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Datum : Sonntag, 26. September 2021
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Geipel gewinnt Cimbern-Rallye

Philip Geipel und Beifahrerin Katrin Becker-Brugger haben die diesjährige Cimbern-Rallye für sich entscheiden können und einen wichtigen Schritt in Richtung Titel gemacht.

Die Erfolgsserie von Marijan Griebel (Citroën) ist gestoppt. Nach drei Siegen in Folge musste er sich bei der Cimbern-Rallye mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Ganz oben auf dem Treppchen steht Philip Geipel (Skoda), der vor dem Saisonfinale seine Führung in der Deutschen Rallye Meisterschaft festigen kann.

„Es lief alles wie von selbst. Wir haben schnell unseren Rhythmus gefunden und hatten heute während des gesamten Tages Spaß. Auch vom Regen haben wir uns nicht beirren lassen, die Reifenwahl war perfekt und die letzte Prüfung war eine der coolsten, die ich je gefahren bin. Da wir auch die Pirelli Power Stage gewonnen haben, kommen 35 Punkte dazu. Wir wollen diese Euphorie vom hohen Norden mit in das Finale nach Niederbayern nehmen.“

Griebel lag nach dem ersten Tag nur eine Zehntelsekunde hinter den späteren Gewinnern, danach fiel er kontinuierlich zurück. „Wenn ich gewinnen kann, gebe ich alles. Wenn nicht, fahre ich taktisch. Das war heute der Fall. Ich habe schnell gemerkt, dass unser Paket aus Fahrer, Auto und Reifen nicht zum Sieg reichen würde. Im Hinblick auf den Titel ist ein zweiter Platz nach drei Siegen in Folge auch okay. In unserer Klasse sind die Autos auf identischem Niveau, da kommt es auf die Reifen an. Unserer funktionierte heute bei nassen Bedingungen nicht so gut, dafür waren wir in den Rallyes zuvor sehr schnell. Damit muss man eben leben“, erklärte der 33-jährige Tabellenzweite aus Hahnweiler.

Pech hatte Mitfavorit Julius Tannert (VW). Nach starkem Auftakt fing sich der Zwickauer zwei Reifenschäden ein und musste vorzeitig aufgeben.„Ich bin in Wertungsprüfung fünf über den Fuß einer Baustellen-Barke gefahren und habe uns damit einen Reifenschaden eingehandelt. Wir sind zu Ende gefahren und hatten einen Rückstand von rund 40 Sekunden. Danach haben wir uns mit einem neuen Reifen wieder einen Plattfuß eingehandelt. Das wars, wir hatten keinen Ersatz mehr und mussten das Fahrzeug abstellen. Schade, wir waren absolut siegfähig, aber ich fahre seit über zehn Jahren Rallye und bin Kummer gewohnt“, so der 32-jährige Zwickauer. 

Drittbeste Deutsche in der DRM-Wertung waren Oliver Bliss und Marco Glasen im Skoda Fabia R5 auf Rang sechs. Auf den drei Plätzen vor ihnen lagen Teilnehmer aus Dänemark, die traditionell bei der Cimbern Rallye einen offiziellen Meisterschaftslauf austragen und deren Ergebnisse mit in die Wertung eingehen.

Titel für Martin Christ

In der DRM2-Kategorie war es am Samstag bis zum Schluss spannend. Nach jeder Wertungsprüfung wechselte die Führung, ehe sich Nico Knacker (Renault) bei erneut einsetzendem Regen gegen seine deutsche Konkurrenz durchsetzen konnte und in seiner Klasse Platz zwei erkämpfte. „In den letzten Rallyes lief es teilweise sehr unglücklich und wir sind froh, dass unsere Pechsträhne endlich gerissen ist. Die Reifenwahl war entscheidend und wir haben uns auf der vorletzten WP ein wenig verpokert. Zum Schluss lagen wir dann goldrichtig und konnten unsere Kollegen aus Deutschland noch abfangen“, freute sich Nico Knacker, der sich allerdings klar dem Klassenbesten Madsen Jacob Leutenberger (Peugeot) geschlagen geben musste.

Konstantin Keil (Citroën) zeigte im Regen von Süderbrarup ebenfalls eine starke Leistung und belegte Platz drei. Dahinter freute sich Tabellenführer Martin Christ (Opel) wie selten zuvor über einen vierten Rang, denn der machte ihn vorzeitig zum Meister in der DRM2.

„Wir hatten einen großen Vorsprung, Ankommen war das Wichtigste. Wir durften nur nicht zu viel an Boden verlieren. Bei den wechselhaften Bedingungen haben wir auf Sicherheit gesetzt und sind fast ausschließlich mit Regenreifen gefahren, obwohl man auch softe Slicks hätte einsetzen können. Aber diese Zurückhaltung ist nicht ungefährlich und wäre am Freitag fast schiefgegangen. Ich bin weggerutscht und haarscharf an einem Baum vorbei auf einer Wiese gelandet. Da haben wir 15 Sekunden verloren. Danach war ich voll konzentriert unterwegs und bin glücklich über diese Meisterschaft.“

Das Saisonfinale findet bereits in zwei Wochen im Rahmen der 3-Städte-Rallye (14. bis 15. Oktober) statt.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/geipel-gewinnt-cimbern-rallye-49073/

 

Kehrtwende in Sachen Rallye Deutschland

Weil in Spanien die Finanzierung wackelt und gleichzeitig der ADAC ein tragfähiges Konzept für einen neuen WM-Lauf vorlegen konnte, kehrt die Rallye-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr wieder nach Deutschland zurück. Mit im Boot: Tschechien und Österreich.

Lange Zeit sah es so aus, als ob der ADAC überhaupt kein Interesse mehr an der Ausrichtung eines Rallye-WM-Laufs habe. Jetzt der Paukenschlag: Zusammen mit den Verbänden in Österreich und Tschechien legte man doch noch einen Plan für eine neue Rallye in Zentraleuropa vor. 

Gestartet wird in Prag und nach den Freitagsprüfungen in Tschechien, geht es Samstag und Sonntag durch Südbayern und Österreich - mit Dreh- und Angelpunkt in Passau.

„Das diesmal vorgestellte Konzept einer Rallye in drei Ländern war deutlich konkreter und mit den beteiligten Motorsportverbänden abgestimmt“, erklärte Simon Larkin, beim WM-Promoter für Veranstaltungen und Kalenderplanung verantwortlich, gegenüber auto-motor-und-sport.de.

Der neue WM-Kalender soll noch vor der nächsten FIA-Weltratssitzung am 19. Oktober bekannt gegeben werden. Bis dahin werden mehr Informationen über den neuen WM-Lauf erwartet, der auch durch Deutschland führt und in den kommenden drei Jahren Bestandteil der Topliga sein soll.

Kalender Rallye-WM 2023*

Monte Carlo (Januar)
Schweden (Februar)
Mexiko (März)
Kroatien (April)
Portugal (Mai)
Italien (Juni)
Kenia (Juni)
Estland (Juli)
Finnland (August)
Chile (September)
Griechenland (September)
Zentraleuropa (Oktober)
Japan (November)
Saudi-Arabien (Dezember)

*nicht offiziell

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/wrc/artikel/kehrtwende-in-sachen-rallye-deutschland-49069/

 

Griebel gewinnt Saarland-Pfalz-Rallye

Zusammen mit Beifahrer Tobias Braun hat Marijan Griebel sein Heimspiel in der Deutschen Rallye Meisterschaft gewonnen. Die weiteren Podiumsplätze bei der Saarland-Pfalz-Rallye belegen Julius Tannert und Philip Geipel.

Nach packenden Duellen in der Region um die Kreisstadt St. Wendel im Saarland sicherte sich Lokalmatador Marijan Griebel aus Hahnweiler im Citroën C3 Rally2 seinen dritten Sieg in Folge. Zusammen mit Co-Pilot Tobias Braun rückt er in der Meisterschaft auf Platz zwei vor und jagt nun die Führenden Philip Geipel und Katrin Becker-Brugger (Skoda Fabia Rally2 Evo), die im Saarland hinter Julius Tannert und Frank Christian (VW Polo R5) Dritter wurden.

„Unser Plan ist voll und ganz aufgegangen. Da die WPs am Freitag dieselben des Vorjahres waren, hatte ich keinen Vorteil. Aber am Samstag wusste ich, dass ich aufgrund der Streckenkenntnis den anderen gegenüber einen Vorteil haben würde. Das haben wir perfekt ausgespielt. Es hat richtig Spaß gemacht, sieben Bestzeiten in Folge hinzuknallen und die Rallye zu gewinnen“, sagte Griebel.

Selten ging es in der Deutschen Rallye-Meisterschaft enger zu. Bis zur achten Wertungsprüfung wechselte dreimal die Führung und kein Fahrer konnte sich mit mehr als 1,5 Sekunden von der Konkurrenz absetzen. Erst als es zu den Prüfungen rund um den Heimatort Hahnweiler am Samstagnachmittag kam, nutzte der spätere Sieger Griebel seinen Heimvorteil und baute die Führung auf die Zweitplatzierten kontinuierlich aus.

Julius Tannert zeigte eine starke Vorstellung, gewann drei Wertungsprüfungen und führte zwischenzeitlich sogar die Saarland-Pfalz Rallye an. „Wir hatten die Hand schon kurz am Pokal, aber Marijan hat seinen Heimvorteil genutzt. Die Nachmittagsschleife spielte ihm da voll in die Karten. Bei der Rallye geht es eben um Streckenkenntnisse, und wer noch ein bisschen besser weiß, wo es genau langgeht, findet hier und da auch mal eine halbe Sekunde. Da hatten wir einfach keine Chance, das muss man auch anerkennen und akzeptieren. Aber wir konnten Philip und Dominik hinter uns lassen und den Abstand nach vorn verkürzen“, erklärte der 32-jährige Tannert.

Philip Geipel startete stark mit den Siegen der WP eins, drei und sechs, konnte aber am Ende als Dritter auf Griebel und Tannert keinen Druck mehr ausüben. „Das war eine äußerst spannende Rallye. Leider haben wir am ersten Nachmittag bei zwei der vier Prüfungen kleinere Fehler gemacht, das war ärgerlich. Heute war es aber eigentlich ganz okay.“ Und Co-Pilotin Katrin Becker-Brugger ergänzt: „Heute waren wir erst Gejagte, dann Jäger. Gut ist, dass wir mit einem heilen Auto ins Ziel gekommen sind. Jetzt schauen wir mit Spannung auf die Cimbern Rallye und die Meisterschaftsentscheidung.“

Auf den Plätzen vier und fünf folgten die Duos Dominik Dinkel/Pirmin Winklhofer und Björn Satorius/Hanna Ostlender (beide Ford Fiesta Rally2).

Noller gewinnt DRM2-Wertung

In der DRM2-Wertung kam es zu einem wahren Herzschlagfinale. In der allerletzten Wertungsprüfung schafften René Noller und Stefan Kopczyk im Opel Corsa Rally4 nach einer großartigen Aufholjagd noch das Unmögliche und zogen an Martin Christ zum Sieg vorbei. Noller entschied sieben der letzten acht WPs für sich. „Das war der Wahnsinn. Es fing gestern gar nicht so gut, aber heute lief alles nach Plan – einfach perfekt. Auch die Bestzeit auf der Pirelli Power Stage haben wir geschafft. Wir lagen vor den letzten vier Prüfungen 13 Sekunden zurück. Super, wie wir das noch aufgeholt haben“, sagte Noller. Aber auch der zweitplatzierte Markenkollege Christ war nicht unzufrieden: „Wir sind eigentlich ganz glücklich, denn seit der neunten WP war unsere Kupplung kaputt und wir wollten nur noch Schadensbegrenzung betreiben.“

Andreas Dahms und Paul Schubert im Porsche 911 Carrera liegen nach ihrem Sieg in der DRM Classic uneinholbar in Front und sind die neuen DRM Classic Champions. „Das hat hier richtig Spaß gemacht. Eine ganz tolle Rallye mit super Strecken und vielen Raffinessen - alleroberstes Regal. Schön zu sehen ist, dass die Fangemeinde von unserem Porsche immer größer wird“, schwärmte Andreas Dahms.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/griebel-gewinnt-saarland-pfalz-rallye-48896/

 

Hart gekämpft, Podium, aber trotzdem nicht richtig glücklich

Kurvenreiche Strecke auf dem Sachsenring forderte vom BMW alles, manchmal auch etwas mehr. 

André Reuter: " Wenn man mit dem mehrfachen Meister und aktuell führenden in der Meisterschaft permanent im harten Zweikampf ist, der Streckensprecher Schnappatmung bekommt ("...ein 318is hetzt einen M3, wie kann das sein?") dann beide Läufe "nur" zweiter wird, tut das schon etwas weh. Zumal ich im freien Training und im Qualifying HaRo Holzer auf seinem M3 E30 beide Male geschlagen habe. Aber er ist eben ein Fuchs. Sonst wäre er nicht schon Meister geworden und würde aktuell auch nicht führen. Dafür habe ich aber die Sektdusche auf dem Podium eindeutig gewonnen".  André Reuter lacht :-)

Aus dem offiziellen Pressebericht der Tourenwagen-Legenden:

 
"...Schnellstes Klasse-3-Fahrzeug war der BMW M3 E30 von Hans Robert Holzer. „Das war ein richtig hartes Rennen“, sagte er. „Ich habe von Anfang bis Ende gekämpft. André Reuter hat mit seinem BMW 318is E30 richtig Druck gemacht. Er ist sehr stark gefahren. Morgen hoffe ich erneut auf ein gutes Ergebnis, um die Tabellenführung in der Meisterschaft zu verteidigen.“

 

Im zweiten Rennen waren die Reifen dann ab der Mitte des Rennens überfahren und Reuter musste abreißen lassen.

Nach denn Ferien geht es nochmal nach Hockenheim und an den Nürburgring. Da werden die Karten nach einem kleinen upgrade am Fahrzeug neu gemischt.

Gesamtsieger wurde im ersten Lauf auf ITC Mercedes AMG Thorsten Stadler, und im zweiten Lauf DTM Legende Kurt Thiim auf dem gleichen Auto.

Quelle: Reuter Motorsport

 

Dennis Fetzer siegt am Nürburgring

Das ROWE 6 Stunden Rennen war ein voller Erfolg für Dennis Fetzer. Der Deutsche siegte mit Leon Köhler, Klaus Koch und Lorenzo Rocco in der Lionspeed GP by Car Collection #23 in der GT3 Pro-Am Kategorie.

· Dennis Fetzer, Leon Köhler, Klaus Koch und Lorenzo Rocco in der #23

· 1. Platz in der SP9 Pro-Am Kategorie

· 8. Gesamtrang beim 6 Stunden Rennen

 

Nürburgring. Beim fünften Saisonlauf der Nürburgring Langstrecken Serie setzte Dennis Fetzer ein weiteres Ausrufezeichen. Nach seinem Erfolg beim legendären 24-Stunden-Rennen, bewies er am Wochenende erneut sein Talent. Beim sechsstündigen Lauf gingen 133 Fahrzeuge an den Start. Der Deutsche pilotierte den Audi R8 LMS evo II GT3 von Lionspeed GP by Car Collection mit Leon Köhler, Klaus Koch und Lorenzo Rocco. Die #23 kämpfte sich vom elften Rang startend kontinuierlich nach vorne - obwohl Dennis Fetzer zu Beginn mit dem Reifendruck kämpfen musste - und überquerte die Ziellinie auf dem achten Gesamtrang. Damit sicherte sich das Quartett den Klassensieg in der SP9 Pro-Am Kategorie.

„Das gesamte Team hat eine tolle Performance gezeigt. Unsere Saison war bisher durchwachsen. Nach dem Erfolg beim 24h Rennen, hatten wir etwas Pech bei der vergangenen NLS-Veranstaltung. Der Sieg in der Pro-Am Kategorie bedeutet mir sehr viel und gibt einen neuen Motivationsschub für die nächsten Läufe“, so Dennis Fetzer.

 

Ergebnis SP9 Pro-Am

1. #23 Lionspeed by Car Collection Motorsport | Dennis Fetzer, Leon Köhler, Klaus Koch, Rocco Lorenzo

2. #25 Huber Motorsport | Jochaim Thyssen, Enzo, Nico Menzel

3. #14 RaceIng – Racing Engineers GmbH | Bernhard Henzel, Nick Wüstenhagen

4. #36 Walkenhorst Motorsport | Henry Walkenhorst, Jörg Müller, Friedrich Von Bohlen, Jörg Breuer

DNF #17 PROsport-Racing | Maxime Dumarey, Jean Glorieux, Christoph Breuer

Quelle: Dennis Fetzer

https://mailchi.mp/6d85cdc47688/all-inklcom-racing-bereit-fr-den-wtcr-saisonauftakt-8912201?e=34eac46c2b

 

HJS-DRC JUNIOR RENÉ NOLLER EREILT RÜCKSCHLAG BEIM SAISONHIGHLIGHT

Die Premiere der 1. ADAC Rallye Mittelrhein (01./02.07.22) wurde zum vollen Erfolg. Als vierter Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft präsentierte sich Wittlich als perfekter Gastgeber und die Rückkehr der malerischen Weinbergprüfungen sorgte für große Begeisterung bei Teilnehmern und Zuschauern. Der HJS-DRC Förderpilot René Noller startete mit Copilot Stefan Kopczyk motiviert in die Veranstaltung und schied durch einem Fahrfehler nach nur wenigen Kilometern aus.

GLÜCK IM UNGLÜCK – SCHADEN HÄLT SICH IN GRENZEN UND ES GIBT EIN STREICHERGEBNIS

„Nachdem wir uns bei den beiden letzten Läufen Freitagsabends jeweils einen Rückstand eingehandelt hatten, starteten wir hoch motiviert in die Veranstaltung. Gleich in der ersten Prüfung „Bergweiler“ kamen wir in einer schnellen Rechtskurve mit dem linken Hinterrad auf eine Wiese, drehten uns mehrfach über die Straße und landeten letztlich in einem Feld – glücklicherweise überschlugen wir uns nicht. Dabei rissen wir uns ein Rad heraus und beschädigten das Fahrwerk nachhaltig, so dass ein Restart am nächsten Tag unmöglich war“, resümierte René nach seinem ersten Ausfall beim zehnten Einsatz in dieser Saison. „Die Vorfreude war riesengroß und dementsprechend ist auch die Enttäuschung sehr hoch! Bereits die Besichtigung der Wertungsprüfungen, insbesondere die Weinbergprüfungen welche fast die Hälfte der Veranstaltung betrugen, gelten nicht umsonst als die anspruchsvollsten Strecken in Deutschland. Ich konnte es kaum erwarten sie im Renntempo zu absolvieren – aber leider kam es nicht dazu...“, ärgert sich der Youngster.
 
„Die Konkurrenz ist in diesem Jahr sehr stark und René zeigte von Anfang an, dass er gut mithalten kann. Wenn man sich ständig am Limit bewegt, geht man auch irgendwann einmal darüber – das gehört zum Geschäft“, muntert Klaus Osterhaus seinen Schützling auf. „Aufstehen, die Krone richten und weiter geht`s im August mit der ADAC Saarland-Pfalz Rallye in St. Wendel. In Sachen Meisterschaft ist auch noch nichts verloren – es gibt ein Streichresultat und somit ist noch alles offen...“, blickt der Mentor positiv in die Zukunft.

VORFREUDE AUF EIN WIEDERSEHEN IN CASENTINO – 6. LAUF MITROPA RALLYE CUP

Bereits in dieser Woche steht für René Noller mit der 42. Rally Internazionale del Casentino 2022 der nächste Auslandseinsatz in Italien auf dem Programm. Den 6. Lauf zum Mitropa Rallye Cup kennt der Junior bereits aus dem Vorjahr und zählt ihn zu einem seiner Lieblingsveranstaltungen. Hier gilt es die Führung in der 2-WD-Wertung zu verteidigen und eventuell sogar die Gesamtführung zu übernehmen – der Youngster belegt derzeit den zweiten Gesamtrang mit nur zwei Zählern Rückstand auf Kristóf Klausz (Ungarn) im Skoda Fabia Rally2 und vor Mehrfachchampion Hermann Gassner Senior im Toyota Yaris GR.
Quelle: https://www.motorsport-xl.de/news/2022/Rallye-DM/HJS-DRC-Junior-Rene-Noller-ereilt-Rueckschlag-beim-Saisonhighlight-46394.html
 

Griebel gewinnt Rallye Mittelrhein

Bei der neuen Rallye Mittelrhein wird Marijan Griebel seiner Favoritenrolle gerecht und holt sich zusammen mit Beifahrer Tobias Braun den Sieg. Dominik Dinkel und Julius Tannert folgen auf den weiteren Podiumsplätzen.

Marijan Griebel hat die erste Auflage der Rallye Mittelrhein souverän gewonnen und beim vierten Tourstopp der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) seinen zweiten Sieg in Folge eingefahren.

Der 33-Jährige lag nach dem Auftakt am Freitag noch auf Rang zwei, war aber am finalen Samstag bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 28 Grad nicht mehr zu stoppen. Auf dem schwierigen Terrain in den Weinbergen der Eifel-Mosel-Region mit vielen unübersichtlichen Kurven und Abzweigungen, verwinkelten, engen Passagen sowie tückischen Kuppen war der Lokalmatador in seinem Element und gewann mit Beifahrer Tobias Braun im Citroën C3 Rally2 neun der insgesamt zwölf Wertungsprüfungen.

„Das war für mich Rallye fahren wie ich es liebe. Es ging über Weinberge mit vielen Spitzkehren und Kurven, Berg hoch und Berg runter und man sah fliegende Autos über den Kuppen. Ich hatte volles Vertrauen in mein Auto, das Gesamtpaket mit Tobi und allen Beteiligten war perfekt. Zudem haben wir noch die Power Stage gewonnen und damit fünf Zusatzpunkte geholt“, freute sich der aktuelle deutsche Rallyemeister nach seinem überzeugenden Sieg.Die Zweitplatzierten Dominik Dinkel und Pirmin Winklhofer (Ford Fiesta Rally2) lieferten einen großen Kampf und lagen zu Beginn der Rallye noch in Führung. Im weiteren Verlauf musste das Duo aber die Überlegenheit der späteren Sieger anerkennen, die am Ende einen Vorsprung von 21,9 Sekunden hatten. „Marijan hat seine Erfahrung in den Weinbergen gut ausgespielt. Wir waren bisher nur einmal mit einem Allrad hier, daher war es eher Neuland. Deshalb sind wir recht zufrieden, dass wir so lange mithalten konnten“, so Dominik Dinkel.

Dahinter belegten Julius Tannert und Frank Christian mit dem VW Polo GTI R5 Rang drei. „Das war eine super organisierte Rallye, die ein tolles Debüt im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft hingelegt hat. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, nach vielen Jahren wieder in den Weinbergen zu fahren. Wir sind nach ein paar Veränderungen am Auto immer schneller geworden und konnten den Rückstand zur Spitze in der Gesamtwertung verkürzen. Diesen Schwung nehmen wir zur nächsten Aufgabe im Saarland mit“, verriet der Zwickauer.

Tabellenführer Philip Geipel und Katrin Becker-Brugger (Skoda Fabia Rally2 Evo) zeigten als Neulinge in den Weinbergen an der Mosel eine starke Leistung und verteidigten mit einem vierten Platz die Führung in der Gesamtwertung. Die Co-Pilotin: „Ich bin sehr happy mit unserer Leistung. Philip hat sich super geschlagen für sein allererstes Mal in den Weinbergen. Wir haben auf die Spitze nur wenig verloren, das lässt hoffen, wenn wir hier das nächste Mal zu Gast sind. Wir führen die Meisterschaft immer noch an, was will man mehr.“ Auch Christian Riedemann war bei seinem zweiten Saisoneinsatz in der Deutschen Rally-Meisterschaft vorn mit dabei und wurde mit Michael Wenzel im Hyundai i20 N Rally2 Fünfter.

Grund zum Jubeln hatte Dennis Rostek. Nach seinem erneuten Erfolg in der Gentlemen Trophy gewann der Bückeburger mit dem Skoda Fabia R5 vorzeitig den Titel in der Sonderwertung, bei der nur noch ein Stopp auf dem Programm steht.

Auch die DRM2-Wertung bot Spannung bis zum Schluss. Raffael Sulzinger und seine Beifahrerin Lisa Kiefer (Ford Fiesta Rally4) lagen nach zwei Dritteln der Gesamtdistanz von rund 137 Kilometern in Führung. Dann setzten Martin Christ und René Meier im Opel Corsa Rally4 zum Schlussspurt an. Das Duo kam den Spitzenreitern immer näher und übernahm nach der zehnten Wertungsprüfung die Führung, während Sulzinger und Kiefer aufgrund eines technischen Problems weit zurückfielen und am Ende nur Rang vier belegten.

„Es ist so bitter. Zunächst fiel etwas von der Zündkerze ab, wir hatten keine Leistung mehr und mussten sogar das Auto ausmachen und wieder ganz neu starten. Das hat uns den Sieg gekostet. Wir sind von den Zeiten her immer vorn mit dabei, haben aber ständig Pech“, haderte Raffael Sulzinger mit dem Schicksal.

Martin Christ war dagegen nach seinem zweiten Sieg hintereinander mehr als zufrieden. „Dieses Gelände hier war für mich Neuland und ich habe heute Morgen mehrere Haarnadelkurven nicht richtig erwischt. Ich musste mich erst eingrooven, aber dann lief es immer besser. Es ist am Anfang schon komisch, auf der einen Seite geht es steil zur Mosel runter, auf der anderen Seite ist der Berg. Aber auch daran gewöhnt man sich und wir haben durch diesen Sieg unseren Vorsprung in der Gesamtwertung ausgebaut.“

In der DRM Classic haben Andreas Dahms und Paul Schubert durch einen weiteren Sieg mit ihrem Porsche 911 den Vorsprung in der Tabelle weiter ausgebaut.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/griebel-gewinnt-rallye-mittelrhein-48656/