Veranstaltungen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
Datum : Samstag, 7. April 2018
9
10
11
12
13
15
16
17
18
19
20
21
23
24
25
26
27
28
29
30

 

Vierkampf am Schottenring?

Norbert Handa, Holger Hovemann, Herbert Pregartner und Herbert Stolz zählen beim 15. ADAC Bergpreis zu Sieganwärtern, Ober- Mörlener Stefan Bodin heimische Speerspitze, Testfahrten am Freitag ab 13 Uhr

 

Zumindest an der Spitze des Bergpreises Schottenrings als Auftakt zur Deutschen Bergmeisterschaft (DBM) Tourenwagen und des KW Bergcup herrschten letztes Jahr F1- Zustände beim Kampf um den Sieg. Nach vier Wertungsläufen auf der 3033 Meter langen Strecke vom Schottener Stadtteil Rudingshain, über die Serpentinen und durch das Waldstück der Poppenstruth auf die Zielgerade Richtung Götzen trennten den Sieger Herbert Stolz aus Österreich im Porsche 935 DP2 gerade einmal 0, 887 Sekunden zum Zweitplatzierten Norbert Handa aus der Nähe von Würzburg im Lancia Delta Integrale. Ein Herzschlagfinale, das der Innsbrucker nach 2:2 Laufsiegen gegen Handa zur Freude der Zuschauer erst auf den letzten Metern für sich entscheiden konnte und damit den Rest des Feldes deutlich distanzierte. Dem Franken blieb lediglich mit knapp 218 km/h im ersten Durchgang die schnellste Zieldurchfahrt des Tages. Ob es dieses Jahr oberhalb von Schotten erneut so spannend um den Sieg zugehen wird, entscheidet sich am letzten Sonntag im April. Seit 2015 holen die deutschen Bergasse am Fuße des Hoherodskopfes ihre ersten Saisonpunkte. Seitdem steht es nach dem Debüt mit Opelfahrer Holger Hovemann aus dem Odenwald und den beiden Porsche- Fahrern Herbert Pregartner (2016) und Herbert Stolz (2017) aus Österreich 2:1 für den Stuttgarter Sportwagenhersteller. Man darf gespannt sein, wer sich mit welcher Marke als vierter Sieger in die Annalen des 15. ADAC Bergpreises eintragen lassen darf, bei dem mehr als 130 Fahrzeuge in der Renn- und auch Sollzeitwertung (GLP) vom veranstaltenden MSC Rund um Schotten erwartet werden.

 

Die größten Chancen auf einen Spitzenplatz aus mittelhessischer Sicht dürfte der Ober- Mörlener Stefan Bodin im Porsche 944 GTR gaben, der letztes Jahr am Schottenring erstmals in der Sollzeitwertung dabei war. Für Friedhelm Gürtzgen aus Ehringshausen im BMW Compact 318i und Maurice Moufang aus Schotten im BMW M3 ist der Klassiker ebenfalls kein Neuland und wollen in ihrer Klasse vorne dabei sein.

 

Gleichmäßigkeit ist Trumph in der Sollzeitwertung. Aus heimischer Sicht dabei sind Louisa Kröll aus Büdingen im VW Polo, Erwin Schmidt aus Grebenhain im Renault R 5 Turbo, Jürgen Fechter aus Gründau im VW Scirocco, Marcel Schnabel aus Ulrichstein im BMW 318is, Michele Carotenuto aus Buseck im Opel Kadett C Coupe, Edgar Lampas aus Nidda im Toyota Celica RA 28, Adrian Mirthes aus Grünberg im Opel Ascona B, Hans Jürgen Schnabel aus Ulrichstein im Opel Irmscher Manta A, Christian Ratei aus Schlitz, Cornelius Winter aus Herbstein, beide VW Golfund Daniel Habicht aus Wartenberg im BMW 325is.

 

Das Wochenende beginnt am Freitag mit der Dokumenten- und Fahrzeugabnahme ab 10 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Rudingshain. Die Einstellfahrten finden am Freitag von 13 bis 18 Uhr statt. Der erste Trainingslauf der DBM ist am Samstag ab 9 Uhr, die GLP- Fahrer auf Gleichmäßigkeit sind ab 10. 05 auf der Strecke. Das fünfte und letzte Training des Tages startet die DBM ab 16. 30 Uhr.

 

Am Sonntag stehen vier Wertungsläufe auf dem Tagesplan mit den ersten Durchgängen der DBM ab 9 Uhr und der GLP ab 10. 05 Uhr. Das Finale mit dem vierten Lauf beginnt um 14. 50 Uhr mit der DBM und um 15. 55 Uhr mit der GLP.

Weitere Infos unter www.schottenring.de

„Fortsetzung erwünscht“

Renndebüt mit Platz 19 für Andre Reuter in Hockenheim

HOCKENHEIM (sfä) Sein Renndebüt erlebte Andre Reuter am Wochenende in der glp pro- Serie in Hockenheim beim Preis der Stadt Stuttgart. Sein Vater, der ehemalige Slalom- und Bergspezialist Christian Reuter blieb immer der Marke BMW treu. So, sammelte der 17- Jährige Gießener seine ersten Erfahrungen auf dem relativ günstigen Einstiegsmodell BMW 318is, optimal vorbereitet in der Reuter´schen Werkstatt. Im 60 Fahrzeuge starken Feld galt es zunächst die Übersicht zu behalten und sich nicht provozieren zu lassen. Mit Hilfe des Boxenfunks gelangen Verbesserungen und Reuter jr. konnte ohne Unterbrechung alle Trainings- und Qualis durch fahren. Im Rennen am Sonntag reichte es trotz teils dichten Verkehrs zum respektablen 19. Platz unter 35 Autos, wobei bei freier Fahrt ein Topten- Platz möglich gewesen wäre. Dabei war Andre Reuter´s Fazit eindeutig: „Wann ist das nächste Rennen?“ Tourenwagensieger wurde Ulf Peter Jongholt im Ford Escort.

Belgien- Sieg für Florian Bodin

SPA (sfä) Eine Woche nach seinem Triumph beim Lauf zur Deutschen Slalom Meisterschaft in Oschersleben holte Florian Bodin beim zweiten Lauf des BMW 318 ti- Cup in Spa- Francorchamps seinen nächsten Sieg. Während es in der Magdeburger Börde einzig ein Kampf gegen die Uhr war, lieaferte sich der Heuchelheimer auf der belgischen GP- Strecke vom Start weg über eine Stunde Rad- an Rad- Duelle mit seinen Cupkollegen Florian Sternkopf und dem Amerikaner August Macbeth. „Taktisch bin ich zwei Runden länger gefahren und habe nach 70 Minuten an meinen Partner Ioannis Smyrlis übergeben“, meinte Bodin. Mit zehn Sekunden Vorsprung übernahm der Frankfurter und konnte den Sieg in den Ardennen nach zwei Stunden Renndauer perfekt machen.

Rallyesprint Lahn- Dill abgesagt

DIETZHÖLZTAL (sfä) Der für den 23. Juni geplante 1. Rallyesprint Lahn- Dill ist abgesagt. Der verantwortliche Rallye Funk Lahn- Dill teilte mit, dass für die Strecke im Bereich Dietzhölztal keine Genehmigung erteilt worden sei.

Stefan Bodin knapp am Sieg vorbei

NEUSTADT/HESSEN (sfä/she) Volles Programm hatte Stefan Bodin am letzten Wochenende. Nach seinen beiden vierten Plätzen im Porsche GTR bei den DM- Slaloms in Oschersleben, griff der Ober- Mörlener beim MHC (Mittelhessen- Cup)- Auftakt als Doppelslalom in Neustadt bei Stadtallendorf auf dem Parcours der Spedition Geisel an mit seinem seriennahen Gruppe G BMW 328i an. Nach zwei Durchgängen unter 38 Startern beim 41. Slalom musste er sich nach 3:28,15 min. nur Sieger Benjamin Schöler aus Freudenberg im Opel Kadett C mit 3:27,48 min. beugen, konnte aber die Klasse H15 gewinnen. Markus Scheitler aus Lich wurde im Opel Kadett C 14. (3:45,87 min.). Die beiden Gießener vom MSC Holzhausen Manuel Wunderlich und Jannis Schneider, beide Renault Clio, belegten die Ränge 24 (3:56,74 min.) und 25 (3:57,19 min.).

Beim 42. Slalom wollte Bodin den Sieg, fuhr im ersten Lauf zwar Bestzeit, leistete sich aber auch einen Pylonenfehler mit drei Sekunden Strafzeit. Im zweiten Lauf unterlief ihm ein zweiter Pylonenfehler, der ihn mit 3:32,06 min. auf Platz vier zurück warf. „Ich war einen Tick über dem Limit des BMW und hatte ein bißchen Pech“, meinte Bodin selbstkritisch. Scheitler wurde 12. (3:42,13 min.), Wunderlich 22. (3:49,25 min.) und Schneider 31. (4:02,14 min.). Der Sieg ging nach 3:26,33 min. wieder an Schöler, der sich im zweiten Lauf ebenfalls einen Pylonenfehler leistete.

 

Erst Fahrer, dann Zuschauer

ALTENKIRCHEN (sfä) Kurz nach dem Start zur ADAC Rallye Westerwald, Auftakt zum Mittelhessen Rallyecup mit sechs Wertungsprüfungen (WP) mit 30, 8 Bestzeitkilometer war die Fahrt für Kai Waldschmidt/Jannik Nitsche aus Wettenberg im BMW 318is auch schon beendet. „Wir mussten auf WP 1 aufgeben, weil wir keine Leistung mehr hatten und seltsame Geräusche aus dem Motorraum hatten“, meinte Waldschmidt. Ansonsten bescheinigte er dem MSC Altenkirchen eine gut organisierte Rallye, allerdings mit einem Minuspunkt. „Die Zeit zur WP- Besichtigung war zu knapp geplant“. Ansonsten war das Wettenberger Duo nach dem Ausfall als Zuschauer dabei.

Beste heimisches Team wurden Bastian Beck/Kathrin Graf aus Dauthphetal im VW Golf II 16V auf Platz 18 (+2:46,3 min.) von 50 Teams in Wertung. Rang 20 belegten Sven Bernhard/Patricia Hufeld aus Mücke im BMW 318is (+2:49,4 min.) und Platz 30 an deren Markenkollegen Jens Hofmann/Andrea- Becker- Kraft aus Lahnau bzw. Dautphetal (+3:15,3 min.). Sieger wurden die Schwaben Rainer Noller/Sarah Hess im Mitsubishi Lancer Evo 8 nach 19:13,9 min. Fahrzeit.

Sonnenbrand und Gesamtsieg

OSCHERSLEBEN (sfä) Einen perfekten Einstand erlebte Florian Bodin in der Magdeburger Börde. Der Heuchelheimer war im Motopark Oschersleben auf Porsche 944 GTR beim Auftakt zur Deutschen Slalom Meisterschaft das Maß der Dinge unter 99 Fahrern auf der 3300 Meter langen Strecke. Beim ADAC Hannover Slalom 5000 düpierte Bodin nach zwei Umläufen und 3:21,03 min. den zweitplatzierten aus Langgöns stammenden und Wahlbayer Hans- Martin Gass aus Kösching im Audi A3 TFSI um 3, 06 sec. auf Platz zwei. Bodin´s Vater Stefan aus Ober- Mörlen, ebenfalls Porsche 944 GTR, verpasste nach 3:27,13 min. mit Rang vier nur knapp das Siegerpodest.

Ein identisches Ergebnis beim ADAC LMC Arena Slalom 5000 mit ebenfalls zwei Durchgängen. Florian Bodin gewann nach 3:20,00 min. vor dem Allgäuer Reinhard Nuber im BMW 320i WTCC (+2, 76 sec.). Stefan Bodin holte trotz eines Pylonenfehlers mit drei Sekunden Strafzeit wieder Rang vier nach 3:31.41 min. Fahrzeit. Sein Fazit war eindeutig: „Der Porsche lief hervorragend und Florian war heute unschlagbar. Da lässt sich der Sonnenbrand bei sonnigem Wetter aushalten“.

Erst Motorschaden, dann Klassensieg

Nürburg (sfä) Flop und top. So lässt sich der zweite Lauf zur VLN (Veranstaltergemeinschaft Nürburgring) für Florian Wolf/Nils Jung aus Linden und Buseck treffend bezeichnen. Die beiden Mittelhessen teilten sich einen KTM X- Bow GT 4 von Isert Motorsport mit ihren Partnern Arne Hoffmeister aus Mainleus und Robert Schröder aus Berlin beim DMV 4- Stunden Rennen auf der rund 25 Kilometer langen Kombination GP- Strecke und Nordschleife.

Am späten Freitagabend im freien Training stellte Jung Ölverlust am KTM fest, ein Motorschaden und einige Telefonate von Teamchef Uwe Isert waren die Folge. Es konnte ein neuer Motor in Belgien organisiert werden. Dort war KTM bei einem zeitgleich laufenden Rennen zur GT 4- Europaserie mit einem Werksteam vertreten. Um 20. 30 Uhr begann für die Isert- Mechaniker am Nürburgring die Nachtschicht mit dem Motorwechsel.

Die ersten Runden im Pflichttraining am Samstagmorgen fuhr Hoffmeister mit ersten Funktionstests, dann folgten Wolf, Jung und Schröder. Kurz vor Trainingsende musste man die Führung im KTM X Bow Cup an den zweiten Isert- KTM mit Max Friedhoff/Volker Strycek/Ferdinand und Johannes Stuck (Bonn/Dehrn/München) abgeben.

Nach dem Start um 12 Uhr konnte Hoffmeister sofort die Cupspitze behaupten und mit 15 Sekunden Vorsprung an Wolf übergeben. Der Lindener konnte den Vorsprung ausbauen und an Schröder übergeben, der seinen ersten VLN- Lauf im KTM fuhr. Der Berliner konnte den Abstand halten und an Jung übergeben. Nach einem kurzzeitigen Rückstand zum Strycek/Stuck- KTM und dessen Boxenstopp konnte man wieder die Spitze übernehmen und nach freier Fahrt mit Gesamtrang 31 unter 179 Teams den ersten Klassensieg dieses Jahr nach 25 Runden über 4:03:33.850 Stunden fest machen. Nun blickt das Isertteam zuversichtlich auf das ADAC Zurich 24h- Rennen am 12./13. Mai, wo man wieder angreifen will und auch Klassensiegerpokale nach Mittelhessen mitnehmen will. Der Sieg ging an Jesse Krohn/Connor de Philippi /Finnland/USA) im BMW M6 GT 3 von Rowe Racing nach 27 Runden und 4:02:23,420 Stunden.