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(Klassen)- Sieg im Saarland

Gassner jr./Kramer triumphieren bei Rallye Deutschland, Tänak gewinnt

BOSTALSEE (she) Die ADAC Rallye Deutschland findet zwar nicht ausschließlich im Saarland statt, doch das Rallyezentrum am Bostalsee, der Auftakt in Saarbrücken und die Schlussphase fanden dort statt. Traditionell ist der diesjährige zehnte von 13 Läufen zur Rallye- Weltmeisterschaft von drei unterschiedlichen Tagesetappen geprägt. Nach den verwinkelten Strecken in den Moselweinbergen am Freitag, folgte Samstags der legendäre Truppenübungsplatz Baumholder. Den Abschluss der Hatz über 21 Wertungsprüfungen über insgesamt 309, 17 Bestzeitkilometer für die 90 Teams bildeten die schnellen Strecken im Saarland am Sonntag. Als einzige mittelhessische Teilnehmerin navigierte Jasmin Kramer aus Wölfersheim dem ehemaligen Deutschen Rallye Meister Hermann Gassner jr. aus Surheim im Toyota GT 86 durch den Südwesten. Ziel des Mixedteams war der Sieg in der Klasse R3. Nach dem abendlichen Auftakt am Donnerstag in Saarbrücken, legte das Toyotaduo den Grundstein dafür in Baumholder, wenn auch nicht ganz nach Plan. „Auf der Panzerplatte blieben wir von einem Reifenschaden zwar nicht verschont, hatten aber letztlich keinen größeren Zeitverlust. Nach 3:29:10,3 Stunden Fahrzeit war am Sonntagnachmittag der Klassensieg und Gesamtrang 27 (+31:38,6 min.) in trockenen Tüchern. „Wir hatten eine fehlerfreie Rallye, sind stolz auf unsere 2WD- Bestzeiten und wurden zweitbeste Nichtallradler hinter dem Finnen Huttunen. Daneben war ich zweitbeste Dame im Feld“, strahlte Jasmin Kramer am Abend. Der Gesamtsieg ging an den Esten Ott Tänak im Ford Fiesta WRC von M- Sport nach2:57:31,7 Stunden Fahrzeit. Neben dem amtierenden und aktuell führenden Weltmeister Sebastien Ogier (Frankreich) im Ford Fiesta WRC, der dritter wurde (+30,4 sec.) und dem Belgier Thierry Neuville als Vizeweltmeister im Hyundai auf Platz 32, hat Tänak im Endspurt ebenfalls Chancen auf die Fahrerkrone.

Kurzbericht 4. Buchfinken- Rallye Samstag 12.08.2017

(ns) Durch die Starken Regenfälle der Letzten Tage wurde das Fahrerlager (Wiese am Segelflugplatz in Riedelbach) teilweise unbefahrbar.

Kurz vor dem Start sind die Lichtschranken ausgefallen. Das Externe Zeitnahme Team hat eine fehlerhafte Softerware auf die Rechner geladen. Hierdurch verzögerte sich der Start an der WP 1 Heinzenberg um ca. 1 Stunde. Die WP 2 Niederlauken musste dadurch abgesagt werden. Nachdem die Rechner eine neue Software bekommen hatten lief die Rallye wieder nach Plan. Auf der WP Riedelbach (Rundkurs im Industriepark) ereignete sich ein Unfall, ohne Personenschaden. Bis das Fahrzeug geborgen wurde verging ca. eine Stunde. Danach lief das Rennen trotz strömenden Regen gut. Allerdings mit einer Zeitverschiebung von gut 3 Stunden. Zieleinlauf für das letzt gestartete Auto war um 20.30 Uhr. Durch die fehlerhafte Software konnte keine Auswertung erstellt werden. Die Siegerehrung findet in 2 Wochen, im Rahmen der Altmühl- Franken Rallye statt.

Die Ergebnisliste wird auf der Home: www.msg-feldberg.de am Montag veröffentlicht.

 

Spektakel mit Schräglage beim 29. ADAC VFV Schottenring Classic- GP

Fahrerparade am Freitag mit geplantem Fallschirmabsprung von Eberhard Gienger

Trainings- und Wertungsläufe Samstag und Sonntag ab 7. 50 Uhr, Seitenwagen- Champions dabei

SCHOTTEN (sfä) Ähnlich wie Weihnachten ist auch das dritte August- Wochenende für die Freunde des historischen Motorradsports ein fester Termin. Anlässlich des 29. ADAC/VFV Schottenring Classic- GP des verantwortlichen ADAC- Ortsclub MSC Rund um Schotten geht es zwar nicht um Geschenke, aber das Spektakel kommt während der Großveranstaltung nicht zu kurz. Dafür sorgen die rund 140 Starter auf zwei und drei Rädern aus dem gesamten Bundesgebiet und der Schweiz. Dabei steht beim sechsten von acht Läufen zur Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft (DHM) keineswegs die Bestzeit, sondern die individuelle Sollzeit auf dem Programm. Mit teils verblüffender Schräglage drehen die Solisten und Duos auf den Gespannen ihre Runden auf dem eigens abgesperrten 1, 4 Kilometer Stadtrundkurs um die Seestraße in Schotten. Die Vorbereitungen hinter den Kulissen laufen seit Monaten auf Hochtouren. Etwa eine Woche vorher wird auch äußerlich langsam sichtbar, dass sich Schotten für den sprichwörtlichen Klassiker rüstet. Wenn die Mannschaft um MSC- Chef Wolfgang Wagner- Sachs damit beschäftigt ist, die öffentlichen Straßen für ein Wochenende in eine Rennstrecke zu verwandeln. Bei optimalen Bedingungen erwarten die Organisatoren mehr als 10 000 Zuschauer am Samstag und Sonntag, die bei klingenden Namen wie Vintage, Post Vintage oder BMW Kneeler sowohl optisch als auch akustisch an vergangene (Wirtschaftswunder) Zeiten erinnert werden. Dominierende Marke ist dabei BMW, gefolgt von Honda. Das dürfte für die Fans jedoch zweitrangig sein. Das Spektakel beginnt bereits am Freitagabend ab 18. 30 Uhr mit der Fahrerparade in der sogenannten Postkurve, dem Rechtsabzweig nach Start und Ziel. Sollte das Wetter mitspielen, ist mit dem erstmaligen Fallschirmabsprung des ehemaligen 3- fachen Reck- Europameisters, 6- fachen deutschen Turnmeisters, 2- fache Sportler des Jahres (1974 und 78) und heutigen Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger ein weiteres Highlight des Wochenendes geplant. Der gebürtige Schwabe ist seit 30 Jahren im Fallschirmsport aktiv und hat über 5 100 Sprünge, davon 2 500 Tandemsprünge absolviert. Nach den Trainingsläufen am Samstag ab 7. 50 Uhr geht es in den Wertungsläufen am Sonntag ebenfalls ab 7. 50 Uhr in zehn Klassen um weitere Punkte in der DHM. In den Pausen von 12. 30 Uhr bis 13. 10 Uhr gibt es Präsentationsläufe im Kart und auf Motorrädern der MSC- Jugend, sowie Gespann- Taxifahrten. Meisterlich wird es in den IDM- Sidecar Sonderläufen Samstags und Sonntags jeweils ab 10. 02 Uhr und 15. 42 Uhr. Mit dabei sind der Niederländer Bennie Streuer (Seitenwagen- Weltmeister 2015), der Schweizer Adolf Hänni (2010/2011/2013) und der Mittelhesse Andre Ketzer (Deutscher Meister IDM- Seitenwagen 2013). Aus heimischer Sicht werden in Schotten Bernd Albert/Jann Philipp Wagner (Laubach/Schotten) auf BMW R50, Klaus Jung (Gießen) auf BSA Goldstar und BSA A10, Stephan und Jan Hilberg (Schotten/Laubach) auf BMW R69S, Reinhold Kaiser/Patrick Schupp (Gedern) BMW Kneeler, Erwin und Ronja Mahl (Alsfeld) auf BMW Schmid, Wilhelm Nagelschmid (Büdingen), Wolfgang Fischer (Rockenberg) beide Yamaha RD 250, Wolfgang Saul (Gießen) Honda CB 250 RS, Hans Poljack (Schmitten) Yamaha SR 500, Volker Heim (Bischoffen) Moto Morini 3 und Johannes Hensel (Wölfersheim) auf MV Augusta 350 erwartet. Der Eintritt kostet für Erwachsene Samstag und Sonntag je 16 Euro, das Wochenendticket 27 Euro und Kinder pro Tag fünf Euro. Weitere Infos unter www.schottenring.de und www.my-dhm.de.

Turbulenzen in Hammelburg und Sulingen

 

HAMMELBURG/SULINGEN (sfä) Wer den Fuldaer Jörg Schuhej im Rallyesport als Chauffeur hat, darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Podestplatz machen. Das dachte sich insgeheim wohl auch Meike Zettl aus Pohlheim, die mit dem Osthessen im Mitsubishi Lancer bei der 5. ADAC Toyo Tires Rallye Fränkisches Weinland in Hammelburg startete. Der Gedanke schien sich beim zweiten Lauf zum Mittelhessen- Cup Rallye zunächst zu bestätigen. Nach vier von sechs Wertungsprüfungen (WP) lag das Mixedteam unter 81 Teams in Führung. Am Start zur WP 5 platzten nach einem Antriebswellenschaden jedoch alle Sieghoffnungen. Es gewannen Baumhauer/Kuhn im Audi TTRS nach 15:02,9 Minuten. Beste Mittelhessen wurden Reiner Hahn/Alexander Kröll aus Lich bzw. Hungen mit Rang neun (+49,3 sec.). Der nächste Lauf findet am 10. Juni mit dem 1. und 2. Vogeslsberger Rallyesprint beim MSC Rund um Schotten statt.

Alles andere als ein Selbstläufer zum erhofften Klassensieg wurde die ADAC Rallye um die Sulinger Bärenklaue in Niedersachsen für Hermann Gaßber sr./Jasmin Kramer aus Surheim und Wölfersheim im Mitsubishi Lancer. Der dritte Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) und des ADAC Rallye Masters begann am Freitagabend mit drei WP´s. Im Etappenziel lagen Gaßner/Kramer auf Gesamtrang sieben und rund vier Sekunden hinter den Klassengegnern und Markenkollegen Peter Corazza/Jörn Limbach (Oelsnitz/Emsleben) auf Platz sechs. „Wir haben den Rundkurs Sulingen leicht verschlafen“, kommentierte Kramer am Abend. Doch auch auf den zehn WP´s am Samstag lief es nicht nach Plan. Nach einer falschen Reifenwahl am Morgen, hatte das Mitsubishi- Team auch eine Begegnung mit Wildwechsel erlebt. Als Krönung kam noch ein Reifenschaden hinzu, der fast eine Minute Zeit kostete. „So wurde es leider nichts mit dem Divisionssieg, aber so ist Rallye eben“, meinte Kramer ernüchternd mit dem zweiten Platz in der Klasse und Gesamtrang vier (+4:37,4 min.) hinter Corazza als Gesamtdritter (+3:36,9 min.). Bester Mittelhesse wurde Sebastian von Gartzen (Gießen), der mit Hans- Peter Loth (Frankfurt) im Citroen DS3 R3T neunter (+9:00,6 min.) wurde. Nico Leschhorn/Christoph Gerlich (Hungen/Niederwiesa) wurden am Freitagabend im Romo Peugeot 207 S 2000 noch auf Platz zehn geführt, fielen aber letztlich auf Platz 19 (+13:36,7 min.) zurück. Dessen Teamkollege Philipp Knof im Romo Peugeot 208 T16 war als Ersatz für den Niedersachsen Christian Riedemann in Sulingen dabei, der sich bei einem Unfall nach einem Überschlag im Vogelsberg verletzt hatte. Doch Knof und Beifahrer Alexander Rath überschlugen sich ebenfalls, blieben aber unverletzt. Es dürfte also Mehrarbeit auf Teamchef Ronald Leschhorn und dessen Mannschaft für den nächsten DRM- Lauf Ende Mai in Sachsen zukommen. Nach den Ausfällen der beiden Topteams Fabin Kreim/Frank Christian und Dominik Dinkel/Christina Kohl (beide Skoda Fabia), feierte der Ex- Autocross- Europameister Rene Mandel (Sommerkahl) mit Beifahrer Dennis Zenz (Klausen) im Ford Fiesta R5 nach 1:43:27,2 Stunden seinen ersten DRM- Sieg.

Nach drei von acht Masters- Läufen führen Carsten Mohe/Alexander Hirsch im Renault Clio R3T und Max Schumann/Altenkrüger/Lade im Suzuki Swift Sport mit je 75 Punkten, Gaßner sr./Kramer liegen mit 43 Punkten auf Rang vier.