Veranstaltungen

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Veranstaltungen 2018 Retro Rallye Cup

10.03.  ADAC Rallye Werra-Meißner Rallye 70
24.03.  18. ADAC Historic Rallye „Auf nach Melsungen“ Rallye 70
16.06.  47. ADAC Rallye Stemweder Berg DRM A-Rallye
07.07.  31. ADAC Rallye „Rund um den Alheimer“ Rallye 35
21.07.  12. ADAC Kumho-Main-Kinzig-Rallye Rallye 35
25.08.  2. ADAC Retro Rallye Mittelhessen Rallye 70
01.09.  2. ADAC Rallye Days Hessen Rallye 70
22.09.  7. ADAC Reifen-Ritter Rallye Hinterland Rallye 70
06.10.  10. ADAC Historic Rallye Bad Emstal Rallye 35
13.10.  11. ADAC Historic Nibelungenring-Rallye Rallye 70
27.10.  ADAC Rallye Race Gollert Rallye 35

Auch 2018 acht gemeinsame Läufe von ADAC Rallye Masters und DRM

17.11.2017 -

Der Kalender 2018 steht fest

ADAC Rallye Wartburg und ADMV Rallye Erzgebirge in Kalender aufgenommen. Sechs Veranstaltungen gemeinsam mit dem ADAC Opel Rallye Cup.

Die besten Rallye-Piloten Deutschlands gehen auch 2018 im ADAC Rallye Masters und der Deutschen Rallye Meisterschaft gemeinsam bei acht Veranstaltungen an den Start. Sechs Mal ist im Rahmen von ADAC Rallye Masters und der DRM im kommenden Jahr auch der ADAC Opel Rallye Cup mit dabei. Der Saisonstart findet am 2. und 3. März schon traditionell bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye rund um St. Wendel statt.

Sechs aus diesem Jahr bekannte Veranstaltungen und zwei Rückkehrer: Daraus setzt sich der Kalender für die Saison 2018 zusammen. Nach dem Saisonstart bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye im März stehen im Mai mit der ADAC Rallye "Rund um die Sulinger Bärenklaue" und der AvD-Sachsen-Rallye in Zwickau gleich zwei Veranstaltungen im Kalender. Mitte Juni beschließt dann die ADAC Rallye Stemweder Berg die erste Saisonhälfte.

Ende Juli starten ADAC Rallye Masters und DRM dann bei der ADAC Rallye Wartburg in die zweite Saisonhälfte. Die Rallye rund um Eisenach feiert nach einem Jahr Pause ihr Comeback im Kalender. Nach der ADAC Rallye Niedersachsen Anfang September ist Ende September auch die ADMV Rallye Erzgebirge nach zweijähriger Pause zurück im Kalender von ADAC Rallye Masters und DRM. Das Finale findet traditionell Ende Oktober bei der ADAC 3-Städte-Rallye in Ostbayern statt.

Kalender 2018 ADAC Rallye Masters und DRM (Änderungen vorbehalten):

02./03.03.18 ADAC Saarland-Pfalz Rallye*, St. Wendel
04./05.05.18 ADAC Rallye "Rund um die Sulinger Bärenklaue", Sulingen
25./26.05.18 AvD-Sachsen-Rallye*, Zwickau
15./16.06.18 ADAC Rallye Stemweder Berg*, Lübbecke
27./28.07.18 ADAC Rallye Wartburg*, Eisenach
07./08.09.18 ADAC Rallye Niedersachsen, Osterode/Harz
28./29.09.18 ADMV Rallye Erzgebirge*, Stollberg
19./20.10.18 ADAC 3-Städte-Rallye*, Ostbayern

* = mit ADAC Opel Rallye Cup

 

Quelle:

https://www.adac-motorsport.de/drm/de/artikel/der-kalender-2018-steht-fest-auch-2018-acht-gemeinsame-laeufe-von-adac-rallye-masters-und-drm-243256

 

Hessen Rallye Vogelsberg abgesagt

SCHLITZ (sfä) Die für April kommenden Jahres geplante ADAC Hessen Rallye Vogelsberg des verantwortlichen Automobilclub (AC) Schlitz wurde überraschend abgesagt. Damit verliert die Deutsche Rallye Meisterschaft zumindest 2018 eine ihrer angesehenen Traditionsveranstaltungen. Wie es offiziell heißt, seien „die erhöhten Anforderungen mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten nicht mehr zu erfüllen“. Nach den Worten von Rallyeleiter Friedrich Goldstein seien personelle Engpässe und Probleme bei der Planung des Serviceparks die Hauptgründe für die Absage. Desweiteren spiele die finanzielle Situation bei einem kleinen Ortsclub wie dem AC Schlitz eine Rolle, was dazu führe, dass man die gewohnte Qualität nicht mehr gewährleisten könne, so Goldstein. Genauere Hintergründe werde man noch bekannt geben. Seit 1968 veranstaltet man in Schlitz Rallyes. Aus der früheren Schlitzerlandfahrt in den achtziger und neunziger Jahren wurde ab 2004 die Hessen Rallye Vogelsberg als Lauf zur deutschen Rallye Meisterschaft und damit Hessens größter und wichtigster Rallye. Das 50- Jährige Rallyejubiläum in Schlitz wird in seiner bisherigen Form nächstes Jahr somit ausfallen.

Klassensieg für Uhl- Brüder beim Rallyefinale

MAYSCHOSS (sfä) Erfreulich endete das Saisonfinale bei der Rallye Köln Ahrweiler für Stefan und Michael Uhl (Lollar/Waldsolms) im Ford Escort RS 2000. Nach 20 Jahren Pause stieg das aus Solms stammende Brüderpaar 2016 mit sporadischen Starts wieder ein. Nach Gesamtrang 16 und Klassenplatz zwei im Vorjahr griff das Brüderpaar vom SC Horlofftal beim Finale von sieben Läufen zur Youngtimer Rallye Trophy (YRT) für historische Fahrzeuge rund um das Weinörtchen Mayschoss wieder in der Eifel an. Nach einem ersten Aufwärmen am Freitagabend standen am Samstag weitere 12 Wertungsprüfungen auf dem Plan. Bei herbstlichen Bedingungen fuhren die beiden Mittelhessen eine fast fehlerfreie Rallye über 147 Bestzeitkilometer. „Das Auto lief problemos, doch wir hatten einen Highspeed- Dreher auf der Nordschleife, sind ein Mal falsch abgebogen und wurden zwei mal beim Überholen aufgehalten“, zog der 48- Jährige Stefan Uhl ein positives Fazit, das mit dem Klassensieg und Gesamtrang acht (+7:58,0 Minuten) unter 43 Teams, 34 davon in Wertung, belohnt wurde. Nach 1:26:40,5 Stunden Fahrzeit feierte der Stromberger Georg Berlandy vom AC Mayen diesmal im Opel Opel Kadett C GT/E seinen beachtlichen 12. Gesamtsieg bei der „Köln- Ahrweiler“, navigiert von Ulrike Schmitt. Die YRT- Wertung gewann der Lohmarer Heinz- Robert Jansen nach 2003 und 2008 mit Platz neun (+9:23,1 Minuten) zum dritten Mal. Für den Rheinländer war es, diesmal mit Sohn Martin, der 24. Start in der Eifel.

Bunte Bühne Motorsport

Von Heiko Schäfer

Selten war es bei den Titelentscheidungen so spannend wie dieses Jahr. Ob regional, national, oder international. Packende Duelle statt einsamer Siegesserien waren meist angesagt, zur Freude der Zuschauer. Die Entscheidungen fielen oftmals erst auf den letzten Metern. Das erlebte unverhofft auch Danny Borrmann in den Motocrossläufen des Motorsportrings. Der Lollarer lieferte sich manches Duell mit seinem schärfsten Widersacher Lukas Schroth aus Thüringen. Vor dem Finale in Kaltenholzhausen bei Limburg hatte Schroth mit 35 Punkten Vorsprung in der MX 2- Klasse zwar die besseren Karten. Doch während eines Trainings im Vorfeld verletzte er sich und musste das Finale auslassen. Für Borrmann war dies nur bedingt ein Anlass zur Freude und er wünschte seinem Mitstreiter gute Besserung. Er witterte zwar seine Chance, den Rückstand in einen Vorsprung umzuwandeln, musste aber selbst ins Ziel kommen, Nach maximaler Punktzahl und Sieg in Lauf eins hätte es der 23- Jährige im zweiten Lauf locker angehen können. Nach dem Start lag er auf seiner Suzuki jedoch auf Platz drei und entschloss sich für Angriff, der ihn mit einem Doppelsieg und dem Gesamtsieg in der MX- 2 Klasse zu seinem vierten Titel in seiner nunmehr 20- Jährigen Karriere belohnte.

Nächstes Jahr will Borrmann in die nächsthöhere MX 1- Klasse des Motorsportrings aufsteigen und auch im 2- Takt Cup fahren. Geschenke werden freiwillig keine gemacht und es wird sich zeigen, wann Borrmann in der Spitzengruppe mithalten und seinen fünften Meistertitel holen kann.

 

Unverhoffte, angestrebte und geplatzte Titelchancen

 

Den Titel in der DD 2- Klasse der Rotax Max Challenge im Kartsport hatte auch Niklas Gränz aus dem Hungener Stadtteil Nonnenroth fest im Visier, Doch es kam anders. Nach vier von fünf Rennen lag der 20- Jährige vom Nees Racing Team aussichtsreich mit 160 Punkten vor seinem schärfsten Widersacher Martin Henckel Mortensen aus dem dänischen Harrislee mit 139 Punkten auf Titelkurs. Rang fünf in der Qualifikation beim Finale in Kerpen war für Gränz vom KV Oppenrod zwar keine nachteilige Ausgangslage, der für Kartkreise deutliche Rückstand von einer halben Sekunde auf Spitzenmann Mortensen aber schon. In der Regel bewegen sich die Unterschiede bei Motorengleichheit und fahrerischem Spitzenniveau im hundertstel Sekunden Bereich. Trotz drei fast fehlerfreier Rennen von Gränz beherrschte der Däne das Tempo und gewann sowohl die Tages- als auch Jahreswertung in der DD2- Klasse. Dem Villinger blieb mit Rang zwei die Enttäuschung sich als zweiter als erster Verlierer zu fühlen. Als Vizemeister gebührt ihm dennoch Respekt, zumal er es bis ins Ziel geschafft hat.

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Florian Bodin löst Nordschleifenticket

Heuchelheimer siegt mit Marvin Otterbach im BMW 318ti- Cup und gewinnt VLN- Einsatz 2018

OSCHERSLEBEN (sfä) Letztes Jahr verhalf Florian Bodin aus Heuchelheim seinem Teamkollegen Marvin Otterbach aus Niederfischbach bei seinem ersten Einsatz als Gaststarter im BMW 318 ti- Cup beim Finale im Motopark Oschersleben noch zum Titel. An gleicher Stelle konnte sich Bodin zusammen mit seinem Partner aus Südwestfalen beim Finale nun als Champion feiern lassen. Der Weg dorthin war jedoch von Taktik und Spannung auf der rund 3, 7 Kilometer langen Strecke geprägt. Beim Kampf um den Gesamtsieg hatte deren ärgster Widersacher Ioannis Smyrlis zwar die etwas schlechteren Karten, doch der Frankfurter brauchte unbedingt einen Sieg und nannte auf zwei Autos mit Christopher Rink aus Frankfurt und Kevin Totz aus Brankel, um seine Titelchancen zu erhöhen. Nach starkem Regen im freien Training trocknete die Strecke während des Qualifyings nur langsam ab und die schnellsten Zeiten kamen erst zum Ende des 15- Minütigen Trainings zustande, das Bodin/Otterbach lediglich auf Platz sechs beendeten. Die Pole- Position ging an Smyrlis/Tost. „Wegen eines Dacia- Fahrers vor mir hatte ich bei besten Bedingungen keine freie Runde“, begründete der Heuchelheimer die Platzierung und dem damit für ihn schlechten Start des Renntages.

Doch dem 23- Jährigen vom AMC Gießen gelang als Startfahrer ein perfekter Auftakt und er konnte sich in der ersten Kurve auf Platz drei und im Verlauf der ersten Runde auf Rang zwei vorkämpfen. Es folgte ein Duell mit Rink an der Spitze, der jedoch das Tempo bestimmte. „Ich beschloss meine Reifen zu schonen und hielt mich von Angriffen zurück“, beschrieb Bodin seine Taktik. Einige Mitstreiter gingen hingegen volles Risiko und bezahlten dafür mit Ausfällen oder Blechschäden. Nach dem Fahrerwechsel durch Otterbach ging der Kampf an der Spitze weiter. „Rink war einfach nicht zu schlagen. Wir konzentrierten uns darauf, Rang zwei zu halten und holten unser Auto zu einem früheren Boxenstopp aus dem Sandwich der Smyrlis- Autos heraus“, meinte Bodin als Schlussfahrer im Hinblick auf die Meisterschaft, der fünf Minuten vor Rennende mit einem entscheidenden Überholmanöver Platz zwei sichern und damit den Cup-Gesamtsieg einfahren konnte. Als ersten Preis dafür bekommt Bodin nun einen Einsatz in der Produktionswagenklasse V4, bis 2, 5 Liter Hubraum, in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) 2018 beim Team Adrenalin Motorsport aus Heusenstamm bei Offenbach. Bevor es jedoch so weit ist, steht für ihn ein Lehrgang zur sogenannten Permit B- Nordschleifenlizenz und zur Eingewöhnung wohl ein oder zwei Rennen in der Rundstrecken Challenge Nürburgring an.

Divisionssieg für von Gartzen/Loth in Ostbayern, Wolf/Luther im Pech

Dinkel/Kohl gewinnen Drei- Städte- Rallye, Titel für Kreim/Christian

KARPFHAM (sfä) Showdown bei der ADAC Drei- Städte Rallye rund um Karpfham in Ostbayern. Beim Finale zur Deutschen Rallye Meisterschaft und ADAC Rallye Masters hatten die 148 Teams östlich von Passau 128, 84 Bestzeitkilometer über zehn Wertungsprüfungen (WP) zu absolvieren, vier davon am Freitagabend. Hinter den Etappensiegern Dominik Dinkel/Christina Kohl (Rossach/Tiefenbach) im Skoda Fabia R5 konnten sich Sebastian von Gartzen/Hans- Peter Loth (Gießen/Frankfurt) im Citroen DS3 von race pro Motorsport nach 53, 80 Kilometer auf Gesamtrang 11 (30:45,8 Minuten) und Führende in der Division 4 behaupten. Am Samstag hielt Gießener das Tempo und konnte mit Platz 12 (1:17:44,6 Stunden) auch die Division gewinnen. In der Jahreswertung wurde das Citroen- Duo mit 116 Punkten Vizemeister hinter den Sachsen Carsten Mohe/Alexander Hirsch im Renault Clio mit 168 Punkten.

Den zweiten Platz in der Division 2 hinter dem Sachsen Peter Corazza wollten auch deren Markenkollegen im Mitsubishi Lancer Sebastian Wolf/Andreas Luther (Lich/Eisenach) in die Endabrechnung bringen. Doch das daraus wurde nichts. Nachdem man am Freitagabend noch im Plansoll war, sorgte am Samstagmorgen auf der ersten WP zunächst ein Reifenschaden für Zeitverlust. In der nächsten Prüfung quittierte das Mitteldifferential seinen Dienst und legte den Lancer lahm. Das hätte noch für den Divisionsrang drei gereicht, doch in der letzten WP wechselte die Führung an der Spitze zugunsten der Bayern Hermann Gassner sr./Karin Thannhäuser (Surheim/Obing) und rutschten auf Platz vier zurück. „Die Saison hatte so ihre Höhen und Tiefen, aber hier haben wir immer gepunktet. Das ist unser erster Ausfall beim Saisonfinale“, meinte Wolf enttäuscht. Wenig Freude hatten auch Nico Leschhorn/Christoph Gerlich (Hungen/Niederwiesa) im Romo- Peugeot 207 S 2000 auf Platz 56 (1:26:00,3 Stunden). Jahressieger der Division 2 wurde Peter Corazza (100 Punkte) vor Gassner sr./Jasmin Kramer (68 Punkte) Michael Bieg/Dietmar Moch (66 Punkte) und Wolf/Luther (63 Punkte) alle Mitsubishi Lancer.

Der Gesamtsieg in Bayern ging nach 1:11:29,4 Stunden Fahrzeit an Dinkel/Kohl im Skoda Fabia. Deren Markenkollegen Fabian Kreim/Frank Christian (Fränkisch- Crumbach/Oberhausen) konnten mit Platz zwei (1:11:43,3 Stunden) ihren Titel als Deutsche Rallye Meister verteidigen.

Turbulenzen in Hammelburg und Sulingen

 

HAMMELBURG/SULINGEN (sfä) Wer den Fuldaer Jörg Schuhej im Rallyesport als Chauffeur hat, darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Podestplatz machen. Das dachte sich insgeheim wohl auch Meike Zettl aus Pohlheim, die mit dem Osthessen im Mitsubishi Lancer bei der 5. ADAC Toyo Tires Rallye Fränkisches Weinland in Hammelburg startete. Der Gedanke schien sich beim zweiten Lauf zum Mittelhessen- Cup Rallye zunächst zu bestätigen. Nach vier von sechs Wertungsprüfungen (WP) lag das Mixedteam unter 81 Teams in Führung. Am Start zur WP 5 platzten nach einem Antriebswellenschaden jedoch alle Sieghoffnungen. Es gewannen Baumhauer/Kuhn im Audi TTRS nach 15:02,9 Minuten. Beste Mittelhessen wurden Reiner Hahn/Alexander Kröll aus Lich bzw. Hungen mit Rang neun (+49,3 sec.). Der nächste Lauf findet am 10. Juni mit dem 1. und 2. Vogeslsberger Rallyesprint beim MSC Rund um Schotten statt.

Alles andere als ein Selbstläufer zum erhofften Klassensieg wurde die ADAC Rallye um die Sulinger Bärenklaue in Niedersachsen für Hermann Gaßber sr./Jasmin Kramer aus Surheim und Wölfersheim im Mitsubishi Lancer. Der dritte Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) und des ADAC Rallye Masters begann am Freitagabend mit drei WP´s. Im Etappenziel lagen Gaßner/Kramer auf Gesamtrang sieben und rund vier Sekunden hinter den Klassengegnern und Markenkollegen Peter Corazza/Jörn Limbach (Oelsnitz/Emsleben) auf Platz sechs. „Wir haben den Rundkurs Sulingen leicht verschlafen“, kommentierte Kramer am Abend. Doch auch auf den zehn WP´s am Samstag lief es nicht nach Plan. Nach einer falschen Reifenwahl am Morgen, hatte das Mitsubishi- Team auch eine Begegnung mit Wildwechsel erlebt. Als Krönung kam noch ein Reifenschaden hinzu, der fast eine Minute Zeit kostete. „So wurde es leider nichts mit dem Divisionssieg, aber so ist Rallye eben“, meinte Kramer ernüchternd mit dem zweiten Platz in der Klasse und Gesamtrang vier (+4:37,4 min.) hinter Corazza als Gesamtdritter (+3:36,9 min.). Bester Mittelhesse wurde Sebastian von Gartzen (Gießen), der mit Hans- Peter Loth (Frankfurt) im Citroen DS3 R3T neunter (+9:00,6 min.) wurde. Nico Leschhorn/Christoph Gerlich (Hungen/Niederwiesa) wurden am Freitagabend im Romo Peugeot 207 S 2000 noch auf Platz zehn geführt, fielen aber letztlich auf Platz 19 (+13:36,7 min.) zurück. Dessen Teamkollege Philipp Knof im Romo Peugeot 208 T16 war als Ersatz für den Niedersachsen Christian Riedemann in Sulingen dabei, der sich bei einem Unfall nach einem Überschlag im Vogelsberg verletzt hatte. Doch Knof und Beifahrer Alexander Rath überschlugen sich ebenfalls, blieben aber unverletzt. Es dürfte also Mehrarbeit auf Teamchef Ronald Leschhorn und dessen Mannschaft für den nächsten DRM- Lauf Ende Mai in Sachsen zukommen. Nach den Ausfällen der beiden Topteams Fabin Kreim/Frank Christian und Dominik Dinkel/Christina Kohl (beide Skoda Fabia), feierte der Ex- Autocross- Europameister Rene Mandel (Sommerkahl) mit Beifahrer Dennis Zenz (Klausen) im Ford Fiesta R5 nach 1:43:27,2 Stunden seinen ersten DRM- Sieg.

Nach drei von acht Masters- Läufen führen Carsten Mohe/Alexander Hirsch im Renault Clio R3T und Max Schumann/Altenkrüger/Lade im Suzuki Swift Sport mit je 75 Punkten, Gaßner sr./Kramer liegen mit 43 Punkten auf Rang vier.