-Veranstaltung über die Bühne. Jetzt kommt es zur Wiederauflage.

Die Olympia-Rallye startete bei den Segelrevieren in Kiel und führte die Teams bis zum Olympia-Stadion nach München. 417 Teams wollten die 3.371 Kilometer von Nord nach Süd unter die Räder nehmen, 307 durften letztlich starten. Die Entscheidungen fielen durch die gefahrenen Zeiten auf den 62 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 632 Kilometern. Vom Start am Montag bis zum Ziel am frühen Freitag lief die Marathon-Veranstaltung nonstop durch, lediglich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gab es die einzige Übernachtungspause.

Das Siegerpodium der 145 in Wertung verbliebenen Teams war international: Die Franzosen Jean-Pierre Nicolas / Jean Todt gewannen im Alpine Renault A110 vor den Schweden Anders Kulläng / Donald Karlsson, die ebenfalls wie die drittplatzierten Franzosen Jean Ragnotti / Jean-Pierre Rouget einen Opel Ascona 19 SR pilotierten.

Die Olympia-Rallye 72 war zudem die Geburtsstunde der internationalen Rallye-Karriere des zweifachen Weltmeisters Walter Röhrl. Als Nobody im privaten Ford Capri fuhr der Regensburger direkt nach dem Start die erste von insgesamt elf Bestzeiten, düpierte das ein oder andere Mal die internationale Konkurrenz und kämpfte um die Führung, bevor er kurz vor dem Ziel aufgeben musste. „Die Olympia-Rallye war die tollste und schönste Rallye, die Deutschland jemals sah und wohl jemals sehen wird“, zieht der ‚Lange‘ noch heute ein begeistertes Fazit.

Wiederauflage nach 50 Jahren

Im kommenden Jahr soll es erneut so weit sein. Wie vor 50 Jahren starten Teams vom 8. bis zum 13. August 2022 erneut von Kiel bis München. Die Rallye führt entlang der Original-Strecken und wird als moderne Oldtimer-Gleichmäßigkeitsrallye durchgeführt. Der Run auf die knapp 200 möglichen Startplätze hat längst begonnen: inzwischen haben rund 300 Teams ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet - mit dabei ist auch Walter Röhrl, natürlich in einem Ford Capri.

Klimaneutrale Durchführung

Um auf möglichst wenige Widerstände zu treffen, verkünden die Veranstalter schon jetzt, dass die Rallye „komplett klimaneutral durchgeführt“ wird. Die dafür geleisteten Ausgleichzahlungen fließen in Aufforstungsprojekte im Harz. Waren Rallyefahrer vor 50 Jahren noch eine Attraktion, müssen sie offenbar jetzt für Akzeptanz bezahlen. 

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/histo/artikel/die-olympia-rallye-lebt-wieder-auf-46555/

 

ADAC Hauptversammlung 2021

Auf der heutigen ADAC Hauptversammlung wurde Christian Reinicke zum neuen ADAC Präsident gewählt. Darüber hinaus fanden Wahlen zum Sport-, Tourismus- und Technikpräsidenten statt.

Der ADAC e.V. hat einen neuen Präsidenten. Die ADAC Hauptversammlung wählte den bisherigen Generalsyndikus des Vereins, Christian Reinicke, zum Nachfolger von Dr. August Markl, der dieses Amt seit 2014 erfolgreich ausgeübt hatte. Er bekam 77,8 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Der Rechtsanwalt Christian Reinicke nahm die Wahl an und schwor die 220 Delegierten aus 18 Regionalclubs auf einen gemeinsamen Kurs bei der Weiterentwicklung des Vereins ein. Als entscheidende Zukunftsfelder markierte der 56-Jährige die Digitalisierung der Angebote und Leistungen des ADAC sowie die aktive Gestaltung der zukünftigen Mobilität.

Das Motto: "Wir sind da. Jetzt und in Zukunft" 

Neu in das Präsidium wählten die 220 Delegierten auch den bisherigen Tourismus- und Finanzvorstand des ADAC Regionalclubs Südbayern, Karlheinz Jungbeck. Der 59-jährige Unternehmer aus Schliersee übernimmt das Amt des ADAC Tourismuspräsidenten von Kurt Heinen, der nicht mehr kandidierte.

Dr. Gerd Ennser, Vorstand des ADAC Südbayern, wird ADAC Sportpräsident. Der 61-jährige Jurist übernimmt das Amt vom langjährigen Sportpräsidenten Hermann Tomczyk, der nicht erneut für das Amt antrat. Erfolgreich um seine Wiederwahl bewarb sich ADAC Technikpräsident Karsten Schulze.

Die ADAC Hauptversammlung musste aufgrund der Pandemie erstmals als Videokonferenz
durchgeführt werden. Die Delegierten nahmen an der Veranstaltung virtuell teil und übten ihre Stimmrechte digital aus. Mit dem Motto der Hauptversammlung "Wir sind da. Jetzt und in Zukunft" drückte der Verein den Anspruch des Clubs aus, zuverlässig für seine Mitglieder da zu sein – auch und gerade in der Krise.

Die ADAC Hauptversammlung hat satzungsgemäß auch über die Feststellung des Jahresabschlussessowie den Wirtschaftsplan für das laufende Jahr entschieden. Der Verein konnte 2020 ein Jahresergebnis von 77,9 Millionen Euro erzielen. Die Ausgaben des Vereins reduzierten sich coronabedingt vor allem bei den Hilfeleistungen sowie durch das im Jahr 2017 aufgelegte Effizienzprogramm.

Angesichts des sehr positiven Jahresergebnisses hat sich der ADAC dazu entschieden, die positiven Effekte, die sich aus der Pandemie ergeben, den Mitgliedern zugutekommen zu lassen. Zur Stabilisierung der Mitgliederbeiträge wird deshalb eine zweckgebundene
Gewinnrücklage gebildet.

Der ADAC e.V. konnte im Jahr 2020 den Bestand seiner Mitglieder trotz der Corona-Pandemie nahezu halten. Über 21 Millionen Menschen vertrauen dem Verein (Stand 31.12.2020: 21.178.729).

Quelle: https://www.adac.de/der-adac/verein/corporate-news/hauptversammlung/