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Datum : Samstag, 16. November 2019
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Mitsubishi- Dreifachsieg bei Rallye Days Grünberg

Sieg für Bieg/Becker, Leschhorn mit Klassensieg auf Platz 5

GRÜNBERG (sfä) Es lässt sich ohne Übertreibung behaupten, dass sich der AMC Grünberg mit seinen Rallye Days, unter anderem als Lauf zum DMSB Rallyepokal Region Süd, in der Szene etabliert hat. Die Grünberger haben ihre Hausaufgaben gemacht, fällt schon mal als Anerkennung. Das Rallyezentrum befand sich in der Mehrzweckhalle Queckborn, von wo aus es zunächst zum Showstart auf den Grünberger Marktplatz ging. Danach ging es dann zur Sache auf den insgesamt acht Wertungsprüfungen (WP) über 70 Bestzeitkilometer. Vor dem Bestzeitenfeld heizten Michael Gerber und Ronald Leschhorn mit ihren Toyota Corolla WRC als ungezeitete Vorwagen den Zuschauern schon mal akustisch und optisch ein. Als WP´s hatten die 73 Teams, 44 davon in Wertung, „APC Bender“ (Harbach- Queckborn- Münster), „Novo Terra“ (Stangenrod- Grünberg- Lehnheim) „APC Bender“ Rundkurs Harbach- Queckborn und „Stehr Special“ (Feldatal- Stumpertenrod) zu fahren. Nur bedingt bestand diesmal eine realistische Chance auf den Gesamtsieg aus mittelhessischer Sicht gegenüber dem Vorjahr mit Reiner Hahn aus Lich. Nico Leschhorn/Jara Hain aus Hungen von Romo Motorsport konnten im Peugeot 208 R2 den Gesamtsiegern Michael Bieg/Nina Becker von der RG Oberberg im Mitsubishi Lancer (43:51,30 min.) zwar nicht wirklich Paroli bieten, wurden aber mit Gesamtrang fünf (46:03,10 min.) und dem Klassensieg bestes heimisches Team. Den Mitsubishi- Erfolg an der Spitze machten Philip Schwarz/Louisa Geitz vom MSC Emstal (44:02,20 min.) auf Platz zwei und Hartmut Beckmann/Dominic Kremkau vom MSC Fulda (45:18,70 min.) perfekt. Vom gastgebenden AMC Grünberg wurden Sven und Patricia Bernhardt im BMW 318is erfreuliche 16. im Gesamt (48:49,50 min.) und Norbert Schneider/Evelyn Schöppl vom Taunus Racing Team aus Weilrod kamen im BMW 323ti als 27. in Ziel (49:30,90 min.).

Der Sieg unter 14 Teams in der Retrowertung auf Sollzeit ging Martin und Carolin Bernhardt aus Nidda im Opel Manta B (+1,19 sec.)

 

Bodin mit Taktik zum Klassensieg, Wolf disqualifiziert

NÜRBURG (sfä) Seinen zweiten Klassensieg in der laufenden Sieg holte sich Florian Bodin (Heuchelheim), der sich mit Georg Griesemann (Bornheim) und Reinhard Kofler (Österreich) einen von drei KTM X- Bow GT 4 von Teichmann Racing in der Cup X- Klasse teilte. Die Startphase zum fünften Lauf der VLN (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring) erwies sich auf der Kombination GP- Kurzanbindung und Nordschleife aufgrund des anfänglichen Regens als tückisch. Nur zu Beginn des ROWE- 6 Stunden ADAC Ruhr- Pokal Rennen war die Strecke nass. Mit Regenreifen gestartet trocknete die Strecke ab Runde drei völlig ab. „Ich musste die Regenreifen also drei Runden noch im Trockenen fahren, weil wir erst bis zur sechsten Runde Slicks aufziehen wollten“, erklärte Bodin. Die Taktik ging auf und er konnte den X- Bow als Klassenbester an Griesemann übergeben, der einen Doppelturn fuhr. Den Rest erledigte dann KTM- Werksfahrer Kofler, der den KTM nach 37 Runden und 6:04:00,942 Stunden als Klassensieger und 26. von 148 Autos, 111 davon in Wertung, abstellte. „Unsere Taktik ging auf und wir konnten trotz einer Reparatur nach einem Startrempler vorne bleiben“, freute sich Bodin.

In der mit sieben Autos besetzten Klasse SP 10 teilte sich Florian Wolf (Linden) mit Arne Hoffmeister/Manuel Amweg (Liebenburg/Schweiz) einen BMW M4 GT4 von Leutheuser Racing + Events. Nach dem 24h- Rennen im Juni wurde der M4 neu aufgebaut und am Trainingsfreitag einem erfolgreichen Funktionstest unterzogen. Vom vierten Klassenrang ins Rennen gestartet, konnte man Platz drei vorfahren. Der Heckeinschlag eines Hintermanns warf den M4 zwar auf Platz vier zurück, man war aber insgesamt konkurrenzfähig. Die bittere Pille kam nach der Zielflagge. „Leider wurde nach dem Parc Ferme eine Überschreitung des Ladedrucks um 0, 2 bar festgestellt und wir disqualifiziert. Darauf haben weder Team noch Fahrer Einfluss. Hier muss im Nachgang geklärt werden, warum BMW Motorsport ein nicht regelkonformes Auto an den Start gebracht hat“, meinte Wolf.  

 

Der Gesamtsieg ging nach 6:00:48,444 Stunden und 40 Runden an Patrick Assenheimer/Maro Engel (Heilbronn/Monaco) im Mercedes AMG GT 3 von Black Falcon. Der sechste VLN- Lauf findet am 7. September wieder über die gewohnte Renndistanz von vier Stunden statt.

Rund Sache, runder Geburtstag

30. Schottenring Classic- GP  vom 17. bis 19. August

SCHOTTEN (sfä) Seit Mitte der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts geht es in Schotten sprichwörtlich rund. Im Jahr 1925 wurde der MSC Rund um Schotten gegründet und am 12. September des Gründungsjahres fand das erste Rennen auf dem heute legendären Schottenring statt. Seitdem ließ man Rennboliden auf, drei und vier Rädern am Fuße des Vogelsberges dröhnen und um Punkte und Pokale fahren. Es folgten Jahre mit unfreiwilligen Unterbrechungen, doch die Schottener gaben die Hoffnungen nie wirklich auf. In Erinnerung an glorreiche Zeiten erwachte sozusagen der Geist der alten Naturrennstrecke am 26./27. August 1989 mit dem ersten Schottenring Classic- GP wieder. Zwar auf einem 1, 4 Kilometer langen Stadtkurs der Rennstadt und damit deutlich kürzer als in der Historie, aber immerhin. Man besann sich auf den historischen Motorradsport und führte die Tradition weiter fort. Am dritten August- Wochenende feiern die MSC- Verantwortlichen um deren Chef Wolfgang Wagner- Sachs, den Fans und Fahrern das 30- Jährige Jubiläum des Klassikers. Ein runder Geburtstag, der in der Neuzeit nicht alltäglich ist, auch für einen renommierten ADAC- Ortsclub nicht. Größter Gegner war, ist und bleibt am dritten August- Wochenende das Wetter. Dennoch erwarten die Organisatoren eine dreistellige Fahrerzahl und mehr als 10 000 Zuschauer entlang der Schottener Seestraße beim Lauf zur Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft, der in Hessen seinen fünften von sieben Läufen auf Sollzeit veranstaltet.Weitere Infos unter www.schottenring.de.

Turbulenzen in Hammelburg und Sulingen

 

HAMMELBURG/SULINGEN (sfä) Wer den Fuldaer Jörg Schuhej im Rallyesport als Chauffeur hat, darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Podestplatz machen. Das dachte sich insgeheim wohl auch Meike Zettl aus Pohlheim, die mit dem Osthessen im Mitsubishi Lancer bei der 5. ADAC Toyo Tires Rallye Fränkisches Weinland in Hammelburg startete. Der Gedanke schien sich beim zweiten Lauf zum Mittelhessen- Cup Rallye zunächst zu bestätigen. Nach vier von sechs Wertungsprüfungen (WP) lag das Mixedteam unter 81 Teams in Führung. Am Start zur WP 5 platzten nach einem Antriebswellenschaden jedoch alle Sieghoffnungen. Es gewannen Baumhauer/Kuhn im Audi TTRS nach 15:02,9 Minuten. Beste Mittelhessen wurden Reiner Hahn/Alexander Kröll aus Lich bzw. Hungen mit Rang neun (+49,3 sec.). Der nächste Lauf findet am 10. Juni mit dem 1. und 2. Vogeslsberger Rallyesprint beim MSC Rund um Schotten statt.

Alles andere als ein Selbstläufer zum erhofften Klassensieg wurde die ADAC Rallye um die Sulinger Bärenklaue in Niedersachsen für Hermann Gaßber sr./Jasmin Kramer aus Surheim und Wölfersheim im Mitsubishi Lancer. Der dritte Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) und des ADAC Rallye Masters begann am Freitagabend mit drei WP´s. Im Etappenziel lagen Gaßner/Kramer auf Gesamtrang sieben und rund vier Sekunden hinter den Klassengegnern und Markenkollegen Peter Corazza/Jörn Limbach (Oelsnitz/Emsleben) auf Platz sechs. „Wir haben den Rundkurs Sulingen leicht verschlafen“, kommentierte Kramer am Abend. Doch auch auf den zehn WP´s am Samstag lief es nicht nach Plan. Nach einer falschen Reifenwahl am Morgen, hatte das Mitsubishi- Team auch eine Begegnung mit Wildwechsel erlebt. Als Krönung kam noch ein Reifenschaden hinzu, der fast eine Minute Zeit kostete. „So wurde es leider nichts mit dem Divisionssieg, aber so ist Rallye eben“, meinte Kramer ernüchternd mit dem zweiten Platz in der Klasse und Gesamtrang vier (+4:37,4 min.) hinter Corazza als Gesamtdritter (+3:36,9 min.). Bester Mittelhesse wurde Sebastian von Gartzen (Gießen), der mit Hans- Peter Loth (Frankfurt) im Citroen DS3 R3T neunter (+9:00,6 min.) wurde. Nico Leschhorn/Christoph Gerlich (Hungen/Niederwiesa) wurden am Freitagabend im Romo Peugeot 207 S 2000 noch auf Platz zehn geführt, fielen aber letztlich auf Platz 19 (+13:36,7 min.) zurück. Dessen Teamkollege Philipp Knof im Romo Peugeot 208 T16 war als Ersatz für den Niedersachsen Christian Riedemann in Sulingen dabei, der sich bei einem Unfall nach einem Überschlag im Vogelsberg verletzt hatte. Doch Knof und Beifahrer Alexander Rath überschlugen sich ebenfalls, blieben aber unverletzt. Es dürfte also Mehrarbeit auf Teamchef Ronald Leschhorn und dessen Mannschaft für den nächsten DRM- Lauf Ende Mai in Sachsen zukommen. Nach den Ausfällen der beiden Topteams Fabin Kreim/Frank Christian und Dominik Dinkel/Christina Kohl (beide Skoda Fabia), feierte der Ex- Autocross- Europameister Rene Mandel (Sommerkahl) mit Beifahrer Dennis Zenz (Klausen) im Ford Fiesta R5 nach 1:43:27,2 Stunden seinen ersten DRM- Sieg.

Nach drei von acht Masters- Läufen führen Carsten Mohe/Alexander Hirsch im Renault Clio R3T und Max Schumann/Altenkrüger/Lade im Suzuki Swift Sport mit je 75 Punkten, Gaßner sr./Kramer liegen mit 43 Punkten auf Rang vier.

 

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