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Datum : Samstag, 14. Oktober 2017
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Datum : Freitag, 20. Oktober 2017
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Divisionssieg für von Gartzen/Loth in Ostbayern, Wolf/Luther im Pech

Dinkel/Kohl gewinnen Drei- Städte- Rallye, Titel für Kreim/Christian

KARPFHAM (sfä) Showdown bei der ADAC Drei- Städte Rallye rund um Karpfham in Ostbayern. Beim Finale zur Deutschen Rallye Meisterschaft und ADAC Rallye Masters hatten die 148 Teams östlich von Passau 128, 84 Bestzeitkilometer über zehn Wertungsprüfungen (WP) zu absolvieren, vier davon am Freitagabend. Hinter den Etappensiegern Dominik Dinkel/Christina Kohl (Rossach/Tiefenbach) im Skoda Fabia R5 konnten sich Sebastian von Gartzen/Hans- Peter Loth (Gießen/Frankfurt) im Citroen DS3 von race pro Motorsport nach 53, 80 Kilometer auf Gesamtrang 11 (30:45,8 Minuten) und Führende in der Division 4 behaupten. Am Samstag hielt Gießener das Tempo und konnte mit Platz 12 (1:17:44,6 Stunden) auch die Division gewinnen. In der Jahreswertung wurde das Citroen- Duo mit 116 Punkten Vizemeister hinter den Sachsen Carsten Mohe/Alexander Hirsch im Renault Clio mit 168 Punkten.

Den zweiten Platz in der Division 2 hinter dem Sachsen Peter Corazza wollten auch deren Markenkollegen im Mitsubishi Lancer Sebastian Wolf/Andreas Luther (Lich/Eisenach) in die Endabrechnung bringen. Doch das daraus wurde nichts. Nachdem man am Freitagabend noch im Plansoll war, sorgte am Samstagmorgen auf der ersten WP zunächst ein Reifenschaden für Zeitverlust. In der nächsten Prüfung quittierte das Mitteldifferential seinen Dienst und legte den Lancer lahm. Das hätte noch für den Divisionsrang drei gereicht, doch in der letzten WP wechselte die Führung an der Spitze zugunsten der Bayern Hermann Gassner sr./Karin Thannhäuser (Surheim/Obing) und rutschten auf Platz vier zurück. „Die Saison hatte so ihre Höhen und Tiefen, aber hier haben wir immer gepunktet. Das ist unser erster Ausfall beim Saisonfinale“, meinte Wolf enttäuscht. Wenig Freude hatten auch Nico Leschhorn/Christoph Gerlich (Hungen/Niederwiesa) im Romo- Peugeot 207 S 2000 auf Platz 56 (1:26:00,3 Stunden). Jahressieger der Division 2 wurde Peter Corazza (100 Punkte) vor Gassner sr./Jasmin Kramer (68 Punkte) Michael Bieg/Dietmar Moch (66 Punkte) und Wolf/Luther (63 Punkte) alle Mitsubishi Lancer.

Der Gesamtsieg in Bayern ging nach 1:11:29,4 Stunden Fahrzeit an Dinkel/Kohl im Skoda Fabia. Deren Markenkollegen Fabian Kreim/Frank Christian (Fränkisch- Crumbach/Oberhausen) konnten mit Platz zwei (1:11:43,3 Stunden) ihren Titel als Deutsche Rallye Meister verteidigen.

Zweiter Rallye Mittelhessen- Rallye- Sieg für Schuhej/Timmer

Weilroder Robin Hofmann bester Mittelhesse auf Platz fünf, Gruppensieg für Habicht/ Kraft


POHLHEIM (sfä) Nach 2015 holte sich das Mitsubishi- Team Jörg Schuhej/Tanja Timmer (Fulda/Schwalmstadt) seinen zweiten Sieg bei der dritten Auflage der ADAC Rallye Mittelhessen, organisiert von den Ortsclubs AMC Gießen, AMSC Pohlheim und dem erstmals mitveranstaltenden AMC Rodheim- Bieber. Die Rodheimer organisierten mit der zwei Mal zu fahrenden früheren Dünsberg- Rennstrecke von Blasbach nach Hohensolms einen neuen Teil der Rallye Mittelhessen, der von den 24 Teams durchaus respektvoll angegangen wurde.

Mit den beiden Sprints in Watzenborn (WP 1/4) und Blasbach (WP 3/6) und den zwei Rundkursen in Hattenrod (WP2/5) und „Lahntower“ im Heuchelheimer Gewerbegebiet (WP 7) hatte das Fahrerfeld ein recht anspruchsvolles Programm über 35 Bestzeitkilometer um das Rallyezentrum Klosterwaldhalle in Dorf- Güll zu bewältigen. Von beginn an machte Schuhej im Mitsubishi klar, dass der erneute Sieg nur über ihn führen würde, zumal er keine wirklich ebenbürdigen Gegner hatte. Ansatzweise schafften es lediglich die Schlitzer Markenkollegen Uw Kiehm/Andreas Bemmann, die im ersten Blasbach- Durchgang 1, 2 Sekunden langsamer als der Fuldaer waren, ihren gelben Lancer aber kurz vor Schluss vorzeitig abstellen mussten. In der Pause nach WP 4 am späten Nachmittag war die allgemeine Stimmung recht gut und ohne nennenswerte Probleme bei den Teams. Angesichts des einsetzenden Regens und der Dämmerung wurden die Zusatzscheinwerfer montiert, um den weiteren Durchblick zu behalten. Schuhej setzte seine Bestzeitenserie bis ins Ziel fort und gewann im Allradler mit über zwei Minuten vor den Nordhessen Spangenberg/Wenning im M3 und den Franken Schmitt/Pfister im Opel Kadett E GSI mit weiteren 15 Sekunden dahinter. Bester Mittelhesse wurde Robin Hofmann aus Weilrod, der von Natalie Stiasny navigiert, im BMW 318ti Gesamtfünfter (+3:01,40 min.) wurde und Platz drei in der verbesserten Klasse F 5 feiern konnte. Allen Grund dazu hatten auch Lucas Habicht/Leonie Kraft aus Lahnau bzw. Dautphetal, die im BMW 318 ti auf Gesamtrang 12 (+4:04,10 min.) die seriennahe Gruppe G gewannen.

Ergebnisse 3. ADAC Rallye Mittelhessen, 24 Starter, 19 in Wertung
1. Jörg Schuhej/Tanja Timmer (Fulda/Schwalmstadt) MSC Fulda, Mitsubishi Lancer Evo 9 26:02,00 min. 2. Gerrit Spangenberg/Andre Wenning (Wolfhagen/Bad Arolsen) MSC Emstal +2:06,70 min. 3. Gerrit Schmitt/Stefan Pfister (Marktheidenfeld) MSC Wächtersbach +2:21,70 min. 4. Ralf Breinger/Madeleine Steinbach (Blaubeuren/Neckarwestheim) HWRT, Seat Ibiza Cupra +2:32,20 min. 5. Robin Hofmann/Natalie Stiasny (Weilrod/Gummersbach) RG Oberberg, BMW 318ti +3:01,40 min. 6. Wolfgang Voss/Michael Kreuter (Langgöns/Braunfels) BMW 318is +3:11,30 min. 7. Bernard Moufang/Tobias Wagner (Nidda/Frankfurt) MSC Rund um Schotten/ADAC Hessen- Thüringen, BMW 320i +3:32,00 min. 8. Ralf Weller/Roman Schüler (Gebhardshain/Forstmehren) Ford Fiesta +3:46,40 min. 9. Jan Schneider/Michael Münnich (Weilrod/Lauterbach) Taunus Racing Team, BMW 318ti +3:52,30 min. 10. Maurice Naumann/Thorsten Wentow (Gudensberg) KMC Kassel, Honda Civic Type R +3.53,50 min. 11. Norbert Schneider/Andreas Hanz (Weilrod/Rotenhain) BMW 323ti +3.55,80 min. 12. Lucas Habicht/Leonie Kraft (Lahnau/Dautphetal) AMSC Pohlheim, BMW 318ti +4:04,10 min. 13. Sven Jungwirth/Patricia Hufeld (Mücke) AMC Grünberg, BMW 318is +4.04,50 min. 16. Jens Hofmann/Andrea Becker- Kraft (Lahnau/Dautphetal) AMSC Pohlheim, BMW 318is +4:55,70 min. 18. Edin Bajramovic/Matthias Hoffmann (Nidda/Langgöns) +7:34,70 min.

1. ADAC Retro Rallye Mittelhessen, 9 Starter
Marcel Michel/Kevin Hettler (Kellenbach/Kirn) BMW 318is +1,37 sec. 2. Mark und Antje Blüthner (Bühl) ADAC Südbaden, VW Golf +1,91 sec. 3. Kai Rode/Tim Pfeifer (Witzenhausen) VW Polo +3,02 sec. 4. Martin und Carolin Bernhardt (Nidda) AMSC Pohlheim, Opel Manta B +4,46 sec. …..8. Timo Lampas/Harald Aßmus (Hirzenhain/Nidda) Opel Kadett C +10,59 sec.)


Rallyesplitter
Verzögerung
Leichte Zeitverzögerung auf den Verbindungsetappen zwischen den WP´s gab es durch eine groß angelegte Katastrophenschutzübung im Kreis Giessen, an der etwa 1 000 Kräfte beteiligt waren.

Versagen
Nachdem Reiner Hahn am Freitagabend die freiwillige technische Abnahme erfolgreich durchlaufen hatte, quittierte auf dem Heimweg nach Lich das Getriebe seines Mitsubishi Lancer seinen Dienst. Jegliche Rettungsversuche scheiterten und so war einer der Topfavoriten bereits vor der Rallye aus dem Rennen.

Verkleinerung
Mit 26 Autos in der Bestzeitwertung gegenüber knapp 80 vor zwei Jahren war das Feld diesmal deutlich kleiner. Grund dafür seien nach Meinung von Rallyeleiter weniger das Verbot der Gruppe H, sondern mehr die unglückliche Terminierung von drei Rallyes im September in Mittelhessen.

Vorwagen
Neben einem Lancia Delta Integrale, einem Ex- Werksauto des Finnen Juha Kankkunen, waren Michael Gerber/Peter Thul (Lich/Wolfsburg) im Toyota Corolla WRC und die weiteren Publikumslieblinge Marco Koch/Stefan Assmann (Marburg/Gladenbach), Gesamtsieger von 2014, mit ihrem grünen Opel Kadett C Coupe, in Pohlheim als ungezeitete Vorwagen dabei. Gerber/Thul nutzten ihren Auftritt als Vorbereitung für die Rallylegend vom 19. bis 22. Oktober im italienischen San Marino. Zu Ehren des vor zehn Jahren bei einem Hubschrauberabsturz tödlich verunglückten schottischen Ex- Weltmeisters Colin Mc Rae gibt es Demofahrten mit allen noch lebenden Rallye- Weltmeistern und deren früheren Autos. (sfä)

Herbstzauber im Hinterland

Sieg für Kiehm/Bemmann, Wallauer Sindermann/Pätzold auf Rang drei

DAUTPHETAL (sfä) Keineswegs zauberhaft idyllisch ging es für die 75 Teams, 43 davon im Bestzeitenfeld, bei der ADAC Reifen Ritter Rallye Hinterland der verantwortlichen Motorsportclubs (MSC) Salzbödetal und Holzhausen zu. Was den Zuschauern entlang der sieben Wertungsprüfungen (WP) mit rund 63 Bestzeitkilometern bei den Akteuren am Lenkrad wie Zauberei aussieht, hatte mit Fahrzeugbeherrschung, Routine und auch dem nötigen Quentchen Glück zu tun. Rund um das Rallyezentrum in der Hinterlandhalle von Dautphetal standen mit der fünf Kilometer langen Sprintprüfung „BMW Autohaus Bösser“ bei Holzhausen als WP 1/4/7, dem neun Kilometer langen Rundkurs von Breidenbach- Wiesenbach nach Kleingladenbach „Autohaus Sindermann“ als WP 2/5 und mit der 14, 5 Kilometer langen Rundkurs- Königsprüfung in Bad Endbach „Otto Technology“ ebenfalls als WP 3/6 ein anspruchsvolles Tagespensum an. Das forderte seine Opfer gleich zu Beginn. Nach einem Baumkontakt von Vorwagenfahrer Bodo Friebertshäuser aus Wetter im Porsche landete auch Raimund Patrizio aus Westerngrund im Subaru Impreza neben der Straße und verformte das Heck seines Subaru Impreza deutlich. Beifahrer Jan- Eric Bemmann kam zur Untersuchung ins Krankenhaus, konnte dies aber kurz danach wieder verlassen. Die WP 1 wurde neutralisiert und ab der WP 2 übernahm Björn Satorius im Subaru Impreza das Kommando. In der Pause nach WP 3 zeigte sich der Wallauer Erik Sindermann „sehr zufrieden“ mit seinem Renault Megane, was Norbert Schneider im BMW mit heraus gerissenem rechten hinterem Domlager nicht behaupten konnte. „Es macht keinen Sinn mehr, aber nächsten Samstag greifen wir in Pohlheim wieder an“, nahm es der Weilroder sportlich. Bis kurz vor Schluss konnte der Südhesse Satorius seine Führung auf gut eine Minute ausbauen, als er seinen Impreza abstellen musste. Nutznießer waren die Schlitzer Uwe Kiehm/Andreas Bemmann, die im Mitsubishi Lancer mit gut einer halben Minute Vorsprung den Sieg feiern konnten. Beste Lokalmatadore wurden die Wallauer Erik Sindermann/Matthias Pätzold auf dem dritten Gesamtrang. Nach ihrem missglückten Comeback mit einem Ausfall im letzten Jahr gelang den Uhl- Brüdern Stefan und Michael aus Lollar bzw. Waldsolms im Ford Escort RS 2000 mit Gesamtrang vier weitaus mehr als eine Wiedergutmachung. Gesamtrang acht ging an Jens Hofmann/Andrea Becker- Kraft aus Lahnau und Dautphetal, die im BMW 318 is auch die seriennahe Gruppe G gewannen. Das Nennergebnis im Bestzeitenfeld lag deutlich hinter dem Vorjahr zurück, was insgesamt der aktuelle deutsche Trend bei den Rallye 35 und 70- Veranstaltungen ist. Hauptgrund hierfür ist die Abschaffung der verbesserten Gruppe H- Autos und die Einführung des sogenannten Kraftfahrzeugpasses (KFP) seit 1. 1. 2017 durch den DMSB (Deutscher Motorsport Bund). Unabhängig davon stellte Hinterland- Rallyeleiter Claus Lixfeld die 14 Kilometer lange Königsprüfung bei Bad Endbach für manche Teilnehmer in Frage, die technisch oder unfallbedingt ausfielen. „Möglicherweise haben sich einige Teams überschätzt und waren demzufolge überfordert. Wir werden analysieren, ob wir das nächstes Jahr wieder anbieten“, meinte Lixfeld.

 

Ergebnis 6. ADAC Reifen Ritter Rallye Hinterland, 47 Starter, 31 in Wertung

Uwe Kiehm/Andreas Bemmann (Schlitz) Mitsubishi Evo 6 38:39 min. 2. Kevin und Nico Otterbach (Winsheim/Nürnberg) BMW 318is +37, 1 sec. 3. Erik Sindermann/Matthias Pätzold (Wallau) Renault Megane RS ++51, 4 sec. 4. Stefan und Michael Uhl (Lollar/Waldsolms) Ford Escort RS 2000 +1:59,6 min. 5. Sebastian Lang/Meike Zettl (Homberg- Efze/Pohlheim) Ford Fiesta ST +2:07,5 min. 6. Maurice NeumannThorsten Wentow (Gudensberg/Felsberg) Honda Civic Type R + 2:31,1 min. 7. Jack Reese/Sabrina Enkirch (HL/Niederdresselndorf) BMW 323 ti +3:14,5 min. 8. Jens Hofmann/Andrea Becker- Kraft (Lahnau/Dautphetal) BMW 318is +3:15,8 min. 9. Robin Hofmann/Natalie Stasny (Weilrod/Gummersbach) BMW 318ti + 3:23,5 min. 10. Lucas Habicht/Leonie Kraft (Lahnau/Dautphetal) BMW 318ti +3:34,5 min. 11. Bastian Beck/Kathrin Graf (Angelburg) VW Golf II 16V + 3:43,7 min. 16. Tim Janssen/Christian Pitzer (Holzhausen) BMW 318 ti compact +4:52,7 min. 24. Henner Seibert/Patrick Clausnitzer (Wetzlar) BMW 318is +6:23,7 min. 27. Sven Jungwirth/Patricia Hufeld (Mücke) BMW 318is +8:15,8 min.

 

Die Retro- Rallye Wertung auf Sollzeit unter 25 Teams gewannen Rainer Schlesinger/Horst Diemer (Calden/Kaufungen) im BMW 2002 ti mit 00:00,94 sec. Abweichung vor Martin und Carolin Bernhardt (Nidda) im Opel Manta (+ 1,41 sec.) auf Platz zwei und Timo Lampas/Harald Aßmus (Hirzenhain/Nidda) im Opel Kadett C (+3,27 sec.) mit Rang vier. Platz 21 belegten Oliver Dittert/Lars Garten (Angersbach/Pohlheim) im Opel Astra 16V (+5,71 sec.).

Finalerfolg für Stefan Bodin in Stockstadt

STOCKSTADT (sfä) Der achte und neunte Lauf und damit das Finale des Mittelhessen Cup Slalom beim MSC Stockstadt endete für Stefan Bodin vom AMC Gießen mit zwei Podestplätzen unter 33 Startern. Den ersten Lauf auf dem 1100 Meter langen Odenwaldring gewann nach 1:31,96 min. Frank Rost (Riedstadt) im BMW M3. Der Heuchelheimer Bodin gewann nach 1:32,67 min. im BMW 328i Coupe auf Gesamtrang drei die seriennahe Gruppe G. Markenkollege Marco Schäfer (Butzbach) vom AMC Grünberg gelang nach 1:36,80 min. auf Rang neun noch eine Topten- Platzierung und der Sieg in der Klasse G3.
Im zweiten Lauf konnte sich Bodin auf 1:31,38 min. steigern und neben dem Gruppen- auch den Gesamtsieg holen. „Ich war einfach gut drauf. Es war eine tolle Veranstaltung, die mehr Starter verdient hätte“, meinte der Heuchelheimer am Ende. Marco Schäfer konnte sich mit 1:35,05 min. und Gesamtrang sechs ebenfalls steigern und erneut die Klasse G3 gewinnen.

Von Gartzen mit Divisionssieg in Niedersachsen

Wolf hält trotz Kupplungsproblem Klassenrang zwei

OSTERODE (sfä) Mit dem Divisionssieg und dem siebten Gesamtrang (1:12:52,2 Stunden) unter rund 60 Teams endete die 12. ADAC Rallye Niedersachsen in Osterode, dem vorletzten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) und ADAC Rallye Masters, für Sebastian von Gartzen/Hans- Peter Loth (Gießen/Frankfurt) im Citroen DS 3. Vor dem Finale am 20./21. Oktober bei der 3- Städte Rallye in Kirchham/Bayern liegt der 24- Jährige von Gartzen auf DRM- Gesamtrang sieben und Platz zwei in der 2WD- Wertung hinter dem Sachsen Carsten Mohe im Renault. Für Sebastian Wolf/Andreas Luther (Lich/Eisenach) ähnelte Niedersachsen einem gewissen Überlebenskampf. Nach Regen am Freitagabend kämpfte das Mitsubishi- Team am Samstag ab der sechsten von 14 Bestzeitprüfungen mit einer rutschenden Kupplung. „Auf der letzten Prüfung haben wir das Auto weitestgehend geschont, um ins Ziel zu kommen. Unser selbstgestecktes Ziel in der Division 2 unter die Top drei zu kommen haben wir mit Platz sechs und Gesamtrang 24 zwar nicht erreicht, aber wenigstens acht Punkte mit genommen“, meinte Wolf im Ziel. Der Licher konnte somit seine Chancen auf Divisionsplatz zwei beim Finale in Bayern hinter Primus und Markenkollege Peter Corazza wahren. Der Gesamtsieg in Osterode ging nach 1:06:52,7 Stunden an Dominik Dinkel/Christina Kohl (Rossach/Tiefenbach im Skoda Fabia. Das Mixedteam profitierte allerdings von einem Ausrutscher der Markenkollegen und amtierenden deutschen Champions Fabian Kreim/Frank Christian (Fränkisch- Crumbach/Oberhausen), der rund zweieinhalb Minuten und mit Rang drei (1:09:27,8 Stunden) den möglichen Sieg kostete. Somit sind beim Kampf um den Meistertitel neben Kreim und Dinkel auch Rene Mandel/Dennis Zenz (Sommerkahl/Klausen), die bei ihrem Debüt im Hyundai i 20 Gesamtzweite (1:07:12,3 Stunden) wurden.

Florian Bodin im Odenwald das Maß der Dinge

ZOTZENBACH (sfä) Eine Woche, nach dem das Vater/Sohn Duo Stefan und Florian Bodin aus Heuchelheim vom AMC Gießen auf getrennten Wegen in Bitburg einen Klassensieg und im niederländischen Assen den zweiten Platz einfuhren, erlebte Bodin jr. im Porsche 944 GTR beim 23. ADAC/DMV Autoslalom in Zotzenbach ein perfektes Wochenende. In Südhessen standen für die 101 Starter zwei Läufe auf der 2 000 Meter langen Strecke bei besten Bedingungen und zahlreichen Zuschauern auf dem Plan. Mit 1:10,26 Minuten im ersten Lauf legte er trotz eines Pylonenfehlers den Grundstein für den Tagessieg. Im zweiten Durchgang konnte sich der Heuchelheimer mit 1:09,62 Minuten nicht nur verbessern, sondern auch die Tagesbestzeit markieren und den Gesamtsieg einfahren. Mit 2:33,76 Minuten und einem Pylonenfehler im ersten Lauf wurde Stefan Bodin 15. im Gesamt.

Von unliebsamen Zwischenfällen, Zielen und stürmischen Zeitgenossen

Von Heiko Schäfer

Keine nennenswerten Probleme ist das Ziel jedes Veranstalters. Zwar kommt es bisweilen zu kleineren Pannen, die aber den Betriebsablauf kaum stören. Doch es kann auch dicker kommen, wie etwa bei der Buchfinken Rallye Usingen des NAVC (Neuer Automobil und Verkehrs Club) zu dessen Deutschen Amateur Rallyemeisterschaft. Mit knapp 100 Teams hatte die verantwortliche Motorsportgemeinschaft Feldberg ein stattliches Feld, von dem in dieser Saison selbst einige Rallyes des Platzhirschen ADAC nur träumen können. Die ursprünglich geplante Streckenführung musste jedoch kurzfristig geändert werden, weil erst zwei Tage vor dem Start der endgültige Rallyeverlauf von den zuständigen Behörden dem Veranstalter vorlag. Ein Umstand, der allerdings nicht neu ist. Die behördlichen Vorgaben wurden am Freitag vor dem Start in die Tat umgesetzt und ergaben eine Kürzung von neun Kilometern der Bestzeitstrecke. Die geänderte Bühne war vorbereitet, als der Horror für jeden Openair- Veranstalter einsetzte, Regen. Der verwandelte in der zum Samstag das Fahrerlager auf der Wiese am Segelfluggelände im Weilroder Ortsteil Riedelbach teils in eine Schlammpiste. Doch damit nicht genug. Ein Personalproblem bei der Zeitnahme, Ausfall der Lichtschranken und ein Softwareproblem bei der Auswertung sorgten für zeitweisen Stillstand und somit stundenlange Verzögerung, die nicht mehr eingeholt werden konnte. Als wenn dies nicht schon genug wäre, kam ein Notarzteinsatz innerhalb der Rallye hinzu, weil ein Zuschauer Herzprobleme hatte. Als Krönung kamen noch Differenzen mit den Anwohnern dazu, welche den Ablauf nicht einfacher machten. Die geplante Siegerehrung am Abend musste verschoben werden, weil kein Ergebnis vorlag. Mitorganisator Norbert Schneider bilanzierte die Ereignisse so, wie man ihn bei aller Begeisterung für den Rallyesport kennt. Offen und ehrlich. Die Veranstaltergemeinschaft Buchfinken- Rallye habe Fehler gemacht und dafür entschuldige man sich in aller Form. Man wird aus den Fehlern für die Zukunft lernen, zumal die Buchfinken- Rallye in der Vergangenheit nicht negativ ausfiel und auch deren Vorgänger Taunus- Rallye einen guten Ruf hatte. Sportlich ging es aber auch zu und die besten Karten hatten mit dem Team Breiler/Rast im Mitsubishi ein Duo vom Bodensee.

Einen guten Ruf hat auch der Schottenring Classic- GP in Schotten. Am dritten August- Wochenende pilgerten 11 000 Zuschauer in die altehrwürdige Rennstadt zum größten historischen Motorradspektakel in Hessen. Nach reichlich Nässe in den letzten beiden Jahren und zuletzt 12 500 Zuschauern, hofften die Verantwortlichen beim MSC Rund um Schotten auf besseres Wetter als Grundlage. Zumindest am Freitagabend bei der Fahrerparade sollte sich der Wunsch nicht erfüllen. Der geplante Fallschirmabsprung von Ex- Turnass und heutigem Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger musste in letzter Minute abgesagt werden. Die erforderliche sogenannte Wolkenuntergrenze von rund 800 Metern war nicht gegeben und Gienger musste mitsamt Pilot über dem 1, 4 Kilometer langen Stadtkurs abdrehen. Von den ansonsten in Schotten anwesenden Ex- Weltmeistern beschränkte man sich bei der 29. Auflage auf deutsche Champions. Getreu dem Motto, zurück zu den Wurzeln. Ob sich diese Entscheidung auf die Besucherzahlen auswirkte, ist kaum zu beantworten. Am Wetter kann es am Samstag und Sonntag jedenfalls nicht gelegen haben. Bei aller Begeisterung für den Classic- GP- Klassiker. Die Szene und damit die Umstände verändert sich eben. Geblieben ist hingegen der Fahrspaß bei allen Beteiligten. Lediglich ein Unfall mit einem Seitenwagen, der am Samstag acht Zuschauer in der Postkurve verletzte, trübte das ansonsten reibungslose Geschehen ein wenig. Die Plakate zum 30- Jährigen Jubiläum am dritten August- Wochenende 2018 sind jedenfalls schon in limitierter Auflage gedruckt und dürften bereits jetzt schon als eine Rarität mit den vereinten Miniplakaten aller bisherigen 29 Auflagen angesehen werden.

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Wenn der Vater und der Sohn

BITBURG/ASSEN (sfä) Diese etwas geänderte Redewendung betraf am Wochenende das Vater- Sohn- Gespann Stefan und Florian Bodin aus Heuchelheim, das mal getrennte Wege ging. Auf dem Flugplatzkurs beim EMSC (Eifel Motorsportclub) Bitburg mischte Senior Stefan im BMW 328i in der seriennahen Klasse G2 mit. Zwei Durchgänge über je 2 500 Meter waren beim 20. EMSC Slalom Bitburg, als Lauf zur Deutschen Slalom Meisterschaft, am Samstag für die insgesamt 88 Starter zu fahren. Nach 1:40,15 min. und 1:38,02 min. konnte sich Stefan Bodin vom AMC Giessen nach 3:18,17 min. Gesamtzeit den Sieg in der Klasse G1, Platz zwei in der Division und Gesamtrang 25 holen. Sieger in der Division 2 wurde Daniel Dichter aus Fließen im BMW 318is nach 3:16,53 min. Der Gesamtsieg (3:01,53 min.) ging an den früheren Langgönser Hans- Martin Gass aus Kösching vom MSC Langgöns im Audi A3 TFSI. Dessen Bruder Dieter wurde dieses Jahr neuer Motorsportchef bei Audi Sport in Ingolstadt.
Nach 3:18,53 min. gewann Bodin sr. am Sonntag beim 21. EMSC- Slalom ebenfalls die Klasse G1 und wurde erneut Divisionszweiter bei identischer Streckenlänge. Der Divisionssieg ging nach 3:10,99 min. wieder an Dichter und der Tagessieg erneut an Gass (2:58,98 min.).

Beim Kampf um den Sieg in der Klasse 1 dee BMW 318 ti Cup lieferten sich Marvin Otterbach/Florian Bodin (Niederfischbach/Heuchelheim) ein Duell mit Cup-Kollegen Smyrlis/Sternkopf im niederländischen Assen. Bei besten Bedingungen konnte sich Bodin im Quali am Freitag mit 1, 5 sec. Vorsprung unter sieben Konkurrenten durchsetzten. Otterbach kam am Samstag ebenfalls sehr gut mit Auto und Strecke zurecht, konnte ab Bodin´s Zeit von 2:08,246 Min. nicht unterbieten. Sternkopf kam zwar bis 0, 1 sec. an Bodin heran, wurde aber wegen Nichtbeachtung des Tracklimits an das Ende des Feldes zurück gesetzt. „Damit blieb die Pole bei uns und wir konnten uns auf das Rennen“, meinte der Heuchelheimer, der sich in den ersten Runden ein erbittertes Duell Smyrlis/Sternkopf um den Sieg. Bodin konnte sich zunächst leicht absetzen, doch die Mitstreiter konnten durch eine clevere Boxenstrategie die Spitze übernehmen. Bodin/Otterbach stoppten knappe 30 Minuten später, kam aber 4 sec. hinter Smyrlis aus der Box. Der Sieg im 2h- Rennen und auch die Tabellenführung ging somit an Smyrlis/Sternkopf. „Beim nächsten Lauf in Oschersleben Mitte September setzen wir alles daran, die Tabellenführung in den letzten drei Saisonrennen wieder zurück zu holen“, gab sich Bodin kämpferisch.