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Datum : Freitag, 27. Juli 2018
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Erst Motorschaden, dann Klassensieg

Nürburg (sfä) Flop und top. So lässt sich der zweite Lauf zur VLN (Veranstaltergemeinschaft Nürburgring) für Florian Wolf/Nils Jung aus Linden und Buseck treffend bezeichnen. Die beiden Mittelhessen teilten sich einen KTM X- Bow GT 4 von Isert Motorsport mit ihren Partnern Arne Hoffmeister aus Mainleus und Robert Schröder aus Berlin beim DMV 4- Stunden Rennen auf der rund 25 Kilometer langen Kombination GP- Strecke und Nordschleife.

Am späten Freitagabend im freien Training stellte Jung Ölverlust am KTM fest, ein Motorschaden und einige Telefonate von Teamchef Uwe Isert waren die Folge. Es konnte ein neuer Motor in Belgien organisiert werden. Dort war KTM bei einem zeitgleich laufenden Rennen zur GT 4- Europaserie mit einem Werksteam vertreten. Um 20. 30 Uhr begann für die Isert- Mechaniker am Nürburgring die Nachtschicht mit dem Motorwechsel.

Die ersten Runden im Pflichttraining am Samstagmorgen fuhr Hoffmeister mit ersten Funktionstests, dann folgten Wolf, Jung und Schröder. Kurz vor Trainingsende musste man die Führung im KTM X Bow Cup an den zweiten Isert- KTM mit Max Friedhoff/Volker Strycek/Ferdinand und Johannes Stuck (Bonn/Dehrn/München) abgeben.

Nach dem Start um 12 Uhr konnte Hoffmeister sofort die Cupspitze behaupten und mit 15 Sekunden Vorsprung an Wolf übergeben. Der Lindener konnte den Vorsprung ausbauen und an Schröder übergeben, der seinen ersten VLN- Lauf im KTM fuhr. Der Berliner konnte den Abstand halten und an Jung übergeben. Nach einem kurzzeitigen Rückstand zum Strycek/Stuck- KTM und dessen Boxenstopp konnte man wieder die Spitze übernehmen und nach freier Fahrt mit Gesamtrang 31 unter 179 Teams den ersten Klassensieg dieses Jahr nach 25 Runden über 4:03:33.850 Stunden fest machen. Nun blickt das Isertteam zuversichtlich auf das ADAC Zurich 24h- Rennen am 12./13. Mai, wo man wieder angreifen will und auch Klassensiegerpokale nach Mittelhessen mitnehmen will. Der Sieg ging an Jesse Krohn/Connor de Philippi /Finnland/USA) im BMW M6 GT 3 von Rowe Racing nach 27 Runden und 4:02:23,420 Stunden.

Jeder Zentimeter zählt auch beim Jubiläum

SCHOTTEN (sfä) Rennatmosphäre in und um den Schottener Stadtteil Rundingshain ist am letzten April- Wochenende beim 15. ADAC Bergpreis Schottenring angesagt. Beim Auftakt zur diesjährigen deutschen Bergmeisterschaft und des KW Bergcups ist Bestzeit statt Besinnlichkeit das Ziel. Der verantwortliche Motorsportclub (MSC) Rund um Schotten mit seinem Vorsitzenden Wolfgang Wagner- Sachs erwartet am Fuße des Hoherodskopfes erneut die deutsche Bergelite auf der 3033 Meter langen Strecke von Rudingshain Richtung Lauterbach, über die Serpentinen, die Poppenstruth und dem Ziel Richtung Götzen. Am Freitag steht für die zahlreichen Bergasse ein Testtag auf dem Programm, um sich in den vier Trainingsläufen am Samstag für die vier Wertungsläufe am Sonntag möglichst jeden Zentimeter für die Ideallinie und die optimalen Bremspunkte einzuprägen. Wem dies am besten gelingt und wer das nötige Quentchen Glück auf seiner Seite hat, wird sich zeigen.      

Turbulenzen in Hammelburg und Sulingen

 

HAMMELBURG/SULINGEN (sfä) Wer den Fuldaer Jörg Schuhej im Rallyesport als Chauffeur hat, darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Podestplatz machen. Das dachte sich insgeheim wohl auch Meike Zettl aus Pohlheim, die mit dem Osthessen im Mitsubishi Lancer bei der 5. ADAC Toyo Tires Rallye Fränkisches Weinland in Hammelburg startete. Der Gedanke schien sich beim zweiten Lauf zum Mittelhessen- Cup Rallye zunächst zu bestätigen. Nach vier von sechs Wertungsprüfungen (WP) lag das Mixedteam unter 81 Teams in Führung. Am Start zur WP 5 platzten nach einem Antriebswellenschaden jedoch alle Sieghoffnungen. Es gewannen Baumhauer/Kuhn im Audi TTRS nach 15:02,9 Minuten. Beste Mittelhessen wurden Reiner Hahn/Alexander Kröll aus Lich bzw. Hungen mit Rang neun (+49,3 sec.). Der nächste Lauf findet am 10. Juni mit dem 1. und 2. Vogeslsberger Rallyesprint beim MSC Rund um Schotten statt.

Alles andere als ein Selbstläufer zum erhofften Klassensieg wurde die ADAC Rallye um die Sulinger Bärenklaue in Niedersachsen für Hermann Gaßber sr./Jasmin Kramer aus Surheim und Wölfersheim im Mitsubishi Lancer. Der dritte Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) und des ADAC Rallye Masters begann am Freitagabend mit drei WP´s. Im Etappenziel lagen Gaßner/Kramer auf Gesamtrang sieben und rund vier Sekunden hinter den Klassengegnern und Markenkollegen Peter Corazza/Jörn Limbach (Oelsnitz/Emsleben) auf Platz sechs. „Wir haben den Rundkurs Sulingen leicht verschlafen“, kommentierte Kramer am Abend. Doch auch auf den zehn WP´s am Samstag lief es nicht nach Plan. Nach einer falschen Reifenwahl am Morgen, hatte das Mitsubishi- Team auch eine Begegnung mit Wildwechsel erlebt. Als Krönung kam noch ein Reifenschaden hinzu, der fast eine Minute Zeit kostete. „So wurde es leider nichts mit dem Divisionssieg, aber so ist Rallye eben“, meinte Kramer ernüchternd mit dem zweiten Platz in der Klasse und Gesamtrang vier (+4:37,4 min.) hinter Corazza als Gesamtdritter (+3:36,9 min.). Bester Mittelhesse wurde Sebastian von Gartzen (Gießen), der mit Hans- Peter Loth (Frankfurt) im Citroen DS3 R3T neunter (+9:00,6 min.) wurde. Nico Leschhorn/Christoph Gerlich (Hungen/Niederwiesa) wurden am Freitagabend im Romo Peugeot 207 S 2000 noch auf Platz zehn geführt, fielen aber letztlich auf Platz 19 (+13:36,7 min.) zurück. Dessen Teamkollege Philipp Knof im Romo Peugeot 208 T16 war als Ersatz für den Niedersachsen Christian Riedemann in Sulingen dabei, der sich bei einem Unfall nach einem Überschlag im Vogelsberg verletzt hatte. Doch Knof und Beifahrer Alexander Rath überschlugen sich ebenfalls, blieben aber unverletzt. Es dürfte also Mehrarbeit auf Teamchef Ronald Leschhorn und dessen Mannschaft für den nächsten DRM- Lauf Ende Mai in Sachsen zukommen. Nach den Ausfällen der beiden Topteams Fabin Kreim/Frank Christian und Dominik Dinkel/Christina Kohl (beide Skoda Fabia), feierte der Ex- Autocross- Europameister Rene Mandel (Sommerkahl) mit Beifahrer Dennis Zenz (Klausen) im Ford Fiesta R5 nach 1:43:27,2 Stunden seinen ersten DRM- Sieg.

Nach drei von acht Masters- Läufen führen Carsten Mohe/Alexander Hirsch im Renault Clio R3T und Max Schumann/Altenkrüger/Lade im Suzuki Swift Sport mit je 75 Punkten, Gaßner sr./Kramer liegen mit 43 Punkten auf Rang vier.

 

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