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Riedemann gewinnt eine ganz besondere Cimbern Rallye

Christian Riedemann und Beifahrer Christian Brünjes setzen sich bei der bestens besetzten Cimbern-Rallye gegen die Konkurrenz durch.

Die Voraussetzungen waren vielversprechend. Noch nie waren außerhalb des WM-Laufs 14 der leistungsstarken Rally2-Boliden bei einer deutschen Rallye am Start. Die Dänen, die hier ihren ersten Lauf zur diesjährigen Meisterschaft absolvierten, brachten ihre gesamte Elite nach Süderbrarup. Die deutschen Top-Sportler wurden von Christian Riedemann angeführt. 111 Teams rollten über die Startrampe, so viele gab es bei Deutschlands nördlichster Rallye seit über 30 Jahren nicht mehr. 

Frühes Aus von Poulsen

Vom Start weg übernahmen die dänischen Vorjahressieger Kristian Poulsen / Ole Frederiksen in ihrem VW Polo R5 das Kommando und setzten sich an die Spitze. Doch schon in der dritten der insgesamt sechs Wertungsprüfungen über eine Gesamtlänge von 85,35 Kilometer schoben sich Christian Riedemann und sein Co-Pilot Christian Brünjes im Skoda Fabia Rally2 evo mit ihrer ersten Bestzeit vorbei und gingen in Führung.  Das frühe Aus für Poulsen kam am Start der vierten WP durch einen technischen Defekt.

Mit zwei weiteren Bestzeiten baute Riedemann seinen Vorsprung aus, im Ziel lag er über eine Minute vorn. „Das ist einfach nur genial, die Cimbern und ihr Vorgänger die Wikinger-Rallye war immer schon meine Lieblingsveranstaltung, seit ich 2009 erstmals hier war. Die Rallye ist so genial, die muss unbedingt wieder in die Deutsche Meisterschaft“, so Riedemann. „Bei der Konkurrenz hier zu gewinnen ist schon etwas ganz Besonderes. Zudem war es nach dem Lockdown die erste Rallye auf öffentlichen Straßen. Die Cimbern hat gezeigt, dass das mit den entsprechenden Konzepten möglich ist.“ 

Den zweiten Platz sicherten sich Michael Sorensen und Co-Pilot Erik Kristensen in einem weiteren Skoda Fabia R5. „Das war eine Rallye mit vielen Auf und Abs, mal hatten wir die richtigen und mal die falschen Reifen montiert. Aber am Ende haben wir mit dem zweiten Platz ein tolles Resultat. Für mich ist das ein besonderes Ergebnis, als 14-jähriger war ich hier zum ersten Mal überhaupt bei einer Rallye zum Zuschauen, dreimal dann als Teilnehmer und das hier ist die Krönung,“ strahlte Sorensen im Ziel. Er ergänzte, „hier bei unseren deutschen Freunden zu sein ist etwas Besonderes, wir sind immer herzlich willkommen.“

Auch der dritte Gesamtrang ging an ein Team aus Dänemark. Ib Kragh / Ditte Kammersgaard waren ebenfalls auf einem Fabia R5 am Start, „wir hatten die falschen Reifen montiert, für den Regen auf den beiden ersten WP passte das nicht und für die dritte Prüfung waren sie dann viel zu weich. Auf der zweiten Runde war es dann deutlich besser, aber der Zug an die Spitze war schon abgefahren.“

Starker Auftritt von Schulz im C2R2

75 der 111 gestarteten Teams kamen ins Ziel, die anderen mussten den anspruchsvollen Wertungsprüfungen Tribut zollen, „einiges Blech wurde bei den Ausfällen verbogen, aber glücklicherweise gab es keinerlei Personenschäden“, freute sich Rallyeleiter Rainer Haulsen. Bestes Team auf einem seriennahen Allradler wurde der vierfache Deutsche Rallye-Meister Hermann Gaßner im Mitsubishi Lancer auf dem elften Gesamtrang. Gemeinsam mit Co-Pilotin Lena Öttl war er für diesen Einsatz über 1.000 Kilometer aus dem bayrischen Surheim angereist.

Eine kleine Sensation ist der zwölfte Platz des saarländischen Nachwuchstalentes Timo Schulz. Gemeinsam mit Co-Pilotin Hanna Ostlender platzierte der 21jährige seinen kleinen Citroën C2R2 vor vielen wesentlich leistungsstärkeren Fahrzeugen. 

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/nat/artikel/riedemann-gewinnt-eine-ganz-besondere-cimbern-rallye-44966/

 

TERMINUPDATE: ZWEITER DOUBLE-HEADER ZUM SAISONFINALE

Das Corona-Jahr 2020 der Nürburgring Langstrecken-Serie endet mit einem weiteren Highlight. Der Termin des Saisonfinales wird vorverlegt. Am 7. und 8. November findet mit dem 45. DMV 4-Stunden-Rennen und dem 62. EIBACH ADAC ACAS Cup ein weiterer Double Header statt.

„Die erste Doppelveranstaltung in der Geschichte der Nürburgring Langstrecken-Serie Anfang Juli wurde von unseren Teilnehmern und Fans sehr gut angenommen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, einen zweiten Double Header nachzulegen. Anfang November ist mit besserem Wetter zu rechnen als zum Ende des Monats. Wir hoffen so auf ein spannendes Saisonfinale“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer der VLN VV GmbH & Co. KG.

Beide Rennen führen über die gewohnte Distanz von vier Stunden. An jedem Tag entscheidet das Zeittraining von 08:30 bis 10 Uhr über die Startplätze.

Die weiteren Termine 2020 im Überblick

24.10. – 45. DMV Münsterlandpokal
07.11. – 45. DMV 4-Stunden-Rennen
08.11. – 62. EIBACH ADAC ACAS Cup

 

Quelle: https://www.nuerburgring-langstrecken-serie.de/de/2020/09/01/terminupdate-zweiter-double-header-zum-saisonfinale/

 

Cimbern: 'Stell Dir vor es ist Rallye und keiner darf hin'

Es scheint wie eine verkehrte Welt: Da findet am kommenden Samstag in Süderbrarup die bestbesetzte Rallye des Jahres in Deutschland statt und außer den Organisatoren der Veranstaltergemeinschaft von den MSF Idstedt und dem AC Schleswig sowie den Teilnehmern darf keiner hin.

Da die Cimbern eine der wenigen Rallye-Veranstaltungen ist, die in diesem Jahr überhaupt durchgeführt werden kann, ist der Andrang der Sportler riesengroß. Mit 112 Nennungen wurde bei Deutschlands nördlichster Rallye erstmals seit gut 30 Jahren wieder eine dreistellige Teilnehmerzahl registriert, dazu kommen noch 15 Teams des Retrofeldes, die allerdings nicht auf Bestzeit unterwegs sind.

Auch die Qualität des Feldes ist beeindruckend. Die Dänen schicken zu ihrem ersten Meisterschaftslauf die komplette Landes-Elite. Angeführt werden sie von Kristian Poulsen, der zusammen mit Co-Pilot Ole Frederiksen im vergangenen Jahr hier gewonnen hat.

Dazu kommen hochkarätige Teams der nationalen Szene, der vierfache deutsche Meister Hermann Gaßner aus dem bayrischen Surheim nimmt dabei den Weg von jeweils über 1.000 Kilometern quer durch die Republik auf sich. Insgesamt starten 14 Teams auf leistungsstarken R5-Boliden, sie werden den Sieg unter sich ausmachen.

Die sportliche Entscheidung fällt auf drei Wertungsprüfungen, die jeweils zweimal gefahren werden. Insgesamt sind 85,38 Kilometer auf Bestzeit zu absolvieren. „Die als zweite Wertungsprüfung geplante Strecke kann kurzfristig nicht gefahren werden, aber in Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemeinden und den Genehmigungsbehörden haben wir sofort eine Alternativ-Strecke gefunden“, sagt Organisationsleiter Torsten Johne.

Fans müssen Zuhause bleiben

Die Vorbereitungen des Orga-Teams waren diesmal komplett anders. „Dort wo wir uns normalerweise um das Programmheft, die Zuschauerpunkte und Zuschauerlenkung und andere öffentlichkeitswirksame Aktionen gekümmert haben, standen diesmal – neben der Organisation des sportlichen Teils – die Planung und Umsetzung des Hygiene- Konzeptes im Vordergrund“, erläutert Rallyeleiter Rainer Haulsen. So mussten sich alle Teilnehmer und ihre Service-Teams vorab online registrieren, damit vor Ort so wenig persönliche Kontakte wie möglich entstehen.

Diese Maßnahme bedingt auch den Ausschluss der Zuschauer. „Als Veranstalter sind wir sehr froh, dass wir mit einem ausgereiften Hygiene-Konzept die beteiligten Behörden überzeugen konnten und gemeinsam eine Grundlage gefunden haben, die Cimbern Rallye überhaupt durchführen können. Wie jeder Sport lebt auch der Rallye-Sport von der Begeisterung der Fans. Darauf müssen wir in diesem Jahr verzichten, aber dieser Verzicht ermöglicht den sportlichen Wettbewerb“, so Haulsen.

Auch Johne appelliert an die Fans: „Wir haben in diesem Jahr die ungewohnte, aber absolute erforderliche Situation, dass wir alle Fans dringend bitten, zuhause zu bleiben. So unterstützen sie uns und ermöglichen die Durchführung der Rallye.“

Aktuelle Informationen gibt es auf www.cimbern-rallye.de

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/nat/artikel/cimbern-stell-dir-vor-es-ist-rallye-und-keiner-darf-hin-44929/

 

Auch die Rallye Köln-Ahrweiler muss abgesagt werden

Nun erwischt es auch die Rallye Köln-Ahrweiler. Die Kult-Veranstaltung reiht sich in eine lange Liste von Corona-bedingten Absagen ein.

Die Reihen lichten sich weiter. Nun haben auch die Veranstalter der Rallye Köln-Ahrweiler das Handtuch geworfen.

„Mit Blick auf die behördlichen Auflagen, welche aktuell zu berücksichtigen sind und mit dem was hier auf Veranstalter noch zukommen kann, haben wir uns für eine Absage entschieden“, sagte Organisationsleiter Hans-Werner Hilger.

Jetzt geht der Blick bereits auf das kommende Jahr, dann soll die ‚RKA‘ wie gewohnt vom 12. bis 14. November stattfinden. „Mit leicht geändertem Konzept, das auch weiterhin die Fahrer und Fans sicher begeistern und die lebendige Historie der Veranstaltung bewahren wird“, so Hilger abschließend.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/nat/artikel/auch-die-rallye-koeln-ahrweiler-muss-abgesagt-werden-44927/

 

Formel-1-Fahrer Stefan Bellof starb vor 35 Jahren in Spa - „Das war die Hoffnung, der zukünftige Weltmeister“

01.09.202011:55

Formel-1-Fahrer Stefan Bellof starb vor 35 Jahren in Spa - „Das war die Hoffnung, der zukünftige Weltmeister“

von Stefan Schaal

 

Am Dienstag vor 35 Jahren verunglückte der Gießener Rennfahrer und Langstreckenweltmeister Stefan Bellof. »Die Erinnerung an ihn geht langsam verloren«, befürchten zwei Männer aus Wettenberg und Pohlheim. Seit Jahren sammeln sie Gedenkstücke wie Poster, Autogramme und persönliche Gegenstände Bellofs. Nun suchen sie einen Raum für eine Dauerausstellung.

Eine schlicht gestaltete, in einem grauen Farbton gerahmte Vitrine steht in Torsten »Hardy« Hartmanns Hausflur in Krofdorf-Gleiberg. Wer einen Blick durch die Glasscheiben wirft, entdeckt kleine Sammlerschätze: einen Schriftzug auf einem Stück Papier. Einen Ausweis, auf den vor knapp 40 Jahren behelfsmäßig ein Porträtfoto getackert wurde. Und einen goldenen Pokal, den Stefan Bellof einst als Deutscher Rennsportmeister in die Höhe reckte.

35 Jahre ist es her, als ein tödliches Unglück auf der Rennstrecke im belgischen Spa Millionen Menschen und vor allem Familie, Freunde und Weggefährten Bellofs im Kreis Gießen in Schock und Trauer versetzte. Der Gießener Rennfahrer Stefan Bellof raste am 1. September 1985 beim 1000-Kilometer-Rennen von Spa-Francorchamps nach einer Kollision mit dem Belgier Jacky Ickx mit annähernd 250 km/h gegen die Leitplanke und die dahinter montierte Mauer. Bellof, einer der talentiertesten deutschen Fahrer in der Geschichte des Rennsports, starb beim Aufprall.

»Ich war damals elf Jahre alt«, erzählt Hartmann. Mit seinem Vater habe er viele Rennen vor dem Fernseher verfolgt. »Das Rennen in Spa wurde nicht live übertragen, es war ja kein Formel-1-Wettbewerb.« Er erinnere sich aber an den Bericht in der Sportschau. »Das hat uns getroffen«, erzählt Hartmann. »Mein Vater war niedergeschlagen. Er hat gesagt: Das war die Hoffnung, der zukünftige Weltmeister

Heute, dreieinhalb Jahrzehnte später, umtreibt den Wettenberger Hartmann, der als Krankenpfleger tätig ist, und seinen Kollegen und Freund Alexander Wissgott die Sorge, dass die Erinnerung an Stefan Bellof mehr und mehr verblasst, auch im Gießener Land. »Alles wird kurzlebiger«, sagt der in Pohlheim lebende Wissgott. Seit wenigen Jahren gebe es auch keinen aktiven Fanclub mehr.

Seit mehreren Jahren sammeln die beiden Gedenkstücke, die an Stefan Bellof erinnern und die ihm zum Teil einst gehörten. Neben Autogrammen, Modellfahrzeugen, einem originalgetreu nachgebauten Helm und seltenen Fotografien besitzen die beiden durch persönliche Kontakte mit anderen Sammlern und Stöbern im Internet auch drei Pokale. »Modellautos kann sich jeder kaufen«, sagt Hartmann. »Aber die Highlights sind Gegenstände, die er selbst einmal in den Händen gehalten hat.«

Die beiden Sammler sitzen bei einer Tasse Kaffee zusammen. Der 46 Jahre alte Hartmann ist in der Region als Sänger unter anderem der Band »Mother’s Milk« bekannt, der 49-jährige Wissgott berichtet als freier Journalist regelmäßig über Motorsport. Beide tragen Shirts, die an Bellof erinnern. Autogramme des Rennfahrers sind darauf zu sehen. Auf der linken Brustseite Wissgotts ist ein kleiner Helm in den Farben Schwarz, Rot und Gold abgebildet. Der Helm war eines der Markenzeichen Stefan Bellofs, seine damalige Lebensgefährtin hatte das Design entworfen. »Wenn ich das Shirt bei Rennsport-Veranstaltungen trage, werde ich auf den Helm angesprochen«, sagt Wissgott. »Fans erkennen das Zeichen sofort

Die beiden Rennsportfans. sammeln mit Leidenschaft Gegenstände eines Fahrers, den sie nie getroffen haben, den sie nie live bei einem Rennen erlebt, geschweige denn kennengelernt haben. Dass in Hartmanns Vitrine auch persönliche, sensible Gegenstände liegen, ist ihnen bewusst. Beispielsweise besitzt der Wettenberger ein Paar Ohrenstöpsel, das Bellof einmal bei einem Rennen trug. Mit derartigen Gegenständen gehe man vorsichtig um, versichert Hartmann. Wissgott fügt hinzu: »Wir wollen keinen Personenkult betreiben.«

Die Faszination liege vielmehr im Rennsport der 70er und 80er Jahre begründet. »Die Fahrer waren Haudegen, die haben ihre Kippe noch am Rennwagen ausgetreten, bevor sie dann ins Auto gestiegen sind«, erzählt Wissgott überspitzt und mit einem Schmunzeln. »Das waren normale Menschen, nahbar und für Späße zu haben.« Bei Stefan Bellof, mit dessen Bruder er befreundet sei, komme hinzu, dass einer dieser Haudegen aus der Region, ein Gießener war. »Er war ein herausragender Rennfahrer. Aber auch eine herausragende Persönlichkeit

Hartmann erzählt, dass Bellof mal in der Sendung »Dalli Dalli« zu Gast war. Er habe mit Harald Juhnke ein Team gebildet, sie hätten die ganze Zeit gewitzelt. »Die Aufnahme ist verschwunden, auch im ZDF-Archiv gibt es sie nicht.«

Bei den Golden Oldies wollten Hartmann und Wissgott Ende Juli ihre Sammlung präsentieren. Die Gemeinde Wettenberg hatte dies initiiert und ein Zelt organisiert, in dem auch ein Nachbau des Formel-1-Wagens stehen sollte, den Bellof gefahren hatte. Nach dem Ausfall der Golden Oldies wegen Corona planen die Sammler an einer Dauerausstellung über Bellof. »Es wäre schön, wenn wir möglichst viele Gegenstände an einen Ort bekommen«, sagt Hartmann. Die beiden suchen Unterstützer, die sich an die Redaktion wenden können: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Man habe über einen Platz in Frankfurt nachgedacht. »Aber eine Sammlung gehört hierher«, sagt Wissgott. In die Heimat Stefan Bellofs. »In die Gießener Region.«

Quelle: Gießener Allgemeine

ADAC Rallye Deutschland 2020 abgesagt

Ticketkäufer erhalten Kaufpreis automatisch zurückerstattet

Die ADAC Rallye Deutschland kann in diesem Jahr aufgrund fehlender Genehmigungen der zuständigen Behörden nicht wie geplant ausgetragen werden.

Ursprünglich war der deutsche Lauf der FIA World Rally Championship (WRC) Mitte Oktober im Saarland und in Rheinland-Pfalz geplant. Die dort erforderlichen Genehmigungen konnten trotz aller Bemühungen letztlich nicht erhalten werden. Alle Ticketkäufer für die ADAC Rallye Deutschland erhalten den Kaufpreis ihrer Tickets automatisch zurückerstattet.

Nach dem behördlich verlängerten Verbot von Großveranstaltungen mit Zuschauern zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis Ende Oktober, haben sich die Bemühungen des ADAC in den vergangenen Wochen intensiv darauf konzentriert, die Rallye auf dem weitläufigen Areal des Truppenübungsplatzes in Baumholder ohne Beteiligung von Zuschauer durchzuführen. Aufgrund der hohen Anzahl von an der Rallye notwendigerweise Beteiligten im Servicepark am Bostalsee (Saarland), und bei den geplanten Wertungsprüfungen auf der "Panzerplatte" (Rheinland-Pfalz), ist die Rallye aus behördlicher Sicht letztendlich jedoch nicht genehmigungsfähig.

"Wir haben in den vergangenen Wochen gut und konstruktiv mit dem Innenministerium des Saarlands, den lokalen Behörden und der Bundeswehr in Baumholder zusammengearbeitet. Die behördlichen Auflagen lassen es aber leider nicht zu, die Rallye durchzuführen. Auch nach den Vorgaben von Rheinland-Pfalz sind unter Auflagen maximal 350 Personen auf dem Truppenübungsplatz zugelassen. Mit dieser Anzahl von Personen, und da sind Teilnehmer bereits mit eingerechnet, lässt sich ein WM-Lauf nicht durchführen. Zudem hat das Areal in Baumholder einen Umfang von rund 80 km. Als Veranstalter kann man nicht dafür Sorge tragen, das Gelände so abzusichern, dass sich Personen nicht unbefugt Zugang verschaffen und damit gegen behördliche Vorgaben verstoßen wird", so ADAC Motorsportchef Thomas Voss.

Alle Ticketkäufer der ADAC Rallye Deutschland werden per E-Mail informiert und erhalten in den kommenden Tagen automatisch den Kaufpreis der Tickets zurückerstattet.

Quelle: https://www.adac-rallye-deutschland.de/de/artikel/adac-rallye-deutschland-2020-abgesagt-ticketkaeufer-erhalten-kaufpreis-automatisch-zurueckerstattet-265387

 

 

Absage der Rallye Deutschland naht

Die Rallye-Weltmeisterschaft wird ihren nächsten Lauf verlieren und dieses Mal trifft es Deutschland. Angesichts der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist eine Durchführung nicht möglich.

Bittere Pille für die deutschen Rallyefans. In Kürze soll der ADAC die diesjährige Rallye Deutschland absagen.

Lange hatte der Veranstalter um eine Durchführung gekämpft, musste sich aber den wegen der Corona-Pandemie erlassenen Auflagen beugen und wird sich in eine lange Reihe von WM-Läufen einreihen, die das gleiche Schicksal erlitten.

Offenbar konnte selbst die Minimal-Variante, am Freitag und Samstag ausschließlich auf dem Militärgelände in Baumholder zu fahren und Zuschauern keinen Eintritt zu gewähren, durch die geltenden Beschränkungen nicht umgesetzt werden.

Sardinien soll Termin bekommen

Die drohende Absage der Rallye Deutschland sorgt für Bewegung auf Sardinien. Die Italiener wollen auf das zweite Oktober-Wochenende (09. bis 11.10.) vorrücken. Diese Nachricht macht bereits die Runde, denn die Hotelpreise auf der Mittelmeerinsel ziehen deutlich an.

WRC-Kalender 2020*

23.-26.01. Monte-Carlo
13.-16.02. Schweden
12.-15.03. Mexiko
04.-06.09. Estland
18.-20.09. Türkei
09.-10.10. Italien
19.-22.11. Belgien

*nicht offiziell

Rallye-Saison 2020 nimmt Fahrt auf

/ Rallye

Die Rallye-Saison in Deutschland nimmt weiter an Fahrt auf. Nachdem bereits Anfang August mit der ADAC Holsten Rallye und der ADAC Rallye Kempenich der DMSB-Rallye-Cup (DRC) nach der durch Corona bedingten Pause wieder starten konnte, steht nun auch der DMSB-Schotter-Rallye-Cup in den Startlöchern.

Am 12. September wird das in diesem Jahr erstmals ausgeschriebene DMSB-Prädikat bei der 15. ADMV Rallye Kurstadt Bad Schmiedeberg seine Premiere feiern. Insgesamt vier Veranstaltungen wird der DMSB-Schotter-Rallye-Cup 2020 nach aktuellem Planungsstand umfassen, mehr als 60 Fahrerinnen und Fahrer haben sich bereits eingeschrieben. Die einzelnen Läufe des DMSB-Schotter-Rallye-Cups werden überwiegend auf losem Untergrund ausgetragen. Damit stellt sich der Motorsport-Dachverband ab dieser Saison noch breiter im Rallyesport auf.

Ende November stehen dann die Endläufe der beiden DMSB-Rallye-Prädikate an. Dort treffen die schnellsten Teilnehmer der beiden Regionen des DMSB-Rallye-Cups aufeinander, eine Woche später findet das Finale des DMSB-Schotter-Rallye-Cups 2020 auf losem Untergrund statt.

Terminkalender DMSB-Schotter-Rallye-Cup 2020

12.09.2020
15. ADMV-Rallye Kurstadt Bad Schmiedeberg

26.09.2020
12. ADAC-Ostsee-Rallye

6.-7.11.2020
23. Int. ADMV-Lausitz-Rallye Boxberg

28.11.2020
Janinas 18. ADMV-Wedemark-Rallye

 

Quelle: DMSB e.V.

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